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Bioware hat die Alien-Rasse der Kett enthüllt, die in Mass Effect: Andromeda, dem vierten Teil des SciFi-Epos, die Rolle der Antagonisten spielen werden. Durch und durch »böse« sind sie aber dennoch nicht.

Kett

Die Kollegen von GameInformer sind mit vollen Händen aus Montreal zurückgekehrt, wo sie ein exklusives Interview mit Bioware und dem Team hinter Mass Effect: Andromeda führen durften.

In diesem Gespräch gewährt uns Joel MacMillan, Art Director des Spiels, einen Blick hinter die Kulissen, wie er und seine Kollegen die neue Alien-Rasse der »Bösen« entwarfen, die in Mass Effect: Andromeda eine wichtige Rolle spielen werden: Die Kett.

Es sind hochgewachsene, menschenähnliche Gestalten, die allerdings im Gegensatz zu den klaren Konturen und regelmäßigen Erscheinungsbild der bereits bekannten Alienrassen einen eher organischen Touch mit vielen Unregelmäßigkeiten besitzen. Überzogen wird die Haut von knochenartigen Strukturen, die ihrerseits von Kleidung bedeckt sind - denn dass diese Aliens nicht nackt sind, war dem Design Team eine Herzensangelegenheit.

Wie Joel MacMillan erklärt, ist es enorm wichtig, dass die Spieler eine Beziehung zu den einzelnen Vertretern der Kett aufbauen können, damit kommende Gespräche und Konflikte so emotional ansprechend wie möglich sein können. Dazu gehört nicht nur die Maßnahme, den Kett ein anthropomorphes Aussehen (zwei Beine, zwei Arme) und ein ausdrucksstarkes Gesicht zu geben. Auch die Kleidung für die Aliens war in den Augen des Teams unverzichtbar, denn so fiele es Spielern leichter, empathisch auf die fremdartigen Wesen zu reagieren.

Kett

Woher diese Erkenntnis des Teams kommt, will er allerdings nicht verraten. Dabei soll ein konstruktiver Austausch mit den Aliens durchaus in unserem Interesse liegen, denn natürlich gibt es auch bei diesem Volk sympathische Ausnahmen — nicht alle Kett sind »böse«, so deutet es zumindest MacMillan an.

Quelle: GamePro

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