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In Mass Effect: Andromeda dient die Tempest als euer zweites Zuhause. Das Raumschiff hat viele Ähnlichkeiten mit der Normandy, ist aber dennoch ganz anders. Sie ist vor allem viel kleiner und kommt ohne nervige Ladezeiten aus. Außerdem bewegt sie sich diesmal in echten Weltraum und vieles mehr.

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Das Raumschiff ist für einen Weltraum-Abenteurer wie ein zweites Zuhause. In der Mass Effect-Trilogie hat uns und Commander Shepard die Normandy gute Dienste geleistet. Sie war Kommandoposten im Krieg gegen die Reaper und Rückzugsraum für seine Besatzung in einem. Besonders durch die Verkörperung in Form von Edi wurde die Normandy fast zu einem eigenen Charakter. Im kommenden Mass Effect: Andromeda soll nun die Tempest diese Rolle übernehmen. Als Flagschiff von Pathfinder Alec Ryder ist das deutliche kleinere Schiff voll auf Aufklärung ausgelegt.

Ausgestattet ist die Tempest mit den üblichen Räumlichkeiten, die man auf so einen Schiff erwartet. Eine Brücke, die Kombüse, Hangar für den Nomad und ein Quartier für den Pathfinder. Alle Bereiche lassen sich nahtlos erreichen. Ladezeiten und Fahrstühle gehören der Vergangenheit an. Im Vergleich zur Normandy hat die Brücke deutlich an Bedeutung gewonnen, denn die Navigation findet nun direkt mit einem Blick aus dem Cockpit-Fenster statt. Natürlich könnt ihr hier auch wieder ein Schwätzchen mit dem Piloten, einem Salarianer, halten. Ob dieser jedoch auch so cool ist wie Joker, muss sich erst noch zeigen.

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An die Brücke schließt sich ähnlich der Normandy zunächst ein Korridor an, bevor es in einen größeren Bereich geht, der eher an ein Atrium erinnert. Fenster zu beiden Seiten bieten einen tollen Ausblick auf Sterne und Planeten. An einem holografischen Terminal kann Ryder hier Skillpunkte neu verteilen, um zwischen Missionen die Fähigkeiten anzupassen. Durch eine Treppe ist auf der zweite Ebene ein Sitzbereich zu erreichen. Noch weiter hinten im Schiff befindet sich der Hangar. Im persönlichen Quartier des Pathfinder soll der Spieler eine gewisse Kontrolle über die Einrichtung haben. Je länger das Spiel andauert, um so mehr soll sich der Raum bewohnt anfühlen. So soll es auch wieder verschiedene Erinnerungsstücke geben, die an bestimmte Missionen während des Spiels erinnern.

"Der gesamte Look, den ich für die Tempest erreichen wollte, basiert auf dieser extrem ausladenden Balance des Schiffs. Man hat diesen sehr langen, dünnen Rumpf, aber das Landegestell ist im hinteren Teil untergebracht. Ich liebe das Bild einer Landung an einer Klippe - fast wie auf einer Sitzstange, und man sieht die Nase weit über die Klippe ragen", erklärt Art Director Joel MacMillan seine Vision des Schiffsdesigns. Auch wenn es auf den anderen Archen vermutlich weitere Schiffe dieses Typs gibt, soll der Spieler die Tempest dennoch als einzigartig und speziell empfinden.

Neu ist diesmal auch der Raum, in dem sich die Tempest bewegt. Während die Normandy stets nur statische Hintergründe vor seinen Fenstern zeigte, haben die Entwickler diesmal echten Weltraum entworfen. Ein Blick aus dem Fenster der Tempest zeigt daher nun immer die aktuelle Position, die sich entsprechend verändert, wenn ihr zu anderen Planeten reist. "Wenn du an einem Planeten geparkt hast, siehst du diesen Planeten tatsächlich wo auch immer du auf der Tempest aus dem Fenster schaust", erklärt Creative Director Mac Walters.

Um das Gefühl Teil der Welt zu sein noch zu verstärken, war es außerdem das Ziel der Macher die Übergänge so nahtlos wie möglich zu gestalten. Der Flug zu einem Planeten, die Landung und das aufbrechen mit dem Nomad soll jetzt viel weicher in einander übergehen. Ihr werdet die Tempest allerdings nicht selbst fliegen. Man habe darüber nachgedacht, sich aber schließlich dagegen entschieden. "Nicht in diesem Spielen. Wenn du zu viel versuchst, dann fängt alles an zu leiden. Aber wir hatten funktionierende Prototypen dafür und es war fesselnd, aber es war nicht fesselnd genug", erklärt Walters.

Natürlich trefft ihr an Bord wie gewohnt eure Gefährten. Diese stehen jedoch nicht mehr still an einem Fleck herum, sondern halten sich in ihrem Bereich bei verschiedenen Tätigkeiten auf. Das gleich gilt auch für den Rest der Crew. "Es gibt ein paar Beschränkungen in dem, was sie tun können; sie werden nicht herum rennen, wie du es tust. Aber sie werden beschäftigt sein und mit dem Schiff interagieren, denn es ist eine kleine Crew und jeder hat seine Aufgabe. Es muss also so aussehen, als währen sie aktiv bei der Sache. Vielleicht machen sie etwas, das dich auf sie aufmerksam macht, oder vielleicht kalibrieren sie auch nur", beschreibt Space-Lead Jessica Hara Campbell das Verhalten der NPCs.

Quelle: PCGames.de

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