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Cerberus-Tagesnachrichten - Dezember 2010

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01.12.2010 Bearbeiten

Nach seinem letzten Fiasko hat die Polizei den selbsternannten Elcor-Performance Künstler Nockrick Taur wegen Einbruchs, Hackens, Aufrufs zum Aufstand, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Festnahme angeklagt. Taur war in die Reyanommond-Halle auf der Citadel eingedrungen, während dort gerade das erfolgreiche neue Musical "Herzen in der Brandung" aufgeführt wurde. Mitten in der Vorstellung machte Taur mit einem Störsender sämtliche Translatoren im Saal unbrauchbar und löste dann Feueralarm aus. "Es war ein Albtraum", sagte ein Besucher. "Es war dunkel, alle schrien plötzlich unverständliches Zeug, und niemand wusste, was los war. Einem Salarianer wurde der Arm gebrochen, nur weil er zwischen der Menge und dem Ausgang stand." Taur zeigte kein Bedauern wegen der 44 Verletzten infolge der Panik und sagte lediglich, als er ins Gefängnis geführt wurde: "Selbstgefällige Zufriedenheit: Es ist auf bewundernswerte Weise gelungen, die Leute zur Auseinandersetzung mit ihrer übertriebenen Abhängigkeit von der Technologie nur aus Bequemlichkeitsgründen zu zwingen."


02.12.2010 Bearbeiten

Simulstim-Regisseur Hoyt Marrazo wird beschuldigt, bei seiner umstrittenen fiktiven Dokumentation "Hollys letzte Chance" ein ungeskriptetes, echtes Trauma verwendet zu haben. Marrazo sagte Schauspieler Cordan Ryng, er solle sein Aufnahmegerät anlegen, bevor er zum Drehort komme, der dann bei Ryngs Ankunft völlig verlassen war. "Plötzlich tauchten drei oder vier Schläger auf", berichtet Ryng. "Einer brach mir mit einem Knüppel ein Bein und warf mich zu Boden. Sie schlugen mindestens zwei Minuten und 34 Sekunden auf mich ein, so lange dauert nämlich Marrazos Aufnahme." Marrazo weist den Vorwurf der Inszenierung von sich und beharrt darauf, dass Ryng während der Szene genau wusste, was er tat, und dem auch zugestimmt hatte. "Ich würde niemals das Vertrauensverhältnis zwischen einem Simulstim-Regisseur und seinem Schauspieler für einen billigen Schockeffekt gefährden", erklärt Marrazo. "Wenn Ryng die Dreharbeiten nicht fortsetzen will, gibt es bessere Wege, um aus einem Vertrag herauszukommen."


03.12.2010 Bearbeiten

Youth United ist eine galaxieweite Extranet-Gruppe, die junge Leute aller Spezies zusammenbringen möchte. Gründer Darchas Clark sagt, er will eine nützliche, positive Umgebung für Kinder schaffen, in der sie andere Kulturen kennenlernen können. Clark ist als Batarianer bei einer Menschenfamilie aufgewachsen und kennt die Schwierigkeiten von Jugendlichen aus gemischten Verhältnissen. "Meine Eltern waren gute Menschen, aber sie konnten mir als Kind nicht dabei helfen, meine Probleme mit der batarianischen und der menschlichen Kultur zu überwinden", erinnert er sich. "Es ist wichtig, dass Kinder durch Youth United wissen, dass sie mit diesem Problem nicht allein sind. Es gibt noch immer zu viel Antipathie und Ignoranz gegenüber gemischten Familien." Zu den Dienstleistungen der Gruppe gehören Gesprächsrunden mit Leidensgenossen und Beratern, kostenloser Unterricht in Alien-Sprachen und -Kulturen sowie ein Leitfaden für die wichtigsten Rechtssysteme der Galaxie.


04.12.2010 Bearbeiten

Nach einem einmonatigen Besuch von Professor Baliya Haphia werden der Kolonie Mannovai seltene salarianische Artefakte zurückgegeben. "Die salarianischen Familien, die ich getroffen habe, haben meine Meinung darüber geändert, wo die Artefakte letztlich hingehören", sagte der Professor, der bislang strikt für den Verbleib der Objekte im Museum der Universität von Serrice eingetreten war. "Manchmal vergisst man zu leicht, dass ein Kurator die Vergangenheit nicht nur bewahren, sondern damit auch die nächste Generation inspirieren soll." Die nun erreichte Einigung zwischen der Universität von Serrice und Mannovai ist also Professor Haphia zu verdanken, und er wurde deshalb gebeten, den Transport der Artefakte als eine Art Ehrenwache zu begleiten.


05.12.2010Bearbeiten

Die letzte Schaufel mit Erde wurde über die Zeitkapsel gekippt, die nun unter dem Cairn begraben liegt, einer ehrgeizigen Skulptur, von der die Projektleiterin hofft, dass sie die Zeit überdauert. "Die meisten Zeitkapseln gehen verloren oder werden vergessen", erläutert Andrea Schumacher, die leitende Architektin des Cairn. "Der Cairn trägt zahlreiche Piktogramme, die von Anthropologen und Semiotikern entwickelt wurden. Diese Grafiken sollen jeder Spezies mitteilen, dass darunter etwas vergraben wurde. Was eine Spezies dann mit der Kapsel anstellt, wird die Geschichte weisen." Der Cairn ist ein einfacher, 300 Meter hoher Block, der mit einer dicken Schicht aus wetterfestem und nahezu unzerstörbarem Kunststoff überzogen ist. Über 20 Museen haben Materialien für die Kapsel zur Verfügung gestellt, darunter eine Anleitung zur Herstellung von Raumschiff-Antriebskernen und eine Karte mit allen Massenportalen der Galaxie.


06.12.2010 Bearbeiten

Ein Reporter-Team von Second Star Broadcasting hat eine Entdeckung gemacht, die den Krieg auf Garvug in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Die Journalisten haben mehrere Monate lang verdeckt bei Guanghui Solutions gearbeitet und dabei Beweise dafür gefunden, dass das Unternehmen zusammen mit Sonax Industries ein Lager mit protheanischer Technologie auf Garvug zur persönlichen Bereicherung unterschlagen hat. Die sorgfältige Dokumentation der Reporter hat das Interesse des Komitees für Paläotechnologie des Citadel-Rates erregt, das von den Unternehmen nun freien Zugang zum fraglichen Ort auf Garvug verlangt, damit ein Inspektionsteam die Sache untersuchen kann – andernfalls hätten alle Büros und Ableger im Citadel-Sektor mit Konsequenzen zu rechnen. Die Untersuchung dürfte die Markteinführung eines neuen Hochleistungsmasseneffektfeldgenerators von Guanghui verzögern, die eigentlich in wenigen Monaten erfolgen sollte.


07.12.2010 Bearbeiten

Biologen auf dem ausgetrockneten Planeten Ekram waren schockiert, als ihnen eine Kolonie insektenähnlicher Wesen den Zugang zu ihrem Nest mit einem biotischen Feld verwehrte. "Ich dachte zuerst, unser Meteorologe Darren erlaubt sich einen Scherz mit seinem L1-Implantat", berichtet Dr. Andile Ndiaye, unter dessen Leitung das Team eine wirbellose, käferähnliche Spezies untersucht, die Kirik genannt wird. Zwar können die meisten Tiere theoretisch Biotik entwickeln, wenn sie ganz am Anfang ihres Lebenszyklus Element Zero ausgesetzt werden, aber bisher war man davon ausgegangen, dass Insekten und andere Gliederfüßer nicht über die komplexe neuronale Vernetzung verfügen, die erforderlich ist, um solche biotischen Kräfte auch zu kontrollieren. "Wir bekommen im Moment Anrufe von allen möglichen Spezialisten", sagt Dr. Ndiaye. "Das Studium der Kirik ist ungemein spannend – falls wir es schaffen, uns den kleinen Teufeln noch mal zu nähern."


08.12.2010 Bearbeiten

Die insektenähnlichen Kirik auf Ekram sind nicht nur stark biotisch, sondern vermutlich auch weitaus intelligenter als die Insekten auf der Erde. Sobald die Insektenkolonie erkannt hatte, dass die Wissenschaftler, die sie untersuchte, keine Raubtiere waren, sandten die Kirik gemeinsam biotische Impulse in verschiedenen Stärken und Mustern aus. "Wenn ein Biotiker diese Muster wiederholte", erläutert Linguistin Martha Cospiel, "änderten die Kirk daraufhin ihr Muster. Eigentlich ist das ein Hinweis auf systematisches Lernen, und in dem Fall könnte das der Anfang von echter Kommunikation sein. Es zeigt außerdem, dass Gehirnvolumen wohl doch nicht so entscheidend ist, wie wir bisher dachten. Wir hoffen darauf, dass sie so klug sind wie Katzen – oder sogar Hunde."


09.12.2010 Bearbeiten

Dr. Andile Ndiaye hat heute folgende umstrittene Presseerklärung über seine Arbeit mit den biotischen und möglicherweise intelligenten Kirik auf Ekram veröffentlicht: "Anfangs war unsere Kommunikation mit der Kolonie sehr grundsätzlich – ich, du, Nahrung, Nicht-Nahrung –, aber je mehr unsere Biotiker mit ihnen 'sprechen', desto schneller lernen sie. Wir vermuten aufgrund ihrer komplexen sozialen Struktur, dass ihre Lernfähigkeit mit der von Delfinen vergleichbar ist. 'Unterstützung' ist zwar fast zu einem Schimpfwort geworden, aber die Kirik wären perfekte Kandidaten dafür." Sekunden später entbrannte im Extranet eine hitzige Debatte über Dr. Ndiayes Vorschlag. Der Citadel-Rat hat mehrere Schiffe zur Überwachung des Verkehrs nach und von Ekram entsandt, während entschieden wird, ob das Forschungsteam auf dem Planeten bleiben darf oder nicht.


10.12.2010 Bearbeiten

Ob die biotische Kirik-Kolonie auf Ekram 'unterstützt' werden soll oder nicht, ist weiterhin ein beliebtes und umstrittenes Thema zahlreicher Debatten. "Es ist lächerlich, einen Vergleich mit Tuchanka anzustellen", schreibt der Politik-Blogger Erlan Golta. "Die Kroganer waren bereits in der Lage, die Waffen und Raumschiffe zu benutzen, die wir ihnen gegeben haben. Diese Insekten hingegen können nicht einmal eine Kaffeemaschine bedienen." Cydelle Fei, Autorin und Beraterin von Expertenkommissionen, ist der Ansicht, es sei bereits zu spät, sich darüber Sorgen zu machen. "Egal, ob Konglomerate aus der Genforschung oder neugierige Biotik-Touristen, wir werden diese Käfer auf Ekram nicht mehr in Ruhe lassen", schreibt sie. "Aber wenn wir der Kirik-Kolonie die volle Ausbildung eines Bewusstseins ermöglichen, hat sie wenigstens Rechte und genießt einen Schutz wie kein Delfin oder Viyak vor ihr."


11.12.2010 Bearbeiten

Die Forscher, die die biotische Insektenkolonie auf Ekram studieren, stießen heute auf unerwartete Probleme. "Wir haben den Kirik gesagt, dass wir gehen müssen, wenn unsere Schwarmkönigin – damit ist die Citadel gemeint – uns von dem Planeten abzieht", erklärt Forschungsleiter Dr. Andile Ndiaye. "Als wir zurück zur Basis aufbrachen, hob die Kolonie unser Bodenfahrzeug von der Straße, weil sie weiterreden wollte." Trotz der biotischen Macht des Stocks habe er sich nie in Gefahr gefühlt, und die Kirik hätten auch umgehend Besorgnis gezeigt, möglicherweise die 'Fühler' des Teams verletzt zu haben. "Ihre Wissbegierde ist unglaublich", sagt Dr. Ndiaye. "Sie nach dem Erstkontakt zu verlassen, wäre genauso, als würde man ein Kleinkind im Stich lassen." Die Citadel hat als Reaktion auf diesen Vorfall mehrere Vertreter entsandt, um den aktuellen Intelligenzgrad der Kirik zu ermitteln und ihn mit dem galaktischen Standard bei solchen Tests zu vergleichen.


12.12.2010 Bearbeiten

Greifen Sie sich ein paar Kissen, etwas zu essen und etwas Bequemes zum Anziehen! Got Serbos' 342 Stunden langes Epos "Iota Horologii" wird an diesem Wochenende in ausgewählten Kinos im Citadel-Sektor gezeigt. Der vor zehn Jahren veröffentlichte und von der Kritik umjubelte Totalflop erzählt die Geschichte von zwölf Alien-Familien und dem Krieg zwischen ihren Reichen in einer namenlosen Galaxie im Horologium-Supercluster. Wer nicht den ganzen Film sehen möchte, ist sicher erfreut darüber, dass er ganz nach Belieben kommen und gehen kann. Sollte die Vorführung ein Erfolg werden, plant der Verleiher, auch andere lange Kultklassiker zu zeigen, wie etwa den surrealen, 95 Stunden dauernden "Häutung" oder die 43-stündige Bearbeitung des Erdenklassikers "Die Enden der Parabel".


13.12.2010 Bearbeiten

Die Kinoumsätze vom Wochenende liegen vor, und die Feiertagsware wurde verschmäht wie ranziger Obstkuchen. Der Tanzstreifen "Hinter den Kulissen" kam mit 2,73 Milliarden Credits auf Platz eins. Der Film basiert lose auf der wahren Geschichte einer querschnittsgelähmten Asari, die lernt, sich nahezu ausschließlich mit Biotik zu bewegen, und wurde von der Kritik umjubelt, die vor allem die schauspielerische Leistung von Newcomer Shai L’Tanas lobten. Auf Platz zwei hielt sich, "Blasto rettet Weihnachten" mit 1,9 Milliarden Credits – das Publikum kann von dem Hanar-Action-Helden wohl nicht genug kriegen. Für Spitzerstockimauge.com ist die Fortsetzung allerdings "winsel-würdig". An dritter Stelle dann "Hanukkah-Jubel" mit 955 Millionen, gefolgt von "In allgemeiner Feierstimmung" mit 673 Millionen. "Teenage Ninja Kwanzaa Force" sorgte für Lacher im Wert von 448 Millionen und bildet damit das Schlusslicht der Top fünf.


14.12.2010 Bearbeiten

Wieder einmal warnen Krankenhäuser vor zu viel Vertrauen in Medigel. "Es kann Leben retten, wirkt aber keine Wunder", sagt der staatlich geprüfte Krankenpfleger Rutos Kar. "Die Notaufnahmen sind voll mit Leuten, die glauben, man müsse lediglich Medigel auf einen Knochenbruch auftragen und schon sei man geheilt. Dann belasten sie die Bruchstelle und machen dadurch alles noch schlimmer." Kar rät dazu, bei schwereren Verletzungen immer ein Krankenhaus aufzusuchen, aber natürlich trotzdem immer einen Vorrat Medigel zu haben. "Für die Erste Hilfe und zur Vermeidung von Infektionen ist es ausgezeichnet", sagt er. "Medigel ist alleine schon deshalb praktisch, weil an jedem Raumhafen dreimal täglich Krankheiten aus der gesamten Galaxie eintreffen und übertragen werden."


15.12.2010 Bearbeiten

Das Hearstfield Intercontinental Resort hat das Schwimmvergnügen um ein kühles Lüftchen bereichert – sein Mikrogravitations-Wasserpark auf dem Mond Voya wurde eröffnet. Der Park verfügt über ein Wellenbecken mit schwebenden, sechs Meter hohen Wogen, einen Miniatur-"Berg" und eine Terrasse mit Dutzenden von Whirlpools, die ebenfalls schweben. Der dreistöckige Komplex mag etwas überladen wirken, aber Eigentümerin und Managerin Jacqueline Birchman sagt, Hearstfield habe Extravaganz schon immer auf die Spitze getrieben und dabei nie in kleinen Maßstäben gedacht. "Jeder hat gesagt, die Herausforderungen bei Planung und Bau seien gewaltig", sagt Birchman, "Aber wir sahen darin eine Gelegenheit, aus jedem Besuch im Hearstfield ein Ereignis von galaktischen Ausmaßen zu machen. Unsere Suiten sind für das nächste Jahr ausgebucht, also geben uns die Gäste offensichtlich recht."


16.12.2010 Bearbeiten

Nach Monaten in den von der Regierung angeordneten, verschmutzten Sicherungslagern können die Zivilisten in der Schwemmlandwildnis des Planeten Taetrus nun endlich nach Hause gehen. Lana Ixiri, eine Bankangestellte, die sehr früh in ein Lager gezogen war, hatte keine Ahnung, was sie erwarten würde. "Alle wussten nur, dass es Bombardierungen und Plünderungen gab, also dachte ich, ich würde wohl nur noch ein leergeräumtes Haus oder sogar eine Ruine vorfinden", erzählt sie. Aber Lana hatte Glück. Einige Fenster ihres Fertighauses waren zerschossen, aber der Feuchtigkeitsschaden an der Holzstruktur war nur gering. Ältere Häuser in der Nachbarschaft waren verrottet und nicht mehr sicher. Lana ist nur eine von Tausenden, die versuchen, ihr Leben nach der Niederschlagung des Widerstands neu aufzubauen. "Es ist so lange her", sagt sie. "Ich kann mich kaum erinnern, was eigentlich normal ist."


17.12.2010 Bearbeiten

Die kolonialen Streitkräfte auf Taetrus, einst von der Bevölkerung gefürchtet, stehen nun vor der schweren Aufgabe des Wiederaufbaus und der Familienzusammenführung. Die turianische Wohltätigkeitsorganisation "Waisen des Krieges" schätzt, dass der Taetrus-Konflikt zu über 75.000 Vermissten und 16.000 Vollwaisen geführt hat. "Die Hastatim sollten sich um alle kümmern", sagt Corporal Vitola Raedun, "aber mindestens die Hälfte von denen, die ich kenne, würde ein Kind nicht mal erschießen, wenn es plündert, also enden sie alle in den Auffanglagern." Raedun meint, der einfachste Weg der Zusammenführung sei das Extranet, aber wenn die Kinder noch zu jung sind, um einen Computer zu bedienen, müssen Verwandte selbst in den Lagern und Waisenhäusern suchen. "Es ist wirklich ein Albtraum", meint er.


18.12.2010 Bearbeiten

Wenn Sie jemals ein Stück des dümmsten Promi-Sternchens der Galaxie haben wollten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Aish Ashland verkauft ihr Herz online. Nicht das, was zurzeit in ihrer Brust schlägt, sondern eines der beiden Ersatzorgane, die in einem Labor in der Stadt Pacific Palisades auf der Erde aus Klongewebe gezüchtet wurden. "Ursprünglich waren sie für den Fall gedacht, dass etwas Schreckliches passiert", sagte sie, "aber nach meinen Eheproblemen in letzter Zeit habe ich beschlossen, der Welt zu zeigen, dass mein Herz nun neue Wege beschreitet." Das Startgebot für das Organ, das laut Ärzten in ausgezeichnetem Zustand ist, liegt bei 50 Millionen Credits. Der Erlös der Herz-Auktion geht vollständig an Aishs selbst gegründete Wohltätigkeitsorganisation, das Aishwarya-Ashland-Zentrum für Rehabilitationsmedizin.


19.12.2010 Bearbeiten

Für den 64-jährigen Multimillionär Rakesh Dutta geht ein Traum in Erfüllung, denn seine Tochter Kanta hat gestern Abend Aish Ashlands geklontes Herz ersteigert. "Appa ist geradezu verrückt nach Prominenten, und er liebt dieses Geschenk!" jubelte Kanta gegenüber FirehoseofFame.com nur wenige Minuten, nachdem das letzte Gebot mit 115,6 Millionen den Zuschlag erhalten hatte. "Er wusste, dass ich nach einem Spender suche, aber er hatte keine Ahnung, dass er jetzt Aishs Herz bekommt." Ashland selbst sagte in einer Presseerklärung: "Ich bin froh, dass ich jemandem helfen konnte, der offensichtlich zu den Leidenden dieser Welt gehört. Ich halte das Leid für etwas Schreckliches, und wir sollten alle versuchen, es vor allem im Hinblick auf die Weihnachtszeit zu vermeiden." Dutta wird aus seiner Heimat Sri Lanka nach Los Angeles geflogen, wo sein Herz operativ durch das Ersatzorgan des 24-jährigen Promi-Sternchens ersetzt wird. Duttas Herz ist seit einer durch Diabetes verursachten Kardiomyopathie stark anfällig.


20.12.2010 Bearbeiten

Es ist ein dreckiger Job, aber irgendjemand muss ihn machen. Lieutenant Astrae Rubicum von den Besatzungstruppen der Hierarchie auf Taetrus hat den Auftrag, die verwilderten Tiere in den Städten zu keulen. "Es ist nahezu unmöglich, sich in den Sicherungslagern um Haustiere zu kümmern", erklärt er, "also haben die Leute sie in der Nähe ihrer Häuser einfach freigelassen." Rubicum rechnet allein in Spaedar mit über 50.000 streunenden Tieren. Seine Einheit hat bereits mindestens 10.000 davon eingeschläfert, ohne die tollwütigen, die sofort erschossen und verbrannt werden. "An guten Tagen ist es nur traurig", sagt er. "An schlechten ist es herzzerreißend." Jeden Morgen warten Bürger vor den Krematorien, um zu sehen, ob die Soldaten ihr Haustier mitbringen. Wenn ein Tier zwischen Aufnahme und Abfertigung niemand abholt, wird es eingeschläfert. Rubicum hofft, dass die Familien, die nun wieder in ihre Häuser zurückkehren, irgendwann wieder mit ihren Haustieren vereint sind.


21.12.2010 Bearbeiten

Es war zermürbend, es war frustrierend, und wir haben mitgefiebert. Das gestrige Spiel zwischen den Washington Hackers und den Usaru Maestros hat den Rekord für das längste Biotiball-Spiel der Geschichte gebrochen. In der neunten Verlängerung, nach unfassbaren 91 Minuten Spielzeit [Citadel-Zeit] erzielten die Maestros schließlich den Siegeskorb zum 79-77. Maestros-Stürmerin Tyra T'Sanis sagte: "Beide Mannschaften waren erschöpft, und da schickt man eben die frischen Mädels in die Verteidigung. Mehr konnten wir nicht tun, um den Ball in der Luft zu halten." Hackers-Coach Jerome Manning hält sein Team dennoch für Sieger. "Wir konnten mit den Maestros bei ihnen zu Hause mithalten und lange ein Unentschieden halten", verkündete er stolz. "Unsere Spielerinnen sind 20 bis 30 Jahre alt und mussten gegen Leute ran, die Biotiball spielen, seit der Sport erfunden wurde, und wir haben den Fans trotzdem eine Show geliefert, die sie nicht so schnell vergessen werden." Die Hackers spielen nächste Woche gegen New Orleans Loa, während die Maestros im Halbfinale auf die Seattle Sorcerers treffen.


22.12.2010 Bearbeiten

Ermittler des Citadel-Rats haben offiziell Anklage gegen 14 von 24 Vorstandsmitglieder von Sonax Industries und Guanghui Solutions erhoben. Die vorangegangene Untersuchung hat bestätigt, dass beide Unternehmen der galaktischen Gemeinschaft protheanische Technologie vorenthalten haben, um sich persönlich zu bereichern, und dass sie dafür sogar einen interplanetaren Krieg angezettelt haben. Die Ermittler gaben an, "unerschütterliche Beweise" für die Komplizenschaft der Unternehmen seien von Spectres geliefert worden, die anonym bleiben werden. Zu den Angeklagten gehört auch Sonax-Oberkommandantin Lira Speight. Yrania Asula, Hochkommissarin für galaktisches Recht, sagte: "Die Taten dieser Unternehmen sind keine bloßen Rechtsbrüche, sondern Verbrechen gegen die Bevölkerung der Galaxie. Wir nehmen das Recht des Rats in Anspruch, vom Rat eingebrachte Beweise zu verwenden, um die beteiligten Parteien für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen." Lira Speights Büro antwortete darauf angeblich mit folgendem Kommentar: "Versuchen Sie's nur!"


23.12.2010 Bearbeiten

Der Tod eines salarianischen Gesetzeshüters auf dem Planeten Garvug hat Besorgnis bei Beobachtern des Rats und Sonax-Aktionären ausgelöst. Quellen aus dem Umfeld von Sonax-Oberkommandantin Lira Speight haben gemeldet, dass der Spectre Lonar Maerun einen Mordanschlag auf Speight verübt habe und dabei von ihren Sicherheitskräften verwundet worden sei. Maeruns Assistent sei nach einer Fehlfunktion seiner Waffe erschossen worden. Vertreter von Sonax ließen Journalisten die verkohlte Leiche eines Salarianers begutachten, aber nicht fotografieren. Es handelte sich dabei ihrer Aussage nach um Urjon Taltz, Maeruns Begleiter. Speight selbst war bei der Pressekonferenz nicht zugegen, und ihr Sprecher Victor Cohen versuchte, die Reporter zu beschwichtigen, indem er sagte, Sonax würde "in Erwägung ziehen", sich dem Rat zu fügen. Er fügte allerdings hinzu, "dass wir uns laut Gesetz eindeutig in den Terminus-Systemen befinden, und die an den Tag gelegte Aggression überschreitet eindeutig jeden legalen Versuch, die Angelegenheit zu klären."


24.12.2010 Bearbeiten

Umsung Holdings, die Muttergesellschaft von Sonax Industries, hat angesichts neuer Beweise, die ihrem Namen spürbar geschadet haben, weitreichende Änderungen im höheren Management angekündigt. Die Tochter Sonax Industries wird in Kore umbenannt, und alle Vorstandsmitglieder, gegen die der Rat aktuell wegen Kriegsverbrechen ermittelt, werden abgefunden und in den Ruhestand versetzt. Umsung-Sprecher Areum Khan sagt: "Ein neuer Tag ist bei Umsung angebrochen, und wir sind dem Citadel-Rat dankbar, dass er die Fehltritte unserer Angestellten in das kalte Licht der Wahrheit getaucht hat." Admiral Lira Speights Nachfolger, Vice Admiral Sanele Mabuza, soll den Befehl über die Streitkräfte auf und im Orbit um Garvug in drei Stunden [Citadel-Zeit] übernehmen, wenn die Sonne über der Hauptstadt Dhazil aufgeht.


25.12.2010 Bearbeiten

Heute begehen die Menschen den Feiertag Weihnachten, anlässlich der Geburt des Halbgottes und Lehrer/Propheten Jesus aus der christlichen Tradition der Erde. Der Tag wird begangen durch allgegenwärtige Musik auf öffentlichen Plätzen, großzügige Geschenke an Verwandte und geliebte Menschen, das Fällen von Bäumen mit anschließendem Aufstellen und Schmücken in Innenräumen und das Aufhängen flexibler Fußbekleidung in der Nähe offener Feuerstellen. All diese Traditionen sind weltlicher Natur, aber religiösere Menschen nehmen an diesem Tag oder dem Abend davor auch an Andachten teil. Der Geist des Feiertags wird mit anderen geteilt, indem man ihnen "Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" wünscht. Inzwischen wurde diese Formel durch "Friede und aller Schöpfung ein Wohlgefallen" ersetzt.


26.12.2010 Bearbeiten

Lira Speight, ehemalige Angestellte von Sonax (jetzt Kore), ist angeblich von dem Planeten Garvug geflohen. Citadel-Ermittler, die von Kore-Admiral Sanele Mabuza in ihr Privatquartier gelassen wurden, konnten feststellen, dass sie wohl ihr Äußeres verändert hat, bevor sie mit einer Reisetasche voller begebbarer Inhaberobligationen und Platin verschwunden ist. Man geht davon aus, dass sie mit bis zu fünf loyalen Leibwächtern unterwegs ist. Die Ermittler haben weder Details über das Modell ihres Schiffes preisgegeben noch Vermutungen über ihren Aufenthaltsort geäußert. Auf die Frage, ob sie wohl in den Terminus-Systemen bleiben würde, um dem Zugriff des Rats zu entgehen, antwortete Sprecher Dixali Arborandum: "Wenn sie sich unserem Zugriff entziehen will, sollte sie besser die Galaxie wechseln."


27.12.2010 Bearbeiten

Die Geschichte der früheren Kore-Angestellten Lira Speight hat anscheinend ihr Ende gefunden. Eine Leiche, deren Genabdruck mit ihrer Krankenkarte zu 99,998 % übereinstimmt, wurde bei einem Pathologen auf der Raumstation Omega eingeliefert. Ihre Leibwächter erklärten den Beamten, sie habe im Hotelzimmer über Kopfschmerzen geklagt, sei kurz darauf zusammengebrochen und habe nicht mehr wiederbelebt werden können. Der Pathologe Ur'shok Aranhur erklärte einen schweren Schlaganfall zur Todesursache und schloss Fremdeinwirkung aus. Lonar Maerun, einer von mehreren Citadel-Spectres, die die flüchtige Admiralin ergreifen sollten, sagt, die Beweise seien für ihn ausreichend. "Sie stand unter enormem Stress", sagte er. "Das hat ihr wohl mehr zugesetzt, als sie zugeben wollte." Speight hinterlässt einen Bruder. Sie war 47 Erdstandardjahre alt.


28.12.2010 Bearbeiten

Das längste Schachspiel der Galaxie hat durch ein Matt von Dowumon Thunloon von Dekuuna gegen Victor Kovisk von Luna endlich ein Ende gefunden. Das Brettspiel Schach wurde im 11. Jahrhundert auf der Erde erfunden und gewann einige Jahre, nachdem die Menschen auf der Citadel eine Botschaft eröffnen durften, auf der Heimatwelt der Elcor enorm an Beliebtheit. Beide Spieler sind schon bei Profi-Turnieren angetreten, aber dass das legendäre "Freundschaftsmatch" von Thunloon und Kovisk nach 12 Jahre nun zu Ende ist, hinterlässt bei den Anhängern im Extranet durchaus eine gewisse Trauer. "Eine Blume aus Spielzügen, die über ein ganzes Jahrzehnt erblühten", so ein Fan. "Ich erinnere mich an das erste Schach besser als an die Geburt meines Kinder", gab ein anderer zu. Vielleicht müssen sie auf eine Revanche gar nicht so lange warten: Auf die herzliche Gratulation seitens Kovisk zu seinem Sieg antwortete der Elcor Thunloon: "Erfreutes Entgegennehmen: Vielen Dank. In freudiger Erwartung: Neues Spiel?"


29.12.2010 Bearbeiten

Die Stadt New York auf der Erde bricht diesmal zur Begrüßung des neuen Jahres mit einer jahrhundertealten Tradition. Die Neujahrskugel am Times Square, ein in Licht getauchter Kristallglobus, der sich in den letzten Momenten des Erdstandardjahres herabsenkt, wird zum Präsidium auf der Citadel gebracht, wo sie genau eine Minute vor Mitternacht, Ostküstenzeit [Erde], aktiviert wird. Anstelle der Kugel auf der Erde wird sich eine volumetrische Darstellung der Citadel-Kugel befinden, und entlang des gesamten Broadway werden riesige Monitore die Massen auf dem Präsidium zeigen. "Wir glauben, dass das unser Jahr wird", sagte Trudi Raspallo, Bürgermeisterin von New York. "Die Menschen spielen jetzt auf der galaktischen Bühne eine Hauptrolle, und wir laden die ganze Galaxie ein, mit uns zu feiern."


30.12.2010 Bearbeiten

Die Jagd auf Rolan Quarn geht weiter. Der turianische Betrüger und Dieb wird verdächtigt, die Neujahrskugel vom Times Square gestohlen zu haben, was bei den Organisatoren auf der Citadel und in New York Panik ausgelöst hat. Die Kugel hat vier Meter Durchmesser und wiegt bei Erdgravitation 5.185 Kilogramm. Sie ist beim letzten Nachtzyklus der Station nur zwei Tage vor den Silvesterfeierlichkeiten verschwunden. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass Quarn die Kugel nicht gestohlen hat, aber am Tatort wurde ein Bekennerschreiben gefunden, das mit seinem Handabdruck signiert war. "Wir wissen im Moment nicht, ob die Kugel noch auf der Station ist", sagte eine Quelle bei C-Sicherheit, die nicht genannt werden möchte. "Wir wissen nicht einmal, wie er das Ding in einen Aufzug geschafft hat. Es war vollständig zusammengebaut."


31.12.2010 Bearbeiten

Die Citadel-Sicherheit setzt ihre Suche nach der gestohlenen Kugel fort, mit der das neue Jahr der Menschen begrüßt werden sollte. Captain Armando-Owen Bailey, dessen Männer zahllose Andockbuchten nach Spuren untersucht haben, sagt, es gäbe Beweise, dass der Täter einen Massenreduzierer benutzt habe, um die Kugel vom Präsidium wegzuschaffen. "Wenn wir den gesamten Verkehr sperren, haben wir einen Stau mit einer halben Million Partybesucher", sagt Bailey, " und wir sind überzeugt, dass das Teil des Plans war." Die Event-Koordinatorin Nyala Alaynas sagt, dass der Diebstahl nicht zur Absage der Festivitäten führen wird. "Wir haben immer noch Scheinwerfer und Feuerwerk und jede Menge von diesem sprudelnden, goldfarbenen Getränk", meint sie. "Wie sagen die Menschen immer so schön: Die Show muss weit gehen!"

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