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David Anderson

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„Ich kenne Saren. Ich kenne seinen Ruf, seine Politik. Er glaubt, die Menschen sind ein Fluch für die Galaxie. Dieser Angriff war ein Akt des Krieges.“


Captain David Edward Anderson (geboren in London) ist ein Mitglied der Allianz und ehemaliger Kommandant der Normandy. Seine Karriere in der Allianz hat ihm einen hohen Respekt und viele Auszeichnungen und Orden eingebracht. Er trat mit 18 der Allianz bei und durchlief das N7-Elite-Training, das er als einer der Besten abschloss. Schon früh verdiente er sich eine Menge von Belobigungen und Auszeichnungen. Er nahm ebenfalls als Soldat am Erstkontakt-Krieg teil und bekam auch dort einige Auszeichnungen, so dass hohe Stellen ihn nach einigen Jahren als "besten Soldaten der Allianz" betitelten. Anderson war 8 Jahre lang verheiratet, seine Ehe scheiterte unglücklicherweise an der weiten Entfernung. Seine Ex-Frau lebte auf der Erde, während er ständig im Weltraum unterwegs war.

Mass Effect: Die OffenbarungBearbeiten

Während der Untersuchung eines Überfalls auf eine der streng geheimen Basen der Allianz lernt er die Wissenschaftlerin Kahlee Sanders kennen. Sie ist die Tochter von Rear Admiral Jon Grissom, einem der größten Helden der Allianz. Anderson lernte ihn kurz vor dem Erstkontaktkrieg persönlich kennen und trifft wieder mit ihm zusammen, als er Kahlee aufspürt.

Anderson hilft Kahlee, die Drahtzieher des Angriffs aufzuspüren. Es gelingt den beiden, die Spur von Edan Had'dah aufzunehmen, der sich auf dem Planeten Camala aufhält. Dort wird Kahlee von dem Kopfgeldjäger Skarr entführt und in eine von Edans Element Zero-Raffinerien gebracht. Zwischenzeitlich wird Lieutenant Anderson von Botschafterin Anita Goyle als erster menschlicher Spectre vorgeschlagen. Der Rat stimmt zu, dass der Lieutenant auf eine gemeinsame Mission mit dem Spectre Saren Arterius gehen soll, um sich von diesem bewerten zu lassen. Dabei sollen Edan Had'dah und Dr. Shu Qian, der ebenfalls in den Anschlag verwickelt war, in der Raffinerie gefangen genommen werden.

Da die Zusammenarbeit nicht sehr gut funktioniert, schlägt Anderson vor, er wolle Kahlee befreien, während Saren nach den beiden anderen suche. Jedoch wird dieses Vorhaben von Saren, der einen Hass gegen alle Menschen hegt, untergraben, als dieser die Raffinerie in die Luft sprengt. Anderson entkommt nur knapp mit Kahlee der Explosion und die Aufnahme zu den Spectres wird ihm verweigert.


Mass EffectBearbeiten

SSV NormandyBearbeiten

Hauptartikel: Prolog: Auf der Normandy
Besorgt betrachtet Anderson die Nachricht von Eden Prime
Zu Beginn von Mass Effect hat Anderson den Rang eines Captains und ist der kommandierende Offizier der SSV Normandy, auf der auch Commander Shepard stationiert ist. Offiziell heißt es, der Captain sei deshalb persönlich anwesend, um den Testflug des gemeinschaftlich von Menschen und Turianern entwickelten Fregatte "Normandy" zu überwachen. Allerdings gibt die Anwesenheit des Spectres Nihlus Kryik Anlass zu diversen Spekulationen innerhalb der Crew. Als Commander Shepard zu einem Gespräch mit Anderson und Nihlus gerufen wird, erfährt er / sie, dass in einer menschlichen Kolonie auf Eden Prime ein protheanischer Sender gefunden worden war, den die Allianz zum Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung dem Citadel-Rat überantworten will. Darüber hinaus ist Shepard zum Kandidaten der Spectres ernannt worden, und der Turianer hat den Auftrag den Commander einer letzten Überprüfung zu unterziehen. Beim Anflug auf Eden Prime stellt sich allerdings heraus, dass diese von einem unbekannten Feind angegriffen wird. Anderson befiehlt Shepard gemeinsam mit einem Squad die Lage zu untersuchen und auch Nihlus macht sich alleine auf den Weg.

CitadelBearbeiten

Da die Untersuchung der Kolonie auf Eden Prime zu einem völligen Desaster wurde (Nihlus wurde von einem weiteren Spectre namens Saren erschossen, ein weiteres Squadmitglied starb unter Shepards Kommando und der Sender explodierte, als man ihn versehentlich aktivierte) bürgt Anderson für Shepards Bericht.

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Der menschliche Botschafter Donnel Udina fordert bei einer Audienz beim Citadel-Rat die Terminus-Systeme zu sichern, doch der Rat weigert sich. Da Saren eine Beteiligung des Überfalls auf die Kolonie abstreitet, muss Shepard Beweise beschaffen. Udina gibt vor allem der gemeinsamen Vergangenheit von Anderson mit Saren die Schuld, dass der Rat sich nicht dazu veranlasst fühlt, den Menschen zu helfen und Anderson tritt aus den Ermittlungen zurück.

Nachdem es Shepard gelungen ist, Saren den Mord an Nihlus und die Zusammenarbeit mit den Geth, die die Kolonie überfallen haben, nachzuweisen, wird Shepard vom Rat zum Spectre ernannt und erhält den Auftrag Saren zu stellen. Daraufhin übergibt Anderson das Kommando über die Normandy an Shepard, da Botschafter Udina und er der Meinung sind, Shepard könne die Normandy als Schiff gut gebrauchen und es wäre für Anderson ohnehin Zeit, aus dem aktiven Dienst auszutreten. Anderson bedauert dies zwar, aber er sieht widerwillig ein, dass Shepard die nächste Generation der Elite ist und er ihm / ihr als Spectre nicht im Weg stehen will.

Er steht in den weiteren Missionen als Berater und einer Art Mentor weiter zur Verfügung. Anderson ist der einzige außerhalb der Normandy, der glaubt, dass es mit Shepards Visionen über eine überlegene Maschinenrasse, den Reapern, etwas auf sich hat.

IlosBearbeiten

Hauptartikel: Citadel: Festgehalten

Nachdem es Shepard nicht gelingt, den Rat davon zu überzeugen, dass Saren ein Handlanger der Reaper ist, rufen sie den Commander zur Citadel zurück und Udina beschlagnahmt die Normandy. Um Saren trotzdem nachsetzen zu können, spielt Anderson eine gewichtige Rolle, indem er auf die eine oder andere Art das beschlagnahmte Schiff wieder freigibt. In einem Treffen mit Shepard im Flux eröffnet er dem Commander seinen Plan: der Captain kann dazu entweder in das Büro von Udina eindringen oder sich zur C-Sicherheit begeben, um von dort die Andockklammern zu lösen. Da Anderson Udina wegen des nur halb freiwilligen Rücktritts immer noch grollt, bevorzugt er die erste Möglichkeit. Entscheidet man sich dafür, wird Anderson Udinas Büro beteten, den Botschafter niederschlagen und über dessen Computer das Schiff freigeben.

Nachdem die Sovereign besiegt ist, kann man am Ende von Mass Effect David Anderson zum Ratsmitglied empfehlen. Anderson sagt zwar, er wüsste nicht, ob er dieser Aufgabe gewachsen sei, verspricht aber sein Bestes zu tun.



Mass Effect 2Bearbeiten

David Anderson als neuer Ratsherr
Je nachdem, wie man sich in Mass Effect entschieden hat, hat Captain Anderson eine andere Position im Nachfolger. Entweder ist er direktes Ratsmitglied und Sprecher der Allianz (wenn man ihn vorgeschlagen haben sollte), oder aber als Berater Udinas tätig, wenn man Udina vorgeschlagen hat. Egal in welcher Rolle, hat er sich seinen "Lebensabend" allerdings wesentlich anders vorgestellt.



Das Versteck des Shadow BrokerBearbeiten

Am Video-Terminal auf dem Schiff des Shadow Broker gibt es einen Eintrag zu Anderson.



Mass Effect: Conviction Bearbeiten

Anderson sucht Vega

In der Zeit nach Die Ankunft, kam Admiral Anderson an Bord der Normandy SR-2 nach Omega um Allianz Marinesoldat James Vega für eine spezielle Aufgabe zu rekrutieren. Anderson und ein Trupp Soldaten finden Vega vor einer Bar inmitten eines Kampfes mit einer Gruppe von Batarianern. Als Anderson Vega zurück zur Normandy führt, offenbart er das Vega ausschließlich einen besonderen Gefangenen zu bewachen hat: Commander Shepard.



Mass Effect 3Bearbeiten

Waffen-FertigkeitenBearbeiten

KräfteBearbeiten


DossierBearbeiten

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David Anderson wurde mittlerweile zum Admiral befördert und hat sein Amt als Ratsherr bzw. dessen Berater aufgegeben, je nach dem wie man sich in Teil 1 entschieden hat.

ErdeBearbeiten

Hauptartikel: Prolog: Erde

Wenn Shepard von Lt. James Vega abgeholt wird, um vor ein Allianz-Kommitee auszusagen, begegnet ihm / ihr unterwegs Admiral Anderson, der berichtet, dass etwas "Großes" auf die Erde zukomme. Nach einer kurzen Diskussion darüber, dass es Shepard nur Andersons Einfluss zu verdanken hat, wegen dessen / deren Zusammenarbeit mit Cerberus in ME 2 nicht von einem Kriegsgericht verurteilt worden zu sein, treten sie vor das Komitee.

Nach dem ersten Angriff der Reaper begleitet er Commander Shepard zur Normandy und stellt diesen / diese wieder in Dienst. Während Shepard die Erde verlässt, um Hilfe im Kampf gegen die Reaper zu suchen, bleibt Admiral Anderson zurück, um die verbliebenen Truppen der Allianz anzuführen.

NormandyBearbeiten

Nachdem eine Weile kein Funkkontakt vorhanden war, kann Shepard ab und an mit Anderson kurz sprechen. Der Admiral erzählt, dass er den Widerstand organisiere, wie die Lage auf der Erde ist und motiviert Shepard immer wieder aufs Neue, weiterzumachen.

LondonBearbeiten

Hauptartikel: Priorität: Erde

Beim letzten Kampf in der Schlacht um die Erde kommandiert er die Bodentruppen im Angriff auf die Reaper. Als Commander Shepard den Weg zum Transportstrahl freigeräumt hat, gelangt auch er auf die Citadel, wo sie auf den Unbekannten treffen. Dieser beeinflusst Shepard, bis der Commander auf Anderson schießt. Anderson wird verwundet, überlebt aber den Schuss. Sollte Shepard den Unbekannten nach dem Gespräch sofort erschießen, bzw. ihn dazu zu bringen, sich selbst zu töten, redet Shepard noch kurz mit Anderson, bis dieser stirbt. Sollte aber Shepard den Unbekannten nicht nach dem Gespräch sofort auf die eine oder andere Art töten, dann wird Anderson erschossen und stirbt auf der Stelle.

Im DLC Extended Cut erscheint zuletzt Andersons Name auf der Gedenktafel der im Einsatz gefallenen Soldaten bzw. Crewmitglieder im Crewdeck der Normandy.

TriviaBearbeiten

  • In dem Mass Effect 2 DLC Versteck des Shadow Broker hat man über eines der Terminals Zugriff auf das vom Shadow Broker angelegte Dossier: Captain David Anderson.
  • Anderson ist einer der wenigen Charakter, deren Sprecher in allen Teilen wechseln. Das ist besonders irritierend in ME2, da dort der selbe Syncronsprecher sowohl für Anderson, wie auch für den Unbekannten zuständig ist und beide dadurch absolut gleich klingen.

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