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Cerberus-Tagesnachrichten - August 2010

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01.08.2010 Bearbeiten

Neue Äußerungen von Vertretern von Binary Helix über ungewöhnlichen Waffeneinsatz auf dem Planeten Garvug lassen darauf schließen, dass in der Allianz der Unternehmen Uneinigkeit herrscht. "Unser Unternehmen profitiert von stabilen Alien-Ökosystemen", sagte der stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende Grigori Petrenko und kritisierte damit Sonax für dessen Einsatz von Waffen, bei denen es sich vermutlich um chemische Gefechtsköpfe handelt. "Der Einsatz von Nervengas ist nicht nur sinnlos, sondern auch kontraproduktiv. Die erforderliche Konzentration, um einen Kroganer oder Vorcha zu töten, ist so hoch, dass alles andere dabei auch vertilgt wird." Sonax-Oberkommandatin Lira Speight antwortete darauf nur wenige Minuten später und wies die Kritik als haltlos zurück: "Petrenko meinte das hypothetisch und wurde aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. Chemische Waffen sind militärisch und politisch unsinnig und werden deshalb von uns nicht eingesetzt. Wir sind doch nicht mehr im 20. Jahrhundert."


02.08.2010 Bearbeiten

Ein umstrittendes Video macht derzeit im Extranet die Runde und sorgt für PR-Probleme bei den Unternehmensstreitkräften auf Garvug. Man sieht darin, wie Soldaten von Sonax Industries ungefähr ein Dutzend Kroganer hinrichten, angebliche Guerilla-Sympathisanten, die ihre Peiniger bis zum Augenblick beschimpfen, bis sie in ein Massengrab geworfen werden. Kurz nach dem gestrigen Auftauchen des Videos im Extranet fiel der Aktienkurs von Sonax dramatisch, aber mittlerweile hat er sich erholt und notiert sogar 0,4 Credits pro Aktie über dem Vortagswert. "Wie beobachten hier einen zutiefst beunruhigenden Trend", erklärt der bekannte Börsenanalyst Hannibal Brown. "Würden in dem Video Kroganer Menschen töten, würden Allianz-Politiker aller Parteien mit den Säbeln rasseln. Aber bei Kroganern geht man davon aus, dass sie ohnehin alle Krieger sind, die sich zumindest verteidigen können. Ihre Hinrichtung gehört eben zu dem Preis, den man zahlen muss, wenn man auf Garvug Geschäfte macht."


03.08.2010 Bearbeiten

Aufnahmen einer unfassbaren Konfrontation sind im Extranet aufgetaucht und haben praktisch über Nacht 225 Millionen Zuseher gefunden. Der unfreiwillige Star des neuesten Extranet-Wahnsinns ist der altgediente C-Sicherheit-Officer Tarmiel East, den eine Überwachungskamera bei einer dramatischen Begegnung mit dem angeblichen kroganischen Drogenschmuggler Hunjon Sard gefilmt hat. Aus der anfänglichen Routineüberprüfung wird schnell ein Kampf ums Überleben bei einer ausgedehnten Schlägerei auf offener Straße, die East unbewaffnet für sich entscheiden konnte. Über die Einzelheiten - zum Beispiel wie das Video ins Extranet kam - ist nur wenig bekannt, zumal C-Sicherheit-Commissioner Serjeck Hankiloran jeglichen Kommentar verweigerte und nur sagte, die Angelegeheit werde untersucht.


04.08.2010 Bearbeiten

Heute wurde der Mutterstern, der größte natürliche, geschliffene Diamant der Galaxie, von Erdenpapst Leo XIV. gesegnet. Der Stern hat ein Gewicht von 2105 Karat und wurde auf der Asari-Koloniewelt Sanves gefunden. Der Diamant reist derzeit durch die Galaxie, um von den wichtigsten religiösen Führern des Ratsektors gesegnet zu werden. Morgen wird er für den letzten Abschnitt der Reise zurück nach Thessia gebracht. Nach einer Beschwörung der Asari-Atamna (einer Gruppe von Hohepriesterinnen) kommt er dann in die Kronjuwelensammlung der Republik Ulee.


05.08.2010 Bearbeiten

Eine Gruppe von Fischer und Meeresbiologen haben auf dem Mond Arvuna in den Terminus-Systemen erfolgreich ein Deinorostrum gefangen, eine 35 Meter lange, fleischfressende Meereskreatur. Das Deinorostrum erinnert mit seinem gepanzerten Kopf und seinen scharfen Schnabel an den prähistorischen Erdfisch Dinichthys, allerdings in einer Größenordnung, die eher einem Blauwal gleicht. Er wurde mit Schallprojektoren in eine Art Gehege vor der Küste getrieben. Diese Geräte sich auch notwendig, um es dort zu halten, da es die meisten Käfigmaterialen einfach durchbrechen könnte. Das "Deino" ist das größte Meeresraubtier, dass je auf Arvuna gefangen wurde; es gilt als das fünftgrößte Geschöpf der gesamten Galaxie und wird nur noch von der Megalosteus-Familie auf Trident übertroffen.


06.08.2010 Bearbeiten

Heute Nacht mussten die Unternehmensstreitkräfte auf Garvug einen schmerzlichen Schlag hinnehmen - allerdings nicht im wörtlichen Sinne: Binary Helix, ein Drittel des Firmentirumvirats, das die Guerillakräfte auf diesem Planeten bekämpft, beendet seine logistische Unterstützung. "Wir haben bei der Aktionärsversammlung zwei mögliche Strategien vorgelegt, und die Wahl hat klar gezeigt, welche wir verfolgen sollen", sagte Sprecher Othello Nash. "Es ist an der Zeit, unsere Zusammenarbeit mit Partnern zu beenden, die nicht in guter Absicht handeln, und stattdessen wieder galaxieweit in dynamischere Märkte zu investieren." Um einen Kommentar gebeten, meinte Oberkommandantin Lira Speight von Sonax Industries: "Sonax Entschlossenheit wird nicht wanken. Wir machen bereits Profit auf diesem Planeten. Wenn es Binary Helix nicht schnell genug geht, wird Guanghui Solutions sicher mit Freuden in die Bresche springen."


07.08.2010 Bearbeiten

Psyotik, der neueste Körperkult-Trend, breitet sich nun auch außerhalb der Club-Szene von Illium aus, wo er seinen Anfang genommen hat. Risikofreudige Anhänger dieser Methode injizieren sich dabei spezielle Kapseln unter die Haut, die auf bestimmte Schallfrequenzen mit Lichteffekten reagieren. Die Lichter können jede Farbe haben, aber am verbreitesten ist ein tiefes Violett, dass das Leuchten von violettverschobener Biotik imitiert. Eine Injektion hält normalerweise einen Abend lang, danach lösen sich die Kapseln auf. Dr. Frakus Mijier von der Medizinischen Hochschule Nos Astra warnt Partygäste vor dem Einsatz von Psyotik. "Jede nicht getestete Substanz, die in den Blutkreislauf eingebracht wird, hat Nebenwirkungen, darunter auch potenziell gefährliche. Es gibt für Psyotik keine Standardverfahren, die Kapseln, die man auf der Straße kauft, könnten also aus allem Möglichen bestehen."


08.08.2010 Bearbeiten

Der Neubau des Signis, des Verwaltungsgebäudes auf Taetrus, das bei der Vallum-Explosion zerstört wurde, wurde heute von den technischen Einheiten der Hierarchie abgeschlossen. Holz, Marmor und andere Materialen wurden galaxieweit gespendet, damit das berühmte Gebäude wiedererstehen konnte. Der Neubau ist eine exakte Kopie des alten, eine Entscheidung, die laut Chefingenieurin Naxus Ursinus als wichtiges politisches Symbol überaus passend war. "Praktisch betrachtet, wollten wir dem Patriarchen einen Arbeitsplatz geben, der nicht an ein Hotelzimmer erinnert", sagte sie, "aber viel wichtiger ist, unseren Feinden zu zeigen, dass sie uns nicht verändert haben." Auf die Frage, ob das neue Gebäude gegen Explosionen im Megatonnenbereich geschützt sei, antwortete sie: "Man kann ein ÜLG-Schiff nicht mit einer dickeren Decke aufhalten. Unsere erste Verteidigungslinie ist das Wissen des Normalbürgers um die Aktivitäten seiner Nachbarn."


09.08.2010 Bearbeiten

Auf Illium begann heute die Modewoche mit einer erstaunlichen Präsentation von Fashionikone Scarlet Jane, die die Menge mit einer Kollektion von Dessous und Freizeitkleidung verzauberte, die stark von Stilmitteln der Quarianer beeinflusst war. "Sie sind eine großartige Inspiration", erläuterte Jane, "sie verleihen allem ihren ganz eigenen Stil. Ihre Kultur ist enorm innovativ. Ich liebe sie!" Die Modewoche steuert jetzt schon auf eine Rekordteilnahme zu und findet ihren Höhepunkt in der Lichtgestalt-Gala, die von der wöchentlichen Magazinsendung "Promi-Blog" gesponsert wird. Durch den Abend führt dieses Jahr Carson Noble, der Inhaber der Modezeitschrift "Noble".


10.08.2010 Bearbeiten

Der heutige Sonnenuntergang markiert den Beginn des heiligen Monats Ramadan der Menschen auf der Erde. Bis zum nächsten Neumond werden über 2,7 Millarden Erdenbürger und 2 Millionen in den Kolonien von Essen, Trinken und fleischlichen Gelüsten während der Tagesstunden Abstand nehmen. Den Armen etwas zu geben und das Fasten abends zu unterbrechen, in Verbindung mit Gebeten und Lesungen aus dem heiligen Buch, ist erlaubt. Die Menschen in den Kolonien orientieren den Zeitablauf ihres Fastens am größten sichtbaren Mond. Planeten ohne Mond oder mit extremen Fotoperioden folgen der Zeitvorgabe der Erde. Wer sich schneller als 64 km/h fortbewegt, ist vom Fasten befreit, muss das aber später nachholen oder den Armen ein Abendessen kaufen - Menschen in nicht-geosynchroner Umlaufbahn gelten als ständig in Bewegung.


11.08.2010 Bearbeiten

Im salarianischen System Antilin herrschte gestern Alarmstimmung, als ein Alien-Schiff mit starker KI-Signatur die Furcht vor einem Geth-Angriff schürte. Renko Tunwin, Leiter der nahorbitalen Sicherheit, erklärte: "Als leistungsstarke KI-Heuristik an Bord geortet wurde, dachten unsere Sicherheitskräfte, es handle sich um die Speerspitze einer Geth-Invasion. Auf Anfrage teilten uns wissenschaftliche Berater der Quarianer jedoch mit, dass die Signaturen nicht im Entferntesten irgendeiner bekannten Geth-Signatur glichen." Aber die größte Überraschung, so Tunwin, kam erst danach: "Plötzlich begann die Intelligenz auf dem Schiff, mit uns zu kommunizieren. Sie bat uns, die Zahl Pi auf die erste Billiarde Stelle zu berechnen. Danach folgten ungefähr 20 weitere Fragen, die allesamt außerhalb unseres wissenschaftlichen Kenntnisstands lagen. Wir warten derzeit auf externe Expertenratschläge, bevor wir die Kommunikation fortsetzen. Bis jetzt passt das Schiff zu keiner bekannten Alien-Spezies.


12.08.2010 Bearbeiten

Ein öffentlicher Streit zwischen Modezar Carson Noble und dem Designer-Sternchen Scarlet Jane hat dazu geführt, dass Jane bei der gestrigen Lichtgestalt-Gala nicht erschienen ist. Ein Zuschauer hatte Noble auf Video gefilmt, als er gerade über Janes Kollektion sprach: "Seit wann holen wir uns Ideen von Zigeunern? Was kommt als Nächstes? Vorcha-Cuisine am Buffet?" Noble leugnet die Aussage und verweigert eine Entschuldigung. Eine kleine Gruppe Quarianer hat bei dem Event am Freitag vor der Halle demonstriert. Scarlet Jane war für einen Kommentar nicht zu erreichen, aber ihre Sprecherin gab eine Erklärung ab, dass ihre Klientin "das Ereignis nicht guten Gewissens besuchen konnte".


13.08.2010 Bearbeiten

Nashan Stellar Dynamics hat endlich den 2186 Whip vorgestellt, den lange erwarteten Einstieg des Raumschiffunternehmens in den Flugwagen-Markt. Nashans Presseerklärung führt aus, dass der Whip, dessen Entwicklung fünf Jahre gedauert hat, "der durchgestylteste Flugwagen wird, der je auf den Markt gekommen ist". Zur Ausstattung gehören kinetische Barrieren mit Phasenwirkung zur Abdämpfung von Zusammenstößen, automatische Schaumdüsen, leistungsstarke Sitze mit Lendenstütze, eine Kabine mit eigenem Druck Extratriebwerke für den Amphibienbetrieb. Schockieren kann da nur noch kurzfristig der Preis: Sie erhalten das Modell mit voller Ausstattung für 29.599 Credits.


14.08.2010 Bearbeiten

Heute Abend bei "Lichtgestalt": Obdachlose Straßenratte, Abenteuerin, Schauspielerin, Präsidentin eines milliardenschweren Medienriesen und was es sonst noch gibt: Micah Envy hat alles erlebt. Sie ist bekannt für offene Interviews, avantgardistischen Modestil und ihren untrüglichen Geschäftssinn und bleibt eine regelrechte Naturgewalt. Heute Abend spricht sie über ihre Wohltätigkeitsarbeit für den Planeten Belan, das Gefühl, mit 63 Jahren zum ersten Mal Mutter zu werden, und darüber, wie man mit einem Universalwerkzeug und Schrottteilen von einem Sicherheits-Mech ein Thermomagazin herstellt. Schalten Sie heute Abend ein, bei unserem ausführlichen Porträt über Illiums strahlendste "Lichtgestalt"!


15.08.2010 Bearbeiten

Bei dem geheimnisvollen Fall des "Geisterschiffes" im Antilin-System gab es heute einen Durchbruch: Der berühmte Exobiologe Jordan Detweiler von der Grupper außerirdischer Studien am MIT ist zu dem Schiff geflogen, das mittlerweile unter Quarantäne steht. Detweiler nahm Kontakt mit dem KI-System des Schiffes auf, dass das Schiff seit einer unbekannten Zahl von Jahren gesteuert hat, und offenbar die einzige intelligente Lebensform an Bord ist. Bezugnehmend auf vorangegangene, gescheiterte Kommunikationsversuche, erklärte Detweiler seinen Erfolg: "Im Grunde war das Ganze ein Intelligenztest. Die KI des Schiffes stellte fest, dass wir keine Horde primitiver Weltraumpiraten sind und komplexe Konzepte wie Quantenkettentheorie, gewachsene Konzepte und viele andere durchaus verstehen können. Ich konnte ihre Ansprüche erfüllen und erhielt deshalb Zugang ins Innere. Es sind noch weitere Analysen erforderlich, aber ich halte das Schiff für den größten exoarchäologischen Fund des Jahrhunderts. Momentan gehe ich davon aus, dass es mindestens 8000 Jahre alt ist."


16.08.2010 Bearbeiten

Ein General der Unternehmensstreitkräfte ist heute Abend auf Garvug gestorben, und die Behörden bezeichnen die Umstände als "verdächtig". Noah Vardos, ein 61-jähriger Brigadegeneral, erlag auf dem Armeestützpunkt Hanarsh in Dhazil einer Schusswunde am Kopf. Nach dem Fund der Leiche wurde Generalalarm ausgelöst, aber kurz darauf wieder aufgehoben. Vardos diente in der Armee von Sonax Industries und war ein enger Freund von Oberkommandantin Lira Speight. Speight beantwortete nur wenige Fragen zu dem Vorfall und erklärte lediglich, dass Vardos Posten von Colonel Oleg Horvat übernommen werde. General Vardos hinterlässt drei Kinder.


17.08.2010 Bearbeiten

Neue Informationen über den Tod von Brigadegeneral Vardos haben neue Fragen aufgeworfen. Colonel Richard Hawke, der für die Sicherheit auf dem Stützpunkt Hanarsh verantwortlich war, als der General an einer Schusswunde starb, sagte, dass derzeit keine Untersuchung der Sicherheitsvorkehrungen geplant seien. Es wurden bislang keine Verdächtigen gemeldet, und GBC News wurde ein E-Memo zugespielt, in dem allen ranghöheren Soldaten auf dem Stützpunkt strenge Konsequenzen angedroht wurden, falls jemand Fragen der Presse beantwortet.


18.08.2010 Bearbeiten

GBC News hat galxieweit exklusiv eine Kopie von General Noah Vardos Abschiedsbrief erworben, der Anfang dieser Woche an einer - wie man nun glaubt - selbst zugefügten Schusswunde gestorben ist. Der dreiseitige Brief wechselt sprunghaft die Themen. Der General gibt sich darin unter anderem die Schuld, drei Kroganer zwar verfolgt, aber nicht dingfest gemacht zu haben, die vom Planeten entkamen und nun im Verdacht stehen, für den Warpbombenangriff auf das Sonax-Flaggschiff verantwortlich zu sein. Vardos beschreibt die sich verschlimmernde Lage auf dem Planeten als "Charlie Foxtrott" und übernimmt die Verantwortung für die Männer und Frauen, die er "für einen halben Credit pro Aktie in den Tod geschickt" hat. Sonax Industries hat sich zu dem Abschiedsbrief bislang nicht geäußert.


19.08.2010 Bearbeiten

Der Welt der Wissenschaft ist heute in Aufruhr, nachdem gestern der neueste Bericht des MIT-Exobiologen Jordan Detweiler aus dem Antilin-System eingetroffen ist, wo er derzeit ein geheimnisvolles "Geisterschiff" untersucht. Detweiler spricht von einem Durchbruch und schreibt: "Was ich entdeckt habe, ist nichts weniger als erstaunlich. Dieses sogenannte verlassene Schiff ist überhaupt nicht verlassen! Es sieht eher so aus, als habe eine Alien-Spezies ihr Bewusstsein in eine gewaltige Anlage aus Quantencomputern an Bord des Schiffes heruntergeladen. Ich bin überzeugt, dass diese Alien jetzt vollständig in einer virtuellen Welt leben, und das schon seit mindestens 8000 Jahren." Detweiler schätzt die Population der virtuellen Welt auf etwa eine Milliarde Individuen. Er erklärt: "Die KI des Schiffs ist für diese Leute so etwas wie ein Hausmeister, oder sogar ein Gott, je nach Betrachtungsweise. Viel wichtiger ist aber, dass die KI uns jetzt um Hilfe bittet. Sie sagt, dass die Energieversorgung in Kürze zusammenbrechen wird und dadurch die gesamte virtuelle Zivilisation bedroht ist."


20.08.2010 Bearbeiten

General Partinax hat heute auf Taetrus eine lange erwartete Erklärung abgegeben: Die Kampfhandlungen in der Schwemmlandwildnis sind beendet. "Wir danken den tapferen Männern und Frauen, die uns so weit gebracht haben", sagte er, "und wir fordern jetzt die Bevölkerung auf, an der großen Aufgabe, die vor uns liegt, aktiv mitzuwirken." Ende des Monats soll bei öffentlichen Arbeitsprojekten das bislang in Lagern untergebrachte Volk am Wiederaufbau beteiligt werden, ein Vorhaben, dessen Kosten die des Krieges weit übersteigen wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Armee abgezogen wird. Mehr als neunzig Prozent der kolonialen Streitkräfte werden bis Ende des Jahres im Land bleiben und für Sicherheit sorgen, während der Rest der Einheiten den Truppen durch ein Rotationsprinzip einige freie Tage ermöglicht.


21.08.2010 Bearbeiten

Die Meinungen der Wissenschaftler gingen auseinander, nachdem Jordan Detweiler vom MIT die Existenz einer virtuellen Alien-Zivilisation in einem verlassenen "Geisterschiff" gemeldet hatte. Niran Patalung, ein buddhistischer Gelehrter am Zentrum für religiöse Studien in Bangkok, sagte: "Die Parallelen zum früheren Glauben im Menschen an die Reinkarnation sind erstaunlich. Für diese Aliens endet das Leben nicht, wenn sie "sterben". Ihre Seelen, wenn Sie so wollen, übernehmen einfach andere virtuelle Personen und leben weiter." Thomas Copeland, Sprecher einer atheistischen Gruppe von der Erde ist, anderer Ansicht: "Das stimmt nur so lange, bis man den Stecker zieht. Und dann? Dann verschwinden diese "Seelen" einfach, so ist das. Wer aus diesem Ereignis den Beweis für eine höhere Daseinsform ableiten möchte, projiziert lediglich sein eigenes Wunschdenken auf digitales Rauschen." Mr. Patalung antwortete darauf: "Das Rauschen des einen ist die Musik des anderen. Vielleicht ist Mr. Copeland ja in seinem nächsten Leben nicht ganz so taub."


22.08.2010 Bearbeiten

Polizeikräfte auf der Erde haben die Schönheitschirurgin Erzsebet Vidmar festgenommen. Sie soll über 30 Asari, die ihre Klinik aufgesucht hatten, brutal ermordet haben. Von der Regenbogenpresse "Vidmar der Vampir" genannt, soll sie ihre Opfer wegen derer Telemerase ermordert haben, einer Substanz, die den Alterungsprozess verlangsamt. Vidmar ist angeblich von der Lebensdauer der Asari besessen und hat schon früher versucht, Telomerase als Teil eines Plans zur Wiederherstellung ihres eigenen Gewebes zu kaufen. Offizielle Stellen haben bereits darauf hingewiesen, dass ihre Methoden wissenschaftlich höchst fragwürdig sind. "Man kann sich nicht einfach Telomerase injizieren und dann auf einen Jungbrunnen warten", sagte Dr. Antonin Esposito, der ihre Arbeit im Auftrag der Polizei analysiert hat. "Wenn das so wäre, müsste Dr. Vidmar inzischen viel besser aussehen, als es der Fall ist."


23.08.2010 Bearbeiten

Der umstrittene Verleger Carson Noble steht immer noch im Kreuzfeuer der Kritik, nachdem er bei der Modewoche auf Illium bei der Präsentation einer von quarianischer Kultur inspirierten Kollektion abfällige Bemerkungen gemacht hatte. Nun ist eine Reihe von Extranet-Videos aufgetaucht, die bei öffentlichen Anlässen aufgenommen wurden und bis zu sechs Jahre alt sind. Die Videos zeigen Noble bei zahlreichen rassistischen Äußerungen. Mittlerweile wird sein Rücktritt als Miglied der "Kollektive Mode und Medien" (KMM) gefordert, und es gibt zahlreiche Rechtsstreitigkeiten wegen Absagen bei öffentlichen Veranstaltungen infolge der Kontroverse. Mr. Nobles Anwälte geben keinerlei Kommentar ab und sagen lediglich, er sei "mit seiner Familie im Urlaub" und könne "derzeit nicht erreicht" werden. Seit die Geschichte vor einigen Wochen bekannt wurde, hat Noble kein einziges Interview mehr gegeben.


24.08.2010 Bearbeiten

Die Galaxie verfolgt weiterhin gebannt die Entwicklung rund um das KI-betriebene "Geisterschiff", dem nun wegen schwindener Energiereserven der Untergang droht. Evolutionsbiologen beteiligen sich an der Diskussion, und einer von ihnen meint, das Aussterben der virtuellen Alien-Spezies entspreche lediglich dem natürlichen Ablauf Dinge. "Seien wir ehrlich", argumentiert der turianische Wissenschaftler Elgus Paramon. "Diese Aliens waren sehr klug, aber eben nicht klug genug, um eine größere Batterie zu bauen. Ihr Mangel an Weitblick bedeutet, dass es ihnen nicht nicht gelungen ist, auf sich ändernde Umstände durch Anpassung zu reagieren. Ihre Spezies ist damit eine evolutionäre Sackgasse, und daher darf ihre Zivilisation auch untergehen. "Der Leiter der Untersuchung des Schiffs, Exobiologe Jordan Detweiler, antwortete darauf: "Mr. Paramon plädiert dafür, dass wir einen Genozid verantworten, indem wir uns einfach abwenden. Wir können den Energiebedarf zur Bewahrung ihrer virtuellen Welt durchaus zur Verfügung stellen." Über das weitere Vorgehen wird nun der Citadel-Rat entscheiden.


25.08.2010 Bearbeiten

Langsam wird die Zeit knapp, aber über das Schicksal des Alien-"Geisterschiffs", das im salarianischen Raum treibend gefunden wurde, ist noch keine Entscheidung gefallen. Exobiologe Jordan Detweiler schätzt, dass die Energiereserven, mit denen die virtuelle Alien-Welt betrieben wird, nur noch etwa 4 % betragen und in Kürze nicht mehr ausreichen werden. Zwischenzeitlich sind opportunistische Forscher letzte Nacht an Bord des Schiffes gegangen und haben sich in die virtuelle Zivilisation eingehackt. Als sie gefasst wurden, hatten die Hacker bereits sechs Stunden in den Computern des Schiffes verbracht. In dieser relativ kurzen Zeit sollen in der virtuellen Welt fast 180 Jahre vergangen sein. Beide Hacker liegen derzeit im Koma, und die Ärzte sind unsicher, ob mit einer Genesung zu rechnen ist. "Ihre Körper konnten das Interface nicht verarbeiten. Nach einer so langen mentalen 'Abwesenheit' hat der Versuch, Geist und Körper wieder zusammenzuführen, einen gewaltigen Schock ausgelöst. Physisch geht es ihnen gut, aber ein Teller Rührei hat im Moment wohl mehr Bewusstsein als sie."


26.08.2010 Bearbeiten

Als wir die Glocken hörten, war es schon fast vorbei: Promi-Sternchen Aish Ashland und Sänger Jenellen Lepp haben gestern um Mitternacht bei einer geheimen Zeremonie in Nos Astra geheiratet. "Ich habe Jel erst vor drei Monaten kennengelernt", sagte Aish, "aber als er mir den Antrag gemacht hat, wollte ich sofort heiraten, damit wir unsere Flitterwochen während der Konjunktion auf Illium verbringen können. Dort haben wir nämlich voll die Wahnsinns-Horoskope! Sobald Jen vom roten Sand runter ist, gibt's eine richtige Familienhochzeit." Ashlands Bewährungshelfer gab nur einen kurzen Kommentar ab: "Sie hat den Staat verlassen. Das ist eine Verletzung der Auflagen."


27.08.2010 Bearbeiten

Die Geschichte des Alien-"Geisterschiffs" hat ein überraschendes Ende gefunden. Heute Morgen wurde berichtet, dass der Citadel-Rat sich gegen die Rettung des Schiffes, aus Angst, dessen KI-System sei so hoch entwickelt, dass es ein "Sicherheitsrisiko unbekannter Dimension" darstelle. Als Reaktion darauf betrat der leitende Wissenschaftler Jordan Detweiler die virtuelle Alien-Welt, um ihre Bürger vor dem bevorstehenden Ende ihrer Zivilisation zu warnen. Eine Minute später kehrte er wieder zurück - in der beschleunigten Zeit der Alien-Welt war anscheinend ein halbes Jahr vergangen - und brachte ein Verhandlungsangebot von den Bewohnern mit. An diesem Punkt werden die Details unklar. Eine Insiderquelle behauptet, die virtuellen Aliens hätten im Austausch für Unterstützung wissenschaftlichen Fortschritt "weit jenseits unserer jetzigen Möglichkeiten zugesagt. Es wurde umgehend eine Nachrichtensperre verhängt, da die Geheimdienste der Citadel die Angelegenheit nun als "streng geheim" einstufen. Gerüchten zufolge hat Jordan Detweiler nun im Auftrag der Citadel die Mission, erneut in die virtuelle Welt zu reisen und diplomatischen Kontakt herzustellen.


28.08.2010 Bearbeiten

Heute beginnt auf der Hanar-Heimatwelt Kahje das religiöse Fest Nyahir oder "Erstes aufschäumendes Erblühen". Die Feier dauert ganze dreizehn Tage und ehrt die Gabe der Sprache, die viele Hanar den Protheanern zusprechen, die auf Kahje als "Die Entflammten" begannt sind. Das Fest ist eine Mischung aus Besinnung und Wettbewerb, denn die Gläubigen führen stilisierte Debatten, tragen Dichtduelle aus oder widmen sich anderen traditionellen Kunstformen der Hanar. Die Namen der Sieger werden für ein Jahr mit biolumineszierender Farbe auf die Hänge des Berges Vassla geschrieben, eines unterseeischen Vulkans im Herzen einer der ältesten protheanische Ruinen auf Kahje.


29.08.2010 Bearbeiten

Er gründete eins der heißesten Unternehmen von Nos Astra. Seine Visionen brauchten ihn auf die Titelblätter. Seine Partys waren legendär...und er war ein Hochstapler. Jaxum Borlin, Präsident von Delumcore Systems, ist in Wahrheit Rolan Quarn, ein Turianer von Erinle, der Borlin im Urlaub kennengelernt hatte. Als Borlin eine Woche nach Beginn seiner Ferien an einem Herzinfarkt starb, griff sich Quarn kurzerhand seinen Pass, nahm Proben seines genetischen Materials und gab sich selbst als gebräunter Borlin aus. Selbst enge Freunde dachten, Borlin sei eben lediglich "wieder voller Energie" und "hungrig, wieder zu arbeiten." Obwohl Quarn keinerlei entsprechende Ausbildung hatte, leitete er Delumcore zwei Jahre lang erfolgreich, bis bei einer Routineverkehrskontrolle eine frische Gewebeprobe entnommen und die Diskrepanz zu seinem Genabdruck festgestellt wurde. Quarn sitzt nun wegen Betrugs und der Annahme einer falschen Identität im Gefängnis. Der Prozess beginnt morgen.


30.08.2010 Bearbeiten

Neue Erkenntnisse im Fall von Rolan Quarn, dem Turianer, der sich als Präsident von Delumcore Systems ausgegeben hatte: Die Zeit als Jaxum Borlin war nicht das erste Mal, dass er das Leben eines anderen führte. Quarn hat schon Dutzende anderer Identitäten angenommen und war dabei unter anderem als Stuntfahrer, Koch, Kampfsportlehrer, Botschafter, Varren-Dompteur, Nachrichtensprecher und Comedian tätig. Sonja Treme, Polizeichefin von Nos Astra, gab an, Quarn sei "kooperativ" und habe "nur von dem gelebt, was er verdient hat, seit er bei Delumcore anfing. Borlins Privatkonten wurden nicht angetastet."


31.08.2010 Bearbeiten

Die Polizei von Nos Astra ist heute Abend auf der Suche nach Rolan Quarn, der sein Signalarmband abstreifen konnte und sich mit der Polizei eine zweistündige Verfolgungsjagd lieferte, bevor er spurlos verschwand. Zuvor hatte der Turianer noch eine Nachricht für die Angestellten von Delumcore Systems aufgenommen, in der er sich bei vielen namentlich bedankte und Ratschläge für die Zukunft des Unternehmens erteilte. Quarns Schlussworte waren: "Es tut mir leid, dass ich mich absetzen muss. Ich wünsche allen nur das Beste. Ich war nie stolzer auf die Leute, mit denen ich zusammengearbeitet habe, und das will durchaus etwas heißen." Die Behörden gehen davon aus, dass Quarn versuchen wird, einen Flug zu buchen, um das System zu verlassen.

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