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Cerberus-Tagesnachrichten - Oktober 2010

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01.10.2010 Bearbeiten

Von außen sieht es aus wie eine Ansammlung silberner Blasen, die durch Schläuche verbunden sind - aber im Inneren ist es eine belebte Stadt voller Lebewesen sämtlicher Spezies. Das ist der Traum von Javier Oha, einem Architekten, der an 'Design von morgen' teilnimmt, einer Konferenz über die Zukunft von Städten anlässlich des Umstandes, dass die Galaxie mit Riesenschritten auf das 23. Jahrhundert [Erdstandard-Datum] zusteuert. "Wir müssen den Wandel der Geschmäcker berücksichtigen und gleichzeitig volle Funktionalität für alle intelligenten Völker gewährleisten", so Oha. "Deshalb ist beispielsweise das Innere der 'Blasenstadt' so angelegt, dass Körpergrößen von Volus bis Kroganer es als angenehm empfinden. Die modulare Struktur ist von den Koloniegebäuden der Erde inspiriert, denn man kann sie nach Belieben zerlegen und neu zusammensetzen." Oha lädt alle Interessierten ein, an der virtuellen Online-Tour durch diese Experimentalstädte teilzunehmen.


02.10.2010 Bearbeiten

Vorcha haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von lediglich zwanzig Jahren - lässt sie sich verlängern? Und falls ja, sollte man es tun? Diese Fragen sind aufgetaucht, nachdem Dr. Minador Lux in einem Artikel behauptete, eine experimentelle Gentherapie könne die Lebenserwartung der Vorcha verdoppeln. Bei einer Pressekonferenz sagte Lux: "Die einzigartige Biologie der Vorcha enthält bereits den Schlüssel für die Verlangsamung ihres Alterungsprozesses. Wir müssen lediglich ihre Fähigkeit nutzen, ihre Zellstruktur bei der Anpassung an neue Außenbedingungen radikal zu verändern." Der Artikel wurde von der wissenschaftlichen Gemeinschaft größtenteils stark kritisiert. Himar Patathor, Professor für Biologie an der Universität Sehgan, meinte dazu: "Lux Äußerungen vermengen einen unverantwortlichen Ansatz mit Wunschdenken. Er redet von der Manipulation grundlegender physiologischer Komponenten, als könnte man Gene aufreihen wie Perlen an einer Kette! Das wäre selbst im Ansatz nur verzeihlich, wenn er wengistens die Meinung eines einzigen Vorcha zu seinem Vorhaben eingeholt hätte - was aber nicht der Fall ist."


03.10.2010 Bearbeiten

Das salarianische Institut für exo-archäologische Forschung hat heute bekannt gegeben, dass die neueste Erweiterung seines Museums jetzt besucht werden kann. "Unser neuer Flügel 'Nur noch Asche' beschäftigt sich mit intelligenten Spezies, die durch Atomwaffen vernichtet wurden", sagte Narid Jarwinar, der Leiter des Instituts. "Bisher wissen wir von sechs Spezies in der Galaxie, deren Geschichte durch das Feuer eines atomaren Armageddon radikal beendet wurde. Ganze Zivilisationen sind einst erblüht, durchliefen großartigen wissenschaftlichen Fortschritt und zerstörten sich dann selbst, wegen Streitigkeiten, über die wir oft nur Mutmaßungen anstellen können." Der neue Teil des Museums zeigt Artefakte dieser untergegangenen Spezies, um ihre Geschichte erfahrbarer zu machen. "Wer weiß, welchen Nutzen diese Spezies der Galaxie hätten bringen können? Indem wir die Relikte dieser Kulturen sorgfältig studieren, erfahren wir vielleicht so viel über sie, dass wir diesen unbekannten Völkern ein Gesicht geben können."


04.10.2010 Bearbeiten

Gerade, als es so aussah, als hätte Sonax Industries das Schlimmste hinter sich, kommen Gerüchte auf, dass seine Oberkommandantin Lira Speight ihren Lebenslauf ins Extranet gestellt hat. Speight bestreitet dies und sagt, das Dokument - offensichtlich von jemanden verfasst, der ihren beruflichen Werdegang genau kennt - sei eine Fälschung. "Ich bin bei Sonax angestellt", gab sie bekannt. "Ich stehe unter Vertrag, bis der letzte Sonax-Soldat Garvug verlassen hat. Es wäre voreillig, jetzt nach einer Anstellung zu suchen, wo noch eine derart gewaltige Aufgabe vor uns liegt. "Der Börsenkurs von Sonax ist mittlerweile erneut eingebrochen und hat gegenüber der Vorwoche 12,3 Credits pro Aktie eingebüßt.


05.10.2010 Bearbeiten

Der Vorschlag zur Verlängerung der Lebenserwartung bei Vorcha hat neue Kontroversen ausgelöst, nachdem bekannt wurde, dass die Forschung dazu von Quash Hurgott finanziert wurde, dem Commander des Blood Pack. Manche befürchten, Dr. Minador Lux' Lebensverlängerungsforschung könnte die bereits überaus mächtige, aus Kroganern und Vorcha bestehende, Söldnertruppe noch stärker machen. Andere glauben, es ginge dabei darum, neue Rekrutierungsanreize für Vorcha zu schaffen. "Lux und sein rein theoretischer Ansatz sind dabei Nebensache", führt ein Diplomat von der Citadel aus. "Das Versprechen eines längeren Lebens ist für Hurgott lediglich eine Karotte, die er seinen Vorcha-'Freunden' vor die Nase hält." Lux' Forschungsergebnisse wurden konfisziert und werden derzeit analysiert, um zu ermitteln, ob sie gegen die von der Citadel verhängten Beschränkungen für Gentechnologie verstoßen.


06.10.2010 Bearbeiten

Heute wurde bekannt, dass ein Minenschiff in der Nubianischen Weite eine bislang unbekannte Welt entdeckt hat, auf der anscheinend ein Atomkrieg stattgefunden hat. Mit diesem Planeten, 433 Spidau, steigt die Anzahl der bekannten Spezies, die durch Atomwaffen vernichtet wurde, auf sieben. "Alle Beweise deuten auf einen Masseneinsatz von Nuklearwaffen vor etwa 1000 Jahren hin. Scans zufolge wurden dabei mindestens neunzig Städte vollständig zerstört, die bis heute radioaktiv sind", sagte Narid Jarwinar vom salarianischen Institut für exo-archäologische Forschung. "Das Erreichen des Atomzeitalters scheint ein wichtiger Punkt in der Entwicklung jeder Zivilisation zu sein. Diese Entdeckung zeigt uns erneut, dass ein Überleben dieses Punktes keineswegs garantiert ist. Dennoch ist jede Spezies, die wir finden, eine weitere potentielle Schatzkammer voller neuer Informationen und neuer Sichtweisen, das Universum zu betrachten. Das Ganze beweist außerdem, dass alle Spezies - auch wenn sie durch das gewaltige Weltall voneinander sind - sich demselben universellen Kampf ums Überleben stellen müssen."


07.10.2010 Bearbeiten

Das salarianische Institut für exo-archäologische Forschung geriet heute in die Schlagzeilen, nachdem ein Mitarbeiter anonym Anschuldigungen vorgebracht hatte, dass das Institut eng mit dem salarianischen Geheimdienst zusammenarbeitet. Der bislang nicht identifizierte Angestellte sagte: "Sie behaupten, alte galaktische Kulturen zu studieren, um unser Verständnis der Vergangenheit zu erweitern. Bis zu einem bestimmten Punkt stimmt das auch: Das Institut erfüllt durchaus eine legitime akademische Funktion, und es arbeiten auch echte Wissenschaftler dort - aber das Ganze wird nur zum Schein betrieben. Die gesamte Forschung wird vom salarianischen Geheimdienst genau überwacht. Alle 'interessanten' Funde werden sofort weitergegeben. Tatsache ist, dass das Institut ohne die geheime Finanzierung durch den salarianischen Geheimdienst überhaupt nicht existieren könnte." Narid Jarwinar, der Leiter des Instituts, gab dazu voller Wut folgenden Kommentar ab: "Wir sind empört über diesen Versuch, unseren Ruf zu schädigen. Die Anschuldigungen sind ausnahmslos unwahr."


08.10.2010 Bearbeiten

Es gibt neue Beweise für die Anschuldigung, dass das salarianische Institut für exo-archäologische Forschung nur als Fassade für den salarianischen Geheimdienst fungiert. Von dem neu entdeckten Planeten 433 Spidau, auf dem vor etwa 1000 Jahren ein Atomkrieg wütete, sind Forschungsunterlagen der Teams aufgetaucht. Daraus ist zu entnehmen, dass ein unterirdischer Bunker mit fortschrittlichen und noch intakten Waffen gefunden wurde. Beim Transport zum Institut zu Analysezwecken sind diese jedoch verschwunden. Es liegt der Verdacht nahe, dass der salarianische Geheimdienst sie unterwegs abgefangen hat. Institutsleiter Narid Jarwinar kündigte heute an: "Wir werden eine interne Untersuchung veranlassen, und tatsächlich hat eine Handvoll unserer Mitarbeiter offenbar Kontakte zum Geheimdienst unterhalten. Sie wurden jedoch umgehend entlassen, und unser Institut wird seine Arbeit ohne jeden ungewollten Einfluss durch den Staat weiter fortsetzen."


09.10.2010 Bearbeiten

Das salarianische Institut für exo-archäologische Forschung hat heute den Rücktritt seines Leiters Narid Jarwinar bekannt gegeben. "Wir wünschen Dr. Jarwinar alles Gute für die Zukunft", sagte Institutssprecher Hamis Kerad, der als Grund für Jarwinars Rücktritt "interne Meinungsverschiedenheiten" angab. In derselben Pressekonferenz wies Kerad darauf hin, dass das Institut derzeit offiziell nach Investoren sucht. "Als Folge der falschen Berichterstattung in der Presse haben einige unserer Förderer ihre Unterstützung zurückgezogen", sagte er heute. "Wir möchten potentielle Spender darauf hinweisen, dass das Institut auf dem Planeten 433 Spidau derzeit eine exklusive Präsenz hat und es daher keinen besseren Zeitpunkt gibt, ein Teil der Geschichte zu werden." Auf die Frage, wie viel Prozent der finanziellen Mittel des Instituts von Strohfirmen des Geheimdienstes stammen, antwortete Kerad: "Ich zähle Kepta (Kakerlaken) nicht, wenn sie das Haus verlassen. Ich bin nur froh, dass sie weg sind."


10.10.2010 Bearbeiten

Eine Fehlfunktion des Navigationssystems führte zur Tragödie, als ein Forscher von Oyama Industries auf einem verbotenden Planeten landete und von erzürnten Kolonisten getötet wurde. Ein von dem Planeten geschmuggeltes Video zeigt Jason Pyrrus, den Sohn des milliardenschweren Unternehmers Byron Pyrrus, wie er gefangen gehalten und dann brutal hingerichtet wird. Das Schiff landete auf dem Planeten Kopanis, dessen Kolonie eine bekannte Hochburg für Anhänger des Strata-Pakts ist, einer fanatischen Anti-Technologie-Gruppierung, die sich von der galaktischen Gemeinschaft losgesagt hat. Die Gruppe ist berüchtigt für ihre Terroranschläge auf Industrieanlagen und hat ihre Kolonie vor 17 Jahren gegründet. Jornous, die Sonne von Kopanis, befindet sich in den Terminus-Systemen. Es kann daher keine offizielle Untersuchung des Vorfalls angstrengt werden. Pyrrus war 34 Jahre alt und hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.


11.10.2010 Bearbeiten

Der milliardenschwere Unternehmer Byron Pyrrus hat fünf Millionen Credits für Informationen über die Gruppe ausgelobt, die für den Tod seines Sohnes Jason verantwortlich ist. Jason Pyrrus wurde gestern vom Strata-Pakt auf Kopanis hingerichtet. Der Strata-Pakt, eine militante Anti-Technologie-Gruppierung, die für zahlreiche Terroranschläge verantwortlich ist, hat für die Hinrichtung keinen Grund angegeben. Ein sichtlich verstörter Pyrrus verkündet bei einer Pressekonferenz auf Illium: "Wer mir die Namen der Monster bringt, die das getan haben, bekommt fünf Millionen Credits. Ohne weitere Fragen." Die Behörden von Illium warnen Individuen ausdrücklich davor, sich gegen die Kolonie zu stellen, die Berichten zufolge selbst für die Terminus-Systeme überaus militant und gut bewaffnet ist.


12.10.2010 Bearbeiten

Ivor Johnstagg, der Mann, der einen Anschlag auf den Volus-Botschafter Venta Tox verübt hat, wurde heute nach 21 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Johnstagg kam in die Schlagzeilen, als er versuchte, den Botschafter vom Dach eines Parkhauses auf Illium aus zu erschießen. Er behauptete, von Ewige Erde geschickt worden zu sein, einer mittlerweile aufgelösten radikalen Partei, die nach dem Erstkontaktkrieg gegründet worden war. Die Ermittler fanden für diese Aussage keine Beweise und diagnostizierten bei Johnstagg während seiner Haft paranoide Schizophrenie. Die Konsequenzen des Anschlages kosteten die Allianz beinahe einen Botschaftssitz im Prsäsidium. Nach seiner Freilassung wurde eine Erklärung von Johnstagg verlesen, in der er angibt, sämtliche Angebote für seine Lebensgeschichte abzulehnen, denn er habe "überaus mächtigte Feinde, die nur darauf warten, was ich als Nächtest tue. Wenn ich nicht schweige, bin ich tot."


13.10.2010 Bearbeiten

Vielleicht liegt es am Wirtschaftsabschwung oder an dem Umstand, dass es sich um den größten Jackpot aller Zeiten handelt - jedenfalls will praktisch jeder ein Los für die diesjährige Lucky-88-Lotterie haben, wo der Hauptpreis 1,7 Milliarden Credits beträgt. Ein Spieler sagte: "Zurückhaltender Optimismus: Unsere Bürowettgemeinschaft hat 315 Lose gekauft. Sehnsüchtige Hoffnung: Ein Traum würde wahr, wenn wir die Gewinnzahl hätten." Es heißt, bislang wären auf Planeten von Thessia bis Caleston schon über eine Milliarde Lose verkauft worden. Die Ziehung findet nächste Woche statt.


14.10.2010 Bearbeiten

Die Einspielergebnisse vom Wochenende sind da, und offensichtlich wollte das Publikum sich erschrecken lassen. Der salarianische Schocker "Das Glas" spielt mit der modernen Urangst, in einer Simstim gefangen zu sein, und brachte 2,05 Milliarden Credits; "Krallen" hingegen beschäftigt sich mit der Angst der Menschen, dass Turianer ihnen mit ihren scharfen Klauen die Kehle aufreißen, was zu 1,86 Milliarden und einer ordentlichen Kontroverse führte. Auf Rang drei kam als Kontrastprogramm "Jungfrau, 840, sucht ...", dessen Darstellung des Lebens einer unfassbar unbeholfenen Asari immerhin 1,43 Milliarden einspielte. Platz vier belegte die Billigproduktion "Binder", die der Frage nachgeht, wer eigentlich die in Menschenhaut gebundenen Bücher aus den alten Horrorfilmen herstellt. Falls Sie sich diese Frage noch nie gestellt haben, sind Sie damit nicht allein - der Thriller brachte es nur auf 998 Millionen Credits.


15.10.2010 Bearbeiten

Die Kolonie auf Kopanis in den Terminus-Systemen steht heute Nacht in Flammen, nach einem schweren Angriff, für den angeblich Eclipse-Söldner verantwortlich sind. Die Kolonie rückte ins Augenmerk der Galaxies, als Milliardär Byron Pyrrus um Informationen über die Hinrichtung seines Sohnes durch den Strata-Pakt bat, einer terroristischen Vereinigung, die auf Kopanis ihren Sitz hat. Sollte die Annahme stimmen, das Eclipse und Pyrrus dahinterstecken, wäre dieser Privatkrieg gegen die Anti-Technologie-Eiferer eine der größten individuell finanzierten Offensiven der jüngeren Geschichte. Pyrrus selbst, der zuletzt auf Illium gesehen wurde, konnte für einen Kommentar nicht erreicht werden.


16.10.2010 Bearbeiten

Das Königliche Zentrum für Erziehung und Kusnt auf dem Planeten Gataly veranstaltet eine zweiwöchige Vortragsreihe über die Kroganischen Rebellionen, als Teil der Initative "Lebendige Geschichte", die beide Seiten des Krieges erfassen möchte. Hauptthemen dieses Jahr sind die Versklavung mehrerer besetzter Planeten durch kroganische Streitkräfte und die Frage, ob Familien frührerer Sklaven Reparationen gezahlt werden sollen. Überraschenderweise haben einige kroganische Warlords von Tuchanka zugesagt, an der Veranstaltung teilzunehmen.


17.10.2010 Bearbeiten

Eine Geschichtsvorlesung über die Kroganischen Rebellionen wurde heute zum Schlachtfeld einer hitzigen Debatte. Matriarchin Adora Ellja, ehemalige Asari-Kommandosoldatin, berichtete vor den Hörern der Vortragsreihe von ihren Erlebnissen während der Rebellionen. Ihre erschreckenden Beschreibungen von Angriffen auf Sklavenlager auf von Kroganern besetzten Planeten berührten das Publikum tief. Dann jedoch fragte der kroganische Warlord Ravanor Tusk bei der anschließenden Diskussion, ob die Asari auch bereit wären, Reparationen für die kroganischen Sklaven zu zahlen, die in der Endphase des Krieges als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Matriarchin Ellja leugnete die Versklavung auch nur eines einzigen Kroganers, woraufhin Tusk antwortete: "Dann sind Sie entweder dumm, eine Lügnerin oder senil." Das folgende Streitgespräch zwischen Warlord Tusk, Matriarchin Ellja sowie Studenten und Historikern im Publikum dauerte den Rest des Abends.


18.10.2010 Bearbeiten

Die Votragsreihe "Lebendige Geschichte" auf Gataly wurde verlängert, weil die Frage über Reparationszahlungen an Familien von Sklaven aus den Kroganischen Rebellionen zu hitzigen Debatten unter Wissenschaftlern, Rechtsexperten und den letzten drei Asari-Veteraninnen des Krieges geführt hat. Ein teilnehmender Kroganer sagte: "Mein Großvater wurde von Asari gefangengenommen und gezwungen, ihre Lager zu bauen. Nach dem Krieg beging er wegen der Schande Selbstmord. Wenn die Asari über Schuldbegleichung reden wollen, sollen sie dort anfangen." Die Asari-Historikerin Koni Sollia behauptet, Kroganer wären nur in wenigen Einzelfällen versklavt worden: "Leider hat tatsächlich eine kleine Minderheit von Asari-Kommandotrupps während der Rebellionen Kroganer zur Zwangsarbeit eingesetzt. Es handelte sich aber um weniger als hundert Sklaven, und die betreffenden Kommandosoldatinnen wurden degradiert und streng bestraft. Angesichts des Umstandes, dass die Kroganer Zehntausende als Sklaven genommen haben, wundert es mich schon, dass ich von deren Seite bisher noch kein Wort über Reparationen gehört habe."


19.10.2010 Bearbeiten

Massen von Kroganern und Vorcha tanzten in den Straßen und feuerten Waffen ab, als Raumschiffe die ersten Unternehmensstreitkräfte abtransportierten, die den Planeten Garvug nach einem missglücktem Putsch vor sieben Monaten eingenommen hatten. "Niemand in meinem Zug wird das hier vermissen", sagte ein Soldat von Guanghui-Solutions, der anonym bleiben möchte, "aber alle fragen sich, ob sie nicht mehr hätten leisten können." Ihre Lage ist besser als die der Regierungstruppen in Dhazil, die das Ganze als "Albtraum" bezeichnen. Orut Tairn, Verbindungsmann zur Vorcha-Gruppe Rassk, fragt sich: "Was wird wohl nach deren Meinung ohne Truppen geschehen? Die Guerillas werden die Macht wieder an sich reißen und die gesamte Regierung auslöschen." Orut bereitet seine Flucht von dem Planeten vor und ist damit nicht allein - Starways Space Travel sagt, dass alle Flüge die Garvug in den nächsten sechs Wochen verlassen, bereits ausgebucht sind.


20.10.2010 Bearbeiten

Der Gewinner des 1,7 Milliarden-Jackpots der Lucky-88-Lotterie hat heute seinen Preis beansprucht ... und die erste Zahlung umgehend weitergegeben. Nur Stunden, nachdem die Vereinte Bank von Irune die erste Rate an einen glücklichen Hanar mit Namen Brimyell überwiesen hatte, wurden die Credits an verschiedene Hilfsprojekte für den katastrophengebeutelten Planeten Belan gespendet. Brimyell erzählte vor der Presse von seinen Besuchen auf dem schwer geprüften Planeten und sagte, das Leid und auch das Gemeinschaftsgefühl in der Bevölkerung habe ihn tief bewegt. "Die Summe, die diese Person erhalten hat, war ein Segen, der nun geteilt werden sollte. Möge Belan sich durch die Geschenke der Entflammten leiten lassen! Außerdem möchte diese Person über die Presse mitteilen, sie möchten doch bitte keine Bittbriefe für Geldmittel schicken, die diese Person gar nicht mehr besitzt. Sie hat große Probleme, ihr E-Mail-Aufkommen zu bewältigen.


21.10.2010 Bearbeiten

Verantwortung ist das zentrale Thema einer hitzigen Debatte über eine Sammlung brisanter Daten des turianischen Militärs, die auf einem Speicherchip gefunden wurde, der in einem Bergungslager auf dem Planeten Monrini verkauft wurde. Der Chip wurde zusammen mit vielen anderen an dem Schrotthändler Sidney Wall versteigert. Wall fand die Daten, als er die Waren zwecks Wiederverkauf katalogisierte. Er meldete den Fund den örtlichen Behörden, die den Chip konfiszierten und sich an die Turianische Hierarchie wandten. Der Inhalt des Chips reicht angeblich von Bauplänen für turianische Jäger bis hin zu Ergebnissen von Kriegssimulationen. Die Hierarchie wird nächste Woche eine Untersuchung einleiten, um den Schuldigen zu ermitteln.


22.10.2010 Bearbeiten

Eine Feier zu Ehren von Tandy Noble, Tochtes des milliardenschweren Medienmoguls John Noble, gilt als das soziale Event der Saison. Die Festlichkeiten begannen mit einem Feuerwerk, das alles in den Schatten stellte, was man auf einem Planeten durchführen kann: Orbitalraketen mit optimiertem Effekt für die Zündung im Vakuum, deren Herstellung Dutzende von Millionen gekostet haben soll. Die geladenen Gäste verfolgten das Spektakel von Nobles Privatkreuzer aus, der die Ringe des Saturn umkreiste. Noble nutzte außerdem die Gelegenheit, um seine neue E-Zeitschrift vorzustellen, "Haute Monde", deren Zielpublikum die galaktische Elite ist.


23.10.2010 Bearbeiten

Die Bombardierung von fünfzehn stark frequentierten Docks auf Omega wurde als Teil des Gang-Krieges bestätigt, der die Station derzeit heimsucht. Über 200 Personen wurden getötet und fast ein Dutzend Raumschiffe wurde bei den Angriffen auf die Docks zerstört, die unter der Kontrolle der Söldnergruppe Blue Suns standen. Einige Zeugen berichten, sie hätten vor den Explosionen Eclipse-Söldner gesehen, andere sprechen von Leuten vom Blood Pack in unmittelbarer Nähe. Die Citadel hat eine Warnung ausgegeben und empfiehlt, alle Reisen zu der Station zu stornieren.


24.10.2010 Bearbeiten

Eine missglückte Schönheitsoperation steht im Kern eines Gerichtsverfahrens mit drei beteiligten Parteien: den Vertretern der Asari-Schauspielerin Monia "Kitten" Calder, den Produzenten der wöchentlichen Dramaserie "Die unteren Bezirke" und der Privatpraxis des Chirurgen Dr. Ahwid Francis. Calders Anwalt veröffentlichte heute Dokumente, denen zufolge die Schauspielerin Schadenersatz von Dr. Francis fordert, wegen "inakzeptabler Resultate" einer kürzlich erfolgten Gesichtsrekonstruktion. Außerdem verklagt die Schauspielerin die Produzenten von "Die unteren Bezirke" – sie hätten "ihren Vertrag verletzt, der keine Klausel bezüglich des Aussehens enthält". Vorangegangen war die Entscheidung, sie nach fast 18 Jahren in der Serie nicht länger zu beschäftigen. Die Dokumente argumentieren, es stünde der Schauspielerin frei, sich durch chirurgische Eingriffe nach Belieben zu verändern.


25.10.2010 Bearbeiten

Der Reiseverkehr nach Omega ist nach wie vor unterbrochen. Erst vor einer Stunde wurden weitere 79 Personen erschossen. Sicherheitsexperten sprechen von einem "eskalierenden Blutbad". Captain Quart Vadus von Schutz-Abwehr-Fürsorge-Elanus sagt, er habe so etwas schon früher erlebt, und es werde erst noch schlimmer werden, bevor es wieder besser würde. "Dieser Grad an Gewalt ist für Omega nichts Ungewöhnliches", führte Vadus aus, "aber es dauert meistens nicht so lange. Die Parteien nutzen das Chaos aus, um alte Rechnungen zu begleichen, bevor wieder Ruhe einkehrt." Auf die Frage, was die Bürger von Omega tun sollten, um nicht ins Kreuzfeuer zu geraten, antwortete Vadus: "Sich verkriechen."


26.10.2010 Bearbeiten

Der Luxusliner Grande Mar musste einen ungeplanten Halt auf der derzeit umkämpften Raumstation Omega einlegen, nachdem es während einer Routinekreuzfahrt zu einem Totalausfall der Bordsysteme gekommen war. Die Crew brachte die Passagiere an Bord in Sicherheit, während möglichst schnell die erforderlichen Reparaturen durchgeführt wurden. Eine Vertreterin von Omega mit Namen Aria T'Loak ermutigt die Passagiere, das Beste aus ihrem Aufenthalt zu machen, und versicherte jedem mit Interesse an "exotischen Sehenswürdigkeiten", Omega sei völlig sicher. Es wurden keine Vorfälle von der Grande gemeldet, aber davon abgesehen gingen die heftigen Kämpfe auf der gesamten Station unvermindert weiter.


27.10.2010 Bearbeiten

Der Erdenrat für die Bewahrung menschlicher Geschichte und Kultur hat die Kolonie auf Eden Prime offiziell zur "kulturell bedeutenden Stätte" erklärt. Eden Prime war das Vorzeigeobjekt der Menschen gewesen, der Beweis dafür, dass die Spezies auf der galataktischen Bühnen bestehen konnte, bevor sie bei einem vernichtenden Angriff durch die Geth unter der Führung des ehemaligen Spectre Saren Arterius vernichtet wurde. Wo früher die Kolonie stand, befinden sich heute eine öffentliche Gedenkstätte und ein Museum. Die Eröffnungsfeierlichkeiten sollen nächste Woche stattfinden. Dazu wird auch Amul Shastri erwartet, der Premierminister der Allianz.


28.10.2010 Bearbeiten

Im Sol-System herrscht große Aufregung, nachdem ein Forschungsaußenposten von Binary Helix auf dem Jupiter-Mond Europa Leben gefunden hat. Wissenschaftler der Anlage Nautilus, einer Station, die sich unter der Eisschicht von Europa befindet, haben in einer Gesteinsprobe vom Meeresboden des Mondes Mikroorganismen entdeckt. "Das Leben ist beharrlich", sagte Forschungsleiterin Dr. Zsuzsa Gaul. "Die Wissenschaft vermutet seit Jahrzehnten, dass Europa eine Unterwasserökologie am Leben halten könnte. Es ist unglaublich, jetzt kurz vor der Bestätigung einer unserer frühesten xenobiologischen Hoffnungen zu stehen." Dr. Gaul wird weitere Sonden zu der Stelle schicken, an der die Mikroorganismen gefunden wurden, und spekuliert dabei auf höher entwickelte Lebensformen.


29.10.2010 Bearbeiten

Die Allianz liegt im Streit mit Binary Helix. Es geht darum, wer das Vorrecht auf das genetische Material der Mikroorganismen hat, die soeben auf dem Jupiter-Mond Europa entdeckt wurden. "Europa ist Allianz-Gebiet", sagte Commander Lowrie, Leiter der Intrasolaren Entwicklung. "Wir haben Binary Helix eine Baugenehmigung für eine Anlage erteilt, ihnen aber kein Patent auf Leben im Sol-System gegeben." Der Sprecher von Binary Helix, Jamie Cho, antwortete: "Die von der Allianz unterzeichneten Vertäge sind eindeutig: Binary Helix hat das Vorrecht auf alle biologischen Lebensformen, die auf Europa hergestellt, modifiziert oder gefunden werden. Da das Gesetz auf unserer Seite ist, verlegt sich die Allianz eben aufs Haarespalten."


30.10.2010 Bearbeiten

Der Prozess dreht einem buchstäblich den Magen um, aber Gourmands aus der ganzen Galaxie stehen Schlange für Reversal, einer neuen Magen-Darm-Immunsupressiv-Behandlung, die es rechts-/linksdrehend ausgerichteten Spezies erlaubt, die jeweils andere Küche gefahrlos zu sich zu nehmen. Das Verfahren ist teuer, hält weniger als 24 Stunden [Erdstandard], und die Lebensmittel liefern keine Nährstoffe, aber überall veranstalten Restaurants bereits Rechts-/Links-Partys. "Das Ganze ist ein Abenteuer", sagt der Restaurantkritiker und Reversal-Fan Livian Messalina. "Wir eröffnen uns gegenseitig neue Texturen und Aromen. Der Geschmack variiert zudem von Spezies zu Spezies, aber das macht ja einen Teil des Reizes aus." Die Ärzte warnen die wagemutigen neuen Genießer vor dem Verzehr von Resten - Speisen sollten schnellstmöglich gegessen werden, und Anwender müssen sich entleeren, bevor die Wirkung der Behandlung nachlässt.


31.10.2010 Bearbeiten

Seien Sie nicht überrascht, wenn ihre Menschenfreunde heute kostümiert erscheinen, denn ein Großteil der Erde und ihrer Kolonien feiert Halloween. Halloween war ursprünglich ein 'Tag der Toten', an dem Masken getragen wurden, um böse Geister zu verschrecken, hat sich dann aber zu einem weltlichen Feiertag entwickelt. Beliebte Aktivitäten sind das Aushöhlen von Obst, das Tragen von Kostümen und die befremdliche Sitte, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und um Lebensmittel betteln. Für die Süßwarenindustrie ist es die wichtigste Nacht des Jahres - sie macht etwa 25% ihres Jahresumsatzes mit Ware, die nur zu dem Zweck gekauft wird, um sie an Halloween zu verteilen. Die angesagtesten Kostüme in diesem Jahr sind "Zombie-Huerta", "Lili T'Nigus" und "Geth-Jäger".

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