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ÜLG-Antrieb

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Normandy ÜLG.jpg

Normandy benutzt den ÜLG-Antrieb

Für die Überlichtgeschwindigkeits-Antriebe werden Element-Zero-Kerne eingesetzt, die die Masse des Schiffes reduzieren können und so eine schnellere Beschleunigung ermöglichen. Damit kann innerhalb eines Masseneffektfeldes die Lichtgeschwindigkeit signifikant erhöht und eine höhere Reisegeschwindigkeit ohne nennenswerte Zeitdehnungseffekte erzielt werden.

Neben einem ÜLG-Antriebskern benötigen Sternenkreuzer zusätzlich konventionelle Triebwerke (chemische Raketen, Fusionsantriebe, Ionenantriebe oder militärische Antiproton-Systeme). Aber ein Kern allein kann kein Schiff antreiben. Die für den Antrieb benötigte Menge "E-Zero" und Energie erhöht sich exponentiell zur bewegten Masse und der Zündungstemperatur. Sehr große Schiffe und hohe Geschwindigkeiten verursachen daher enorme Kosten.

Wenn ein Feld kollabiert, während sich das Raumschiff mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt, sind die Auswirkungen katastrophal. In diesem Fall wird das Schiff in Unterlichtgeschwindigkeit „zurückgerissen“ und die überschüssige Energie in tödliche Tscherenkow-Strahlung umgewandelt.

EntladetechnikenBearbeiten

Durch das Anlegen eines positiven oder negativen Stroms an den ÜLG-Antriebskern wird eine statische elektrische Ladung aufgebaut. Die Antriebe können im Durchschnitt 50 Stunden genutzt werden, bevor sie eine „Ladungssättigung“ erreichen. Dies ändert sich proportional zur Intensität der Massenreduktion – schwerere oder schnellere Schiffe erreichen diesen Sättigungsgrad schneller.

Die so entstehende Ladung wird in die Schiffshülle abgeleitet. Wenn sie nicht geerdet wären, würden die Crewmitglieder „gegrillt“, die elektronischen Systeme ausgebrannt und die Metallschotte geschmolzen werden.

Der sicherste Weg, einen Kern zu entladen, ist die Landung auf einem Planeten, wo das Schiff eine Erdverbindung ausfährt – ähnlich einem Blitzableiter. Größere Schiffe, wie Schlachtschiffe, können nicht auf Planeten landen und müssen die Entladung im Magnetfeld eines Planeten vornehmen. Dabei wird die Ladung vom Antriebskern auf die äußere Panzerungshülle des Schiffes geleitet, bevor das Schiff in das Magnetfeld eintaucht.

Bei diesem Entladen entstehen eindrucksvolle Lichtfelder und –bögen, die vom Planeten aus sichtbar sind und den irdischen Polarlichtern ähneln. Da während der Entladung die Sensor- und Waffensystem des Schiffes eingezogen werden müssen, ist es in dieser Zeit praktisch wehrlos und blind. Der Entladevorgang bei einem Mond mit schwachem Magnetfeld kann Tage dauern. Die Entladung in das mächtige Magnetfeld eines Gasgiganten dagegen dauert nur eine Stunde. Weltraumstationen, die sich wie die Citadel nicht in unmittelbarer Nähe zu Planeten befinden, bieten oftmals spezielle Entladungsvorrichtungen für die Schiffe von Besuchern.

WahrnehmungBearbeiten

Neue Raumreisende sind oftmals neugierig, wie die Welt außerhalb des Schiffes bei Überlichtgeschwindigkeit aussieht. Zum Teil kann man dies ganz einfach hinter der Scheibe eines Raumschiffes beobachten. Ebenso wie sich Licht durch Glas langsamer als durch normale Luft bewegt, ist es in der normalen Umgebung des Weltalls langsamer als in einem Hochgeschwindigkeits-Masseneffektfeld. Dadurch wird das Licht gebrochen. Jeder Lichtstrahl, der in einem Winkel auftritt, wird in ein Spektrum aufgespalten. Das bedingt, dass Objekte außerhalb des Schiffes verzerrt erscheinen. Je größer die Differenz zwischen den objektiven (außen) und den subjektiven (innen) Lichtgeschwindigkeiten, desto größer ist diese Brechung.

Wenn die subjektive Lichtgeschwindigkeit innerhalb des Feldes erhöht wird, tritt eine Rotverschiebung auf, so dass sie nur noch mittels eines Radioteleskops wahrgenommen werden können. Normalerweise für das bloße Auge unsichtbare elektromagnetische Quellen werden im tiefblauen Bereich des Spektrums sichtbar. Bei weiterer Erhöhung der Lichtgeschwindigkeit wird Röntgen-, Gamma- und schließlich kosmische Strahlung sichtbar. Sterne werden zu Pulsaren, den Akkretionsscheiben von Schwarzen Löchern, Quasaren und Gammastrahlungsausbrüchen.

Außenstehende Beobachter nehmen ein Schiff innerhalb eines Masseneffektfeldes blauverschoben wahr. Wenn sich ein Schiff innerhalb eines Feldes befindet, das zweifache Lichtgeschwindigkeit ermöglicht, hat die ausgesandte Strahlung doppelte Energie. Wenn sich ein Schiff innerhalb eines Feldes befindet, das eine 200fache Lichtgeschwindigkeit ermöglicht, sendet es sichtbares Licht als Röntgen- und Gammastrahlen aus. Die Infrarothitze der Hülle wird blauverschoben bis in das sichtbare Spektrum hinein und darüber hinaus wahrgenommen. Schiffe, die sich in ÜLG bewegen, sind auf große Entfernungen sichtbar, aber ihre Signatur verbreitet sich immer nur in einfacher Lichtgeschwindigkeit.

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