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Cerberus-Tagesnachrichten - November 2010

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01.11.2010 Bearbeiten

Achtung, Eltern! Isenberg-Wyatt Toys haben einen neuen Roboter herausgebracht, der ihnen bereits jetzt aus den Händen gerissen wird. Der Battle Buddy besteht zunächst nur aus einfachen Klötzen, aber wenn sein Besitzer ein Hologramm davon im Extranet gegen andere antreten lässt, verändern sich Farbe, Konfiguration und Komplexität des echten Roboters. "Sie sind toll", so der junge Battle Buddy-Fan Paul von Kern. "Nach genügend vielen Turnieren sehen sie richtig furchterregend aus, und man kann sie in der Schule in den Kampf schicken, obwohl die echten zu Hause stehen." Der Spaß ist allerdings nicht ganz billig: Das Grundmodell des Battle Buddy kostet 5000 Credits, und für Turniere, bei denen der Gewinner spezielle Transformationen erhält, müssen Startgelder bezahlt werden.


02.11.2010 Bearbeiten

Nach einer Woche intensiver Kämpfe zwischen Söldnern auf Omega wird die Zahl der Opfer auf 900 bis 1100 geschätzt. Ständig werden neue Verletzte in die bereits überfüllten Krankenhäuser eingeliefert. Die Feindseligkeiten scheinen allerdings zur Ruhe gekommen zu sein, seit mehrere Frachter der Blue Suns eingetroffen sind und angeblich ein Treffen der Parteien in einem nicht genannten Nachtclub auf der Station stattgefunden hat. Der Citadel-Rat hält seine Reisewarnung für Omega aufrecht und weist darauf hin, dass der Frieden nur vorübergehend sein könnte.


03.11.2010 Bearbeiten

Salarianische Historiker bitten die Universität von Serrice um Rückgabe von Artefakten, die Asari-Anthropologinnen vor 400 Jahren von der Kolonie Mannovai mitgenommen haben. Das Kuratorium der Universität hat dazu folgende Erklärung abgegeben: "Wir respektieren zwar das Ansinnen von Mannovai, weisen aber darauf hin, dass die Artefakte in unserer Sammlung unseren Vertretern freiwillig übergeben wurden, damit wir diese historischen Stücke schützen und öffentlich zugänglich machen. Die Turbulenzen in der Galaxie haben schon die Schätze von zu vielen Zivilisationen vernichtet, und unsere Universität ist bekannt für ihre stolze Tradition, ein sicherer Hafen für Gegenstände aus allen Kulturen zu sein." Die salarianische Sammlung enthält Gemälde und Skulpturen, die direkt nach der ersten Landung auf Mannovai in Auftrag gegeben wurden, sowie Medaillons von Mitgliedern des Salarianerordens, die bei der Verteidigung der Kolonie gefallen sind.


04.11.2010 Bearbeiten

Zahlreiche höhere Bildungseinrichtungen haben den Druck auf die Universität von Serrice verstärkt, historische Relikte von der Kolonie Mannovai zurückzugeben. "Wir freuen uns über die Unterstützung", sagte Shayar Edcronus, Parlamentsmitglied auf Mannovai. "Die Universität von Serrice will nicht zugeben, welche Kosten ihre leichtfertigen kulturellen Plünderungen verursachen. Eine Reise nach Serrice erfordert Zeit und Credits – nicht jeder Salarianer kann sich das leisten." Professor Baliya Haphia von der Universität von Serrice antwortete darauf: "Vor vier Jahrhunderten sind einige meiner Freunde auf Mannovai gestorben, als sie mir halfen, mit einigen der ältesten Artefakte von der Kolonie zu entkommen, bevor eine Flotte der Batarianer ihre Raumhäfen bombardierte. Ihre Tapferkeit war alles andere als 'leichtfertig'. Unsere Ausstellung ist ein Tribut an ihren Mut und an die Vergangenheit von Mannovai."


05.11.2010 Bearbeiten

Heute beginnt bei den Menschen das hinduistische Lichterfest Diwali, bei dem Erneuerung, ein neues Geschäftsjahr und der Sieg des Guten über das Böse gefeiert werden. Fünf Tage lang hängen die Feiernden traditionelle Kerzenlampen, die "Diyas", vor ihren Häusern auf, um das Glück zu ihnen zu führen oder den Sieg der Götter über die Finsternis zu begehen. Auf Raumschiffen, wo offene Flammen den ohnehin knappen Sauerstoff verbrauchen würden, werden die Diyas üblicherweise durch ein LED-Licht ersetzt, das der Gläubige vor seine Kabine hängt. Beim Diwali werden außerdem Geschenke gemacht, Süßigkeiten gegessen, man badet mit Öl und entzündet Knallfrösche. Das Fest wird zwar meist weltlich gefeiert, hat aber durchaus auch eine spirituelle Seite – in sich gekehrtere Menschen denken an diesen Tagen über ihr inneres Licht nach, die "Seele", die den Körper transzendiert.


06.11.2010 Bearbeiten

Eine vor einiger Zeit erfolgte Naturkatastrophe auf dem Kolonieplaneten Taharon hat den Großteil des verfügbaren Frischwassers vergiftet. Durch ein seltenes seismisches Ereignis wurden mehrere riesige Risse unter dem Ozean und dem Wasserspiegel geöffnet, durch die gefährliche Bakterien in die Grundwasserreservoirs gelangt sind. Nach nur wenigen Monaten enthielten die meisten Frischwasserquellen eine tödliche Bakterienkonzentration. "Sie sind überall", so ein Einwohner. "Wir müssen unser fließendes Wasser mit UV-Licht bestrahlen, nur um Lebensmittel oder danach das Geschirr zu waschen. Vom Duschen will ich gar nicht reden. Die Leute stinken!" Trotzdem will keiner der 3500 Kolonisten auf dem Planeten umsiedeln. "Wir sind seit zwölf Jahren hier, von Anfang an", sagt der Agrartechnologe Ning Tsai. "Wir geben jetzt nicht auf." Vielleicht hat er aber schon bald keine Wahl mehr – Experten sind sich einig, dass weitere Auswirkungen auf die Ökosphäre zwar nicht vorhergesagt werden können, die Aussichten aber mit ziemlicher Sicherheit katastrophal sind.


07.11.2010 Bearbeiten

"Die Skala", eine neue Nanotech-Diäthilfe von Black Horse Foods, hatte heute Markteinführung. Das lange erwartete Gerät ist in der Lage, Lebensmittel nach dem Verzehr auszufiltern. Die Skala-Nanotech überwacht das Essverhalten des Benutzers und unterbricht den Verdauungsprozess, wenn die Nahrung vorher eingestellte Parameter überschreitet. Der überschüssige Speisebrei wandert als harmloses Abfallprodukt weiter und wird auf natürlichem Wege entsorgt. Prospekte von Black Horse beschreiben das Gerät als "praktische und sichere Lösung für jene, die auf ihre Ernährung achten wollen, und ein Wunder für alle mit potenziell lebensbedrohlichen Allergien." Die Skala hat ein Jahr Garantie und kostet 300 Credits.


08.11.2010 Bearbeiten

Heute wurden die Ergebnisse einer Langzeitstudie veröffentlicht, die sich mit den Auswirkungen leistungssteigernder Drogen und technologischer Hilfsmittel bei Athleten in privat geführten Sportunternehmen wie der Galaktischen Football-Liga und der Universal Rugby Association beschäftigt. Die Veröffentlichung erfolgte nach fast zehn Jahren Gerichtsstreit, doch nun steht fest: Die Athleten dieser Privatligen, die für den gezielten Einsatz verbotener Substanzen bekannt sind, zahlen einen hohen Preis für galaktischen Ruhm und Reichtum. Der Bericht führt im Detail Auswirkungen wie hohe Mengen an Karzinogenen, abnorme chemische Reaktionen im Gehirn, Unfruchtbarkeit und drastisch reduzierte Lebenserwartung auf. Keine Spezies ist dagegen immun – selbst Kroganer und Vorcha wiesen die Symptome auf.


09.11.2010 Bearbeiten

Das neue Diätgerät "Die Skala" von Black Horse Foods wird mit dem Tod von mindestens vier jungen Menschen und einem Volus in Verbindung gebracht. Die Einnahme von Skala soll es Benutzern ermöglichen, Nahrung aus ihrem System zu entfernen und dadurch abzunehmen. Das Gerät wurde mit zahlreichen Sicherheitssystemen ausgeliefert, aber findige Hacker haben bereits Codes ins Extranet gestellt, die die volle Kontrolle über die Anti-Verdauungseinstellungen des Geräts ermöglichen. Das Ergebnis ist eine wachsende Menge von Benutzern, die ihre interne Nahrungsaufnahme gefährlich weit reduziert haben. Black Horse Foods hat auf Nachfragen bislang nicht reagiert.


10.11.2010 Bearbeiten

Die Turianische Hierarchie hat heute einen neuen Flügel des Tianar-Museums für Militärgeschichte eingeweiht, der sich mit der Geschichte der Interspezieskonflikte befasst. Das Ereignis fand auf der turianischen Heimatwelt Palaven statt. Vertreter aller Citadel-Spezies und Medien aus der gesamten Galaxie waren zugegen. Hunner Genchak, der Kurator des Museums, verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, Gespräche über die Konsequenzen des Krieges für eine Spezies anzuregen. "Für die Turianer ist militärische Macht seit langer Zeit ein Grundpfeiler ihrer kulturellen Identität. Diese Ausstellung zeigt, dass wir für dieses stolze Vermächtnis auch einen Preis zahlen müssen." Das Museum präsentiert nie zuvor gesehene Exponate wie Kriegserklärungen an diverse Planeten aus der Zeit der Kroganischen Rebellionen und eine Mauer, die den gefallenen Soldaten im Erstkontaktkrieg der Menschen gewidmet ist.


11.11.2010 Bearbeiten

Rettungskräfte der Allianz eilten heute auf Europa Angestellten von Binary Helix zu Hilfe, die in einer gefluteten Forschungsanlage unter Wasser eingeschlossen waren. Ein Notsignal von der Anlage Nautilus vor acht Stunden meldete den Vorfall. Außerdem hatten die Rettungskapseln eine Fehlfunktion. Allianz-Commander Lowrie ließ anklingen, dass es sich um Sabotage handeln könnte: "Ein Unfall sieht anders aus. Unglücklicherweise hat das Wasser die Sicherheitssysteme und einen Großteil der Computer der Anlage zerstört. Unter den gegebenen Umständen muss ich unseren Med-Teams gratulieren, dass alle gerettet werden konnten, bevor die Anlage Nautilus vollständig geflutet war." Trotz Protesten von Binary Helix konfisziert die Allianz derzeit Daten von der Station, "für den Fall, dass etwas oder jemand aus der Anlage Nautilus selbst für diese Katastrophe verantwortlich ist."


12.11.2010 Bearbeiten

Ein Foto, das während eines Bohrprojekts auf der kroganischen Heimatwelt Tuchanka von Minenarbeitern des Ravanor-Klans gemacht wurde, hat die Diskussion wieder angeheizt, ob es dort wirklich einen gigantischen Dreschschlund gibt. Das Foto steht mittlerweile frei zugänglich im Extranet und ist der neueste in einer langen Reihe von Beweisen. Skeptiker bezeichnen das Ganze als uralten, lieb gewonnenen Schwindel – andere sind sich nun völlig sicher, dass das Wesen wirklich existiert. Seit Jahrhunderten kursieren in den kroganischen Ansiedlungen entlang der Wüsten auf Tuchanka Geschichten, dass ganze Klans von dem riesigen Dreschschlund verschlungen wurden. Während die Einheimischen felsenfest behaupten, dass die uralte Kreatur real ist, konnte das bislang keine außenstehende Quelle bestätigen.


13.11.2010 Bearbeiten

Und wieder kam es auf Garvug in den Terminus-Systemen zum Kampf, aber diesmal fiel er kurz und zielgerichtet aus. Guerillas besetzten mehrere Regierungsgebäude in der Hauptstadt Dhazil und stießen dabei kaum auf Widerstand. In einer vom Fernsehen übertragenen Rede aus dem früheren Sonax-Hauptquartier verkündete Klanhäuptling und Guerillaführer Hailot Wrund, dass bis zur vollständigen Übernahme der Regierung Kriegsrecht herrsche. "Nach diesem Jahr voller Blutvergießen und Unsicherheit ist unsere Heimat noch immer stark", sagte er. "Garvug hat die Tyrannen und Blutsauger der Galaxie in die Knie gezwungen. Wir haben jetzt die Aufgabe, auf der Asche unserer Feinde alles wiederaufzubauen und diese Kolonie in eine siegreiche Zukunft zu führen."


14.11.2010 Bearbeiten

Auf Dhazil, die Hauptstadt des Planeten Garvug, wurde ein Angriff von unvorstellbaren Ausmaßen verübt. Wie ein unabhängiger Journalist, der in der Stadt festsitzt, berichtet, haben Massenkanonen den Regierungssitz, der vor Kurzem von Hailot Wrund eingenommen wurde, sowie die meisten anderen Gebäude der Stadt zerstört. Wir bekommen Berichte über Anschläge und Präzisionsbombardierungen, aber da Sonax Industries alle Komm-Baken im Paz-System kontrolliert, können wir diese derzeit nicht verifizieren. Von Sonax freigegebene Bilder zeigen eine große Flotte, die hinter einem von Garvugs Monden hervorkommt und über der Hauptstadt des Planeten in den Orbit einschwenkt. Dabei sind auch Schiffe von Binary Helix, obwohl die Firma die Koalition mit Sonax angeblich schon vor Monaten beendet hat. Kein Vertreter dieser Unternehmen hat bislang einen Kommentar dazu abgegeben. Der Pressesprecher von Binary Helix sagte auf dem Weg zu seinem Skycar heute Morgen lediglich: "Warten Sie's ab!"


15.11.2010 Bearbeiten

Sonax-Oberkommandantin Lira Speight hat ihre erste Pressekonferenz seit Wochen gegeben. Sie präsentierte Satellitenaufnahmen von Divisionen von Sonax und Guanghui Solutions, die in Dhazil landen – oder was davon übrig ist. Speight zeigte keinerlei Regung angesichts der gewaltigen Verluste durch die Bombardierung und wies lediglich darauf hin, dass Straßen, Raumhafen und Mineninfrastruktur noch intakt sind. Die Aktienkurse von Sonax, Guanghui und Binary Helix schossen als Reaktion darauf in die Höhe. Der fast 1000-prozentige Anstieg von Sonax war das Thema des Tages an der Börse, als die "Gewinn durch Verlust"-Strategie langsam offensichtlich wurde.


16.11.2010 Bearbeiten

Sonax Industries hat heute eine Liste mit bestätigten, toten oder gefangenen feindlichen Commandern auf Garvug vorgelegt: 90 der 112 Namen dürften Gefallene sein. Darunter ist auch der bekannte Guerillaführer Hailot Wrund, der anscheinend einen Giftanschlag überlebt hatte, bevor er bei der Flucht in einem Skycar von Jägern von Guanghui Solutions abgeschossen wurde. Die Autopsie ergab, dass Wrunds schwer gepanzertes Fahrzeug zuerst in eine Felswand krachte, bevor der Treibstoff durch panzerbrechende Brandgeschosse in einem Feuerball aufging. Der eingeschlossene und verwundete Wrund starb letztlich an Rauchvergiftung. Die Unternehmenskoalition wird das Video der Autopsie sowie Aufnahmen der Waffenkameras heute um Mitternacht (lokale Garvug-Zeit) öffentlich zugänglich machen.


17.11.2010 Bearbeiten

Sonax Industries, Guanghui Solutions und Binary Helix haben heute eine gemeinschaftliche Pressekonferenz abgehalten, um Bedenken der Aktionäre wegen der neuen Offensive auf Garvug zu zerstreuen. Sprecher enthüllten eine sorgfältig geplante Medienkampagne, die bereits seit einigen Monaten im Gange war. Binary Helix verriet, dass der Zerfall der Koalition ein Täuschungsmanöver war. Guanghui gab Details über Spezialeinheiten bekannt, die als Zivilisten getarnt auf Garvug zurückgeblieben waren. Ihre Aufgabe war es, die Anführer des Aufstands ausfindig zu machen, sobald sie ihre Verstecke verließen. Vertreter von Sonax sprachen ausgiebig über die Entscheidung des Aufsichtsrats (8-3), den Krieg fortzusetzen, nachdem sie über das sogenannte "Holzpferd-Gambit" informiert worden waren. Finanzvorstand Abayomi Osoba sagte: "Wir hatten gegenüber unseren Aktionären die Pflicht, das Unternehmen vor dem Untergang zu bewahren. Wir bedauern, dass uns nichts anderes übrig blieb, als nach vollendeten Tatsachen um Entschuldigung zu bitten." Auf die Frage, ob dem Aufsichtsrat eine Klage wegen Täuschung der Aktionäre drohe, antwortete er: "Unsere Rechtsabteilung kann die Gesetzeslage auf Illium in dieser Frage genau erklären. Die sind da ziemlich flexibel."


18.11.2010 Bearbeiten

Das preisgekrönte Drell-Schauspiel-Urgestein Fell Fannus nahm bei der jährlichen Sitzung der Stiftung für Kunst und Kultur einen Preis für sein Lebenswerk entgegen. Das Ereignis fand in dem Theater statt, das auch seinen Namen trägt, dem Fannus Centre. Fannus ist seit über 40 Jahren aktiv und hat in dieser Zeit in Live-Shows gespielt, Blockbuster-Videos gedreht, Drehbücher geschrieben und Regie geführt. Der Entertainer gehört zu einer kleinen Gruppe von Künstlern, die scheinbar mühelos die Grenzen zwischen den Spezies überwinden. Fannus dankte den versammelten Stars und scherzte: "Ich hatte das Glück, eine Karriere damit zu bestreiten, jemand anders zu sein, denn ich selbst bin eigentlich nicht sonderlich interessant." Fannus' neueste Regiearbeit, "Ein falsches Gesicht", hat diese Woche Premiere.


19.11.2010 Bearbeiten

Die Konzernüberwachungsgruppe BALANCE und ihr Leiter Dr. Trent Leeds haben einen Vertrag zwischen Genex Chemical und einer Gruppe Kolonisten vom Planeten Watson angefochten, bei dem es um das stets aktuelle Thema des Koloniesponsorings durch Unternehmen geht. Genex geriet letztes Jahr unter Beschuss, als es eine Gruppe von Kolonisten finanziell unterstützen wollte, falls diese sich im Gegenzug zu Tests von neuen, synthetischen Nährbodenergänzungsprodukten ohne Überwachung durch unabhängige wissenschaftliche Gremien bereit erklärten. Noch diesen Monat wird es diesbezüglich erste Anhörungen vor dem Citadel-Ausschuss für Planetenbesiedlung (CAPB) geben.


20.11.2010 Bearbeiten

Black Horse Foods, der Hersteller der umstrittenen Diäthilfe "Die Skala", hat das Produkt offiziell vom Markt genommen, nachdem sein Aktienkurs letzte Woche um über 66 % eingebrochen war. Der Schritt ist die Reaktion auf mehr als 34 Todesfälle, hauptsächlich junge Personen, die direkt auf das Produkt zurückgeführt werden. Die Gesundheitsämter der Planeten im Citadel-Sektor rufen den Handel dazu auf, das Produkt sofort aus den Regalen zu nehmen. Auf Rezept kann die Skala bei schweren Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten weiterhin eingesetzt werden. Weder die PR- noch die Rechtsabteilung von Black Horse Foods hat sich bisher zu der Rückrufaktion oder zivilrechtlichen Schritten durch die Familien der Verstorbenen geäußert.


21.11.2010 Bearbeiten

Was auch immer in der Galaxie passiert, wir lieben es, darüber zu reden – die heißesten Unternehmen dieser Saison sind im Bereich der modernen Kommunikation tätig. Entwickler und Hersteller von Extranet-Server-Baken, Browserprogrammen und Universalwerkzeugen hatten in diesem Quartal die höchsten Wachstumsquoten und haben die meisten Investoren angelockt. Im letzten Monat hat Skywire für 34,9 Milliarden Quick Space aufgekauft, eine aufstrebende Forschungs- und Entwicklungsgruppe. Quick Space hat angeblich eine Methode gefunden, den Herstellungspreis von Quantenverknüpfungskommunikatoren deutlich zu senken, was bei vielen Aktionären vor lauter Vorfreude zu spontaner Speichelbildung geführt haben soll.


22.11.2010 Bearbeiten

Kolonisten haben vor Kurzem auf dem Planeten Enael beim Palladiumabbau ein altes Munitionslager gefunden. Der Arbeiter Lawrence Daskin verständigte nach seiner Entdeckung sofort die Behörden, die umgehend mit der Notfallevakuierung der Kolonisten begannen. Das Lager enthält über 100.000 Artillerie- und Mörsergranaten sowie Landminen und Sprengstoff und stammt vermutlich aus der Zeit eines Konflikts zwischen Streitkräften der Batarianer und der Citadel vor über siebzig Jahren. Das Abtransportieren der Munition wird wohl noch bis Ende nächster Woche dauern. Danach können die Kolonisten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Ein Experte sagte: "Für die Einwohner ist das natürlich alles sehr unangenehm, aber man darf bei so etwas auf keinen Fall hetzen."


23.11.2010 Bearbeiten

In der ersten Hälfte eines exklusiven, 90-minütigen (Citadel-Standard) Interviews beantwortete Sonax-Oberkommandantin Lira Speight Fragen von Emily Wong von der Future Content Corporation über den Krieg auf Garvug. "Wir – und damit meine ich die Armee, nicht den Aufsichtsrat – standen nach dem Aufstand vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe", führte sie aus, "und ein Erfolg wäre schon finanziell unmöglich gewesen, wenn Umsung Holdings uns nicht unterstützt hätte. Ich habe dem höheren Management vorgeschlagen, negative Storys über die Komm-Baken zu verbreiten, um das Vertrauen der Medien zu gewinnen, aber es hat sich dann mehr daraus entwickelt. Der Präsident von Umsung und der Aufsichtsratsvorsitzende von Sonax sind gut befreundet. Als sein Angebot kam, machte es klick, und der Aufsichtsrat erkannte die Chance, durch eine Niederlage den Sieg herbeizuführen. Ab diesem Zeitpunkt haben wir das verwundete Reh gespielt und den Schlangen genau das gezeigt, was sie sehen wollten."


24.11.2010 Bearbeiten

Im zweiten Teil von Emily Wongs Interview mit Sonax-Oberkommandantin Lira Speight erläutert die Admiralin das moralische Dilemma ihres Handelns, sie gesteht es ein und spekuliert über seine Auswirkungen. "Die Täuschung bereue ich nicht", sagt sie, "weder die der Aktionäre noch die von sonst jemandem. Was mich aber nachts wach hält, ist [der Tod von Brigadegeneral] Noah [Vardos]. Er kannte die tatsächliche Strategie, musste aber zusehen, wie gute Bürger von Garvug völlig grundlos unter seiner Führung starben – damit wurde er nicht fertig." Zu den Opfern in der Zivilbevölkerung sagte sie: "Unsere Test-Story, das Video mit der Hinrichtung des Kroganers, war gefälscht, aber erschreckend wenige Leute stellten sie infrage. Als wir merkten, dass das Volk genug hatte, dass es nicht mehr schockiert war, sondern nur noch wollte, dass alles vorbei ist, gaben wir ihm so schnell wie möglich, was es verlangte."


25.11.2010 Bearbeiten

Eine Patrouille der Allianz-Marines ist auf einen Asteroiden-Minenarbeiter gestoßen, der über zwei Jahre auf einer verlassenen Station festgesessen war. "Eine Chance von eins zu einer Milliarde", sagte Captain Matthew Brown. "Wir flogen über die Oberfläche, ich sah zufällig aus dem Fenster, und in einem der Gebäude brannte Licht." Der Überlebende, Pashtol Nima, bediente ein Bohrgerät und hatte bei der Arbeit seinen Sender abgeschaltet, um verlorene Zeit aufzuholen, nicht ahnend, dass die gesamte Operation bereits zusammenpackte. "Wir hatten alle angenommen, Nima wäre bereits abgeflogen, wie er es ursprünglich auch vorgehabt hatte", erläuterte Nimas früherer Vorarbeiter Jim Ratham. "Er hatte Glück, dass es billiger ist, die Lebenserhaltungssysteme zurückzulassen, statt sie wieder in den Weltraum zu verfrachten." Trotz Unterernährung und psychischen Problemen wird sich Nima wohl wieder vollständig erholen.


26.11.2010 Bearbeiten

Geben Menschen-Eltern zu große Teile der Erziehung ihrer Kinder in synthetische Hände? Aktuelle Studien belegen, dass mehr als die Hälfte aller Menschen-Haushalte in Städten mindestens einmal pro Woche einen Roboter- oder VI-Babysitter benutzen, und 25 % sogar mehr als dreimal wöchentlich. Kinderärzte sagen, dass die Kinder zu viel Zeit mit diesen 'Ersatzeltern' verbringen. "Ein Roboter soll die echten Eltern unterstützen, nicht ersetzen", sagt Dr. Alger Coppton. "In der Kindheit bilden wir unsere tiefsten familiären Bindungen aus. Diese Zeit mit synthetischen Stellvertretern zu verbringen, ist für das Kind nicht gesund – und fair ist es auch nicht." Der alleinerziehende Vater Riley Brennan gibt zu bedenken, dass es manchmal eben nicht anders geht. "Ich habe an vier Tagen die Woche Doppelschichten. Und einen echten Babysitter kann ich mir nicht leisten. Ich wäre gerne öfter zu Hause, aber so weiß ich wenigstens, dass sich jemand um meinen Sohn kümmert, während ich arbeite."


27.11.2010 Bearbeiten

Eldfell-Ashland-Energie verweigert ein Treffen mit Vertretern des quarianischen Konzils. Es geht bei dem Streit um Schürfrechte auf palladium-reiche Adern, die auf mehreren Asteroiden in den Außenbereichen der Nubianischen Weite entdeckt wurden. "Der einzige Beitrag von Eldfell-Ashland zu dem Projekt bestand darin, nach Abschluss unserer Untersuchungen mit einer bewaffneten Fregatte aufzutauchen und zu verlangen, dass wir dieses bislang noch unbeanspruchte Gebiet sofort verlassen", erklärt Captain Ahlis'Laspar vas Nalotir. "Wir werden den Abbau fortsetzen, bis Eldfell-Ashland dem Konzil Beweise für seinen Besitzanspruch vorlegt oder mit uns spricht, ohne sich dabei hinter einem Geschütz zu verstecken. Beides wäre uns recht."


28.11.2010 Bearbeiten

Eldfell-Ashland-Energie hat der Migranten-Flotte vorgeworfen, bei einem Streit um Schürfrechte in der Nubianischen Weite einen Kreuzer, drei Fregatten und sechs Frachtschiffe zerstört zu haben. Die Quarianer wiesen die Anschuldigung zurück und gaben an, sie hätten die Schiffe von Eldfell-Ashland das letzte Mal gesehen, als sie ihre Sensorenreichweite verließen, vermutlich, um bei ihrem Kreuzer am Massenportal des Systems aufzutanken. Yves Nevil, Sprecher von Eldfell-Ashland, antwortete darauf: "Wir haben gestern den Kontakt mit unseren Schiffen in der Weite verloren. Kurz danach erhielten wir einen Notruf von der MSV Stanislaw, die einen 'Fremdspezies-Angriff' meldete. Wir sind ziemlich sicher, dass wir wissen, was dort geschehen ist." Vertreter von Eldfell-Ashland wollen die Angelegenheit vor den Rat bringen und eine Verbannung der Migranten-Flotte aus dem Citadel-Sektor erreichen.


29.11.2010 Bearbeiten

Die Stellung der Migranten-Flotte im Citadel-Sektor ist heute das Thema des Tages. Das Präsidium wird eine unabhängige Untersuchung der Zerstörung einer Minenflotte von Eldfell-Ashland-Energie einleiten. "Dass darüber auch nur diskutiert wird, ist schon erschreckend", meint die Asari-Diplomatin Cerca T’Awnas. "Bislang konnten die Wracks der Flotte noch nicht untersucht werden, und es gibt auch keine offizielle Anklage. Hier findet eine eklatante Vorverurteilung des quarianischen Volkes statt." Die öffentliche Meinung sieht die Sache allerdings etwas anders. "Die Flottille ist ein fliegender Schrottplatz", stichelt der beliebte Blogger Feyro Derlan. "Wenn zu viele Schiffe nicht mehr repariert werden können, was sollen die Quarianer dann machen? Einen Kredit aufnehmen? Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie zu Piraten werden."


30.11.2010 Bearbeiten

Die quarianische Migranten-Flotte hat heute einen Angestellten von Eldfell-Ashland-Energie gerettet, der in einer Rettungskapsel durch die Nubianische Weite trieb. Navigator Camilla Gutierrez, die einzige Überlebende der MSV Stanislaw, sagte, dass die Quarianer nichts mit dem Angriff zu tun hatten, dem ihr Schiff zum Opfer fiel: "Die Silhouette des Schiffs war gewaltig. Auf keinen Fall haben die Quarianer so ein Monster in ihrer Flottille. Ich habe so etwas noch nie gesehen." Über den Angriff selbst berichtete Gutierrez: "Sie haben unsere Triebwerke ausgeschaltet, bevor wir überhaupt wussten, was los ist. Überall war Rauch. Der Captain hat noch gebrüllt, wir würden geentert, und uns dann zu den Rettungskapseln geschickt." Eldfell-Ashland hat die Rettung von Gutierrez begrüßt und besteht darauf, die Untersuchung der Citadel fortzusetzen, "bis alle Beteiligten zufrieden sind."

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