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Fanon:Blut und Waffen - Kapitel 1

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Dies ist er nun, der finale Zyklus, und er beginnt gleich mit dem Krieg. Wer wissen will wie alles angefangen hat, kann diesen Link nehmen; wer nur an den zweiten Zyklus interessiert ist findet hier sein Ziel. Die beiden Z-Zyklen kann man so und so erreichen. Ach, und hier der Weg zur kleinen Kurzgeschichte.


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Blut und Waffen (I)



Der große Krieg hatte begonnen. Der Anführer der Reaper, der Vorbote, löste sein Versprechen ein und überzog sowohl die Citadel-Gemeinschaft, wie auch die galaktische Föderation mit Schrecken und Zerstörung. In allen Teilen der Galaxie, allen voran den ME-Clustern, wurden Sperrgebiete und Kampfzonen eingerichtet.
Unzählige Kolonien, die sich zuvor noch in Sicherheit wiegten und jegliche Warnungen in den Wind geschlagen hatte, mussten nun innerhalb weniger Stunden evakuiert werden oder kämpften bis zum Tod gegen die Reaper.
In der ganzen Galaxie fand Fleet-Admiral Phoenixclaw wütende und zu allem bereite Kämpfer vor. Ihnen allen war klar, dass die Kolonien in den ME-Clustern nur der Anfang war. Die Reaper würden sich irgendwann in ihre Kerngebiete reinfressen und dann wären auch ihre Kaiserreiche, Imperien, Republiken und Konföderationen in Gefahr.
Die Erde war vor zwei Tagen gefallen. Die Allianz und auch die Wing Technologies sahen darin die größte Niederlage der Menschheit aller Zeiten. Admiral Phoenixclaw stand nun fast ständig im Kontakt mit Admiral Hackett. Von ihm hatte sie auch erfahren, dass etwas in den Ruinen auf den Mars gefunden wurde. Die Baupläne eines Hirai-Gerätes namens „Tiegel“. Sie leitete diese Information direkt zu Techtron, worauf die Allianz (ganz zufällig) die Hilfe der Wing Technologies beim Bau erhalten hatte. Damit war es nur noch eine Frage der Zeit, und die Zeit lief leider gegen sie.

Phoenixclaw war über das Hologramm der Galaxie gebeugt. Farbig wurden die Gebiete angezeigt, die schon von Reapern übernommen waren. Kleinere Fenster und Balken zeigten Truppenstärke und Widerstand in den Gebieten und in der Nähe davon. Große, halbtransparente Kreise stellten die Sperrgebiete dar. Es gab kaum noch sichere Gebiete. Die neurokanische Republik hat erstmals in ihrer langen Geschichte den Notstand ausrufen müssen und bildete nun ihre Kriegerinnen und Krieger effektiv für den Kampf aus. Viele hatte das verwundert, da die Neurokianer lange Zeit als die „ultimative Neutralität“ galten und Soldaten nur wegen repräsentativer Zwecke ausbildeten. Mit der Ankunft der Altairs änderte sich das zwar, aber dieser Schritt war für viele ein Bruch mit uralten Traditionen. Und er kam Phoenixclaw mehr als gelegen.
Die Neurokia waren die Asari der Föderation, auch von ihren Kräften her. Sie waren geborene Anführerinnen und besaßen die Mächte von asarischen Matriachinnen. Die Republik war deswegen einer der sichersten Orte, genau wie Thessia. Noch. Tausende Flüchtlinge wurde deswegen zu ihren Kolonien gebracht.
„EVI, bitte gib mir die Daten aus den Citadel-Gebieten. Wie steht es dort?“, fragte sie und blickte weiter auf die Karte.
„Die batarianische Hierarchie ist gefallen. Sämtliche Signale in ihr Hoheitsgebiet sind erloschen. Fast sämtliche menschlichen Gebiete wurden zu Sperrgebieten ausgerufen, besonders Sol wird nun gemieden. Die Menschen auf der Erde sind auf sich selbst gestellt und erfahren fürchterliche Niederlagen. Die Arcturus-Station ist zerstört worden, niemand hat überlebt. Die Turianer kämpfen erbittert um Palaven. Die Asari bekommen davon noch nicht viel mit und wähnen sich tatsächlich in Sicherheit. Jedenfalls noch. Es wird nicht lange dauern und die Reaper werden auch in ihr Hoheitsgebiet einfallen. Die Salarianer scheinen einen Streit mit den kroganischen Führer Urdnot Wrex auszutragen. Die Quarianer haben einen Rückeroberungskrieg gegen unsere Verbündete, die Geth, angefangen. Die Geth werden zwar nicht mit wing’schen Waffen unterstützt, doch scheinen sie trotzdem extrem mächtig zu sein. Wir vermuten Reapertech in ihren Reihen. Das sollte Sie mal prüfen, denn dann ist der Bündnisvertrag zwischen Wing und den Geth-Konsens hinfällig. Weitere Informationen von Seiten unserer Agenten stehen noch aus.“, informierte EVI.
„Und der Tiegel?“
„Die Allianz und die Wing Technologies haben sich zusammengeschlossen. Weitere Partner dürften dank der Arbeit von Commander Shepard bald hinzukommen. Mehr kann ich momentan nicht sagen.“
„Na dann. Die 6. soll in den Kappta-Bereich und dort den Zoltrak helfen. Die müssen eine ganze Reaper-Staffel loswerden um ihre letzte Kolonie zu sichern. Ich glaube die Kronos und die Phoibe sollten reichen. Zusammen haben sie genügend Feuerkraft um fünf Sonnensysteme zu zerstören.“, sprach sie und löste sich von der Karte los.
„Ma’am? Ich habe hier einen Notruf.“
„Auf das Tech-Com. Sonst noch was?“, sprach Phoenixclaw gelangweilt und ging über das Zwischendeck zum KIZ.
„Bitte schauen Sie sich den Notruf an! Es geht um einen Speerangriff der Reaper auf der Heimatwelt der Demoria. Sie sind immer noch passiv und lassen den Tod und die Zerstörung über sich ergehen. Bald wird es sie nicht mehr geben!“
Nun wurde Phoenixclaw neugierig.
„Ich dachte niemand kennt den Heimatplaneten der Demoria. Laut der Geschichten im Heritas – dem gigantischen Archiv, in dem sämtliche Ereignisse der Föderation seit bald 900.000 Jahre gespeichert wird – haben die Hereter damals mit der Zerstörung sämtlicher Welten in den beanspruchten Sonnensystemen gedroht und auch teilweise gemacht. Wie konnten die Reaper nun ausgerechnet die echte, einzige Heimatwelt finden?! Besonders da sämtliche Planeten in dem System unbewohnbar sind?“
„Anscheinend wussten sie das schon länger. Sie sind zielstrebig nach Hin’bà-Rak’étia geflogen und haben sofort mit den Angriff angefangen. Die meisten Städte waren unter der Erde, doch die Bomben konnten einige Felsenkuppeln zerstören und sie freilegen.“, erklärte EVI weiter.
„Ja ich seh schon. Sie schicken Reapertruppen in die Tunnel und kommen mit Schlachter-Schiffen um die Leute zu verarbeiten. Haben die Demoria keine Flotte und kein Militär um sich zu verteidigen oder zu evakuieren?“
„Nein. Die Demoria haben sich nie für so etwas interessiert. Sie leben in den Tag und verehren ihre Götter in tausenden Ritualen. Das seltsame ist, dass die Föderation kaum etwas über sie weiß, obwohl sie eine der ersten Rassen waren, die ihr beigetreten sind. Es ist nichts über ihre Wirtschaft, ihre Entwicklung oder ihre Kultur bekannt. Sie brüsten sich nur mit den schönsten Tempeln und sind Mitglied fast jeden Bündnisses und jeder Handelscharta.“
„Und nun werden sie, die praktisch von der galaktischen Gemeinschaft geschützt werden sollen, angegriffen. Ok. Sag Rear Admiral Khre von der 19. Schutzflottille und Admiral Zrhàn von der 9. Flotte Bescheid. Sie sollen zusammen mit uns ins Heimatgebiet der Demoria kommen und die Reaper in Schach halten. Ich versuche zusammen mit den Bodentruppen die Reapertruppen zurückzudrängen und Impac-Sec-Schilde zu aktivieren. Haben die Marker in den aufgebrochenen Städten?“
„Kann sein. Sollte das stimmen, nennen sie diese Statuen O’kran. Was haben Sie vor?“
„Die Städte sind verloren. Warum also nicht die Schutzfunktionen der Marker aktivieren und die Städte mitsamt der Reaper reinigen? Zeig mir die Koordinaten auf der Galaxie-Karte. Und schick die verdammten Mitteilungen raus!“, meinte sie genervt und hetzte zur Galaxie-Karte.

Die KIZ (alle sprachen es in einem Wort und nicht in den einzelnen Buchstaben) war momentan nur diffus beleuchtet, wie es einst auf der SSV Blackbird war. Durch das bläuliche Licht wirkte das blutrote Hologramm des Schiffes noch bedrohlicher und präsenter. Die meisten der Konsolenplätze waren mittlerweile besetzt, es herrschte immer ein reger Datenverkehr zwischen den KIZ und den Kommunkationsräumen, welche sich, "strategisch günstig", im hinteren Teil des Schiffes, sowohl auf Steuerbord, wie auch Backbord befanden. Während eines beinahe Zusammenstoßes mit einem Schiff der imperialistischen Flotte der Bak’tarar kam es deswegen vor, dass zwei Offiziere so tief in die Werte der Sonden oder der Kommunikation vertieft waren, dass sie ineinander liefen.
Allgemein schienen die Offiziere der Star Alliance so einige Marotten zu haben, die bei der Allianz komplett oder teilweise ausgetrieben wurden. Das Angenehme war, dass die Befehlskette zwar eingehalten, aber nicht so fürchterlich ernst genommen wurde. In ruhigen Momenten sprachen sich die meisten unkompliziert mit „du“ an. Desweiteren waren wohl Romanzen und Beziehungen zwischen Offizieren normal, sogar ein Ehepaar hatte es auf die Phoenix geschafft. Silver hatte deswegen kaum noch Scheu offen zuzugeben, dass er und Phoenixclaw eine quasi-Beziehung führten.
Das Negative war meist das schiere Chaos, welches ausbrach, sobald etwas nicht so lief wie geplant. Als Phoenixclaw während ihrer sechs monatigen Reise quer durch die Galaxie durch die Synapse direkt mit EVI verbunden wurde, brach EVIs komplette Serverstruktur ein, das Ergebnis war ein Totalausfall, der auch die Phoenix betraf und tatsächlich zu einem Aufstand der militärischen Forscher plus niederen Offiziere geführt hatte. Silver musste mit einigen anderen höherrangigeren Offizieren mit einem MG vor der vorderen Luftschleuse stehen und die Menge zurückdrängen.
Wie sich bei einer späteren Untersuchung des „Syn-Blackouts“ rausstellte, war ein einziger Wissenschaftler durchgedreht, da seine (Zwischen-)Ergebnisse mitten im Speichern durch den Blackout gelöscht wurden. Durch sein Geschrei ließen sich anderen anstecken, die plötzlich von einem Komplott der Dak’ratur gegen die Altairs sprachen und dachten, dass sie ihre Heimat schützen mussten. Es gab das totale Chaos, nur wegen dem Zusammenbruch von EVIs Informationskanälen.

Phoenixclaw lehnte nun vor der Galaxie-Karte und setzte die Koordinaten in das Sonnensystem. Groß blinkte dabei die Warnung vor Reaper-Streitkräften auf.
„Ich konnte die galaktische Allianz erreichen. Sie haben die 19. Spähflottille, sowie die 9. und 10. Flotte losgeschickt. Als Bodenunterstützung stehen Ihnen die 10., 16. und 30. Division zur Verfügung. Die Flotten werden etwa gleichzeitig mit uns eintreffen und die Reaper ablenken. Der Rest…“
„… kommt wenn ich ihn mir ausgedacht habe. Zuerst müssen wir ins Tir’maka-System.“, sprach Phoenixclaw rein, weshalb einige der Offiziere kurz besorgt aufblickten.

Sie kamen tatsächlich gleichzeitig mit den beiden Flotten und der Flottille im Tir’maka-System an. Die Galaxie-Karte wechselte daraufhin in eine Art 3D-Modus, der das gesamte Sonnensystem dreidimensional darstellte und so enorme Navigationsmöglichkeiten bot. Auf dieser Karte wurden dann auch die Reapertruppen gezeigt, welche den Planeten bereits belagerten.
Dieses Kampfgeschwader aus fast 200 Reapern konnte aber gegen die beiden Flotten á 400 Schiffe und die Flottille mit 100 Schiffen nicht lange bestehen, da die Plasmabewaffnung die Reaper einen nach den anderen durchlöcherte, bis die restlichen abzogen.
„Es gibt immer noch zu viele Truppen auf der Planetenoberfläche, zusammen mit einigen kleineren Reapern, die die Bevölkerung terrorisieren. Da die meisten in den Städten und Tunneln unter der Oberfläche sind, ist das Bombardieren aus den Orbit nicht oder nur eingeschränkt möglich.“, wies EVI hin.
„Dann geht es nun los. Sag Tensagi und Tesera Bescheid.“, meinte Phoenixclaw und trat in den Fahrstuhl.
„Zu Befehl.“

Unten beim Shuttle aktivierte Phoenixclaw ihre Rüstung und ging die mittlerweile geübten Handgriffe erneut durch.
„Zwanzig Dolche, zwei Kurzschwerter, zwei Cyber-Klingen, zwei Abyss-Klingen. Check. Lanze des Todes. Check. Thunderchild-MG und Skyward-Präzisionsgewehr. Check. Ersatzmagazine. Zehn, Zwanzig… Ja, das sollte reichen. Check. Diverse Tricks die noch in der Phoenix Delta schlummern?“, flüsterte sie, wobei EVI bei der letzten Frage das „Check“ übernahm.
Tensagi und Tesera kamen ebenfalls in voller Montur zu ihr. Tesera trug sogar einen anderen Anzug als sonst. Sie hatte ihren leicht bläulichen Anzug gegen einen silbernen mit roten Leuchten getauscht. Der Helm war etwas verspiegelt, so dass man das intensivblaue HUD nicht mehr so stark sehen konnte.
„Interessant, dass wir beide die ersten sind, die gegen die Reaper kämpfen sollen. Ich hatte eher gedacht, dass du Raek’a und Seraphim auf sie hetzen willst.“, meinte Tensagi belustigt.
„Wieso? So macht es doch viel mehr Spaß.“, entgegnete Phoenixclaw und stieg zusammen mit den anderen in den Jäger.

Sie flogen direkt in die aufgebrochene Kuppel der Hauptstadt Anri-hente’i, ein sogenannter Zerstörer-Reaper versuchte sie aufzuhalten, wurde aber zuvor von den Jägern der Jhirreihi-Klasse, welche von den unzähligen Kreuzern aus gestartet oder mit der Spähflottille gekommen waren, zerstört. Unten am Boden kämpften mehrere Divisionen gegen die Reapertruppen und drängten sie zu einem zentralen Punkt zurück. Andere waren in den Vorstädten oder den Tunneln und trieben die Reaper raus. Die Demoria in der Hauptstadt waren größtenteils tot, die die noch lebten saßen in irgendwelchen Ecken und blickten gelassen und apathisch auf die Marines, die mit schwerem Gerät an ihnen vorbei zogen, oder auf die Reapertruppen die langsam aber sicher Boden verloren.
Phoenixclaw hatte mittlerweile ihren eigentlichen Plan mit den Marker aufgegeben, wusste aber, was sie stattdessen machen konnte. Doch dafür musste sie so nah wie möglich zum zentralen Sammelpunkt der Reapertruppen kommen, und dafür musste sie durch besagte Truppen durch.
Die Husk-Wellen waren noch relativ einfach, die hatte sie bereits oft genug im VR-Raum gehabt, doch die anderen Kreaturen machten es ihr schwer. Die Kannibalen, die auf sie schossen oder sich mithilfe ihrer gefallen Kameraden verstärkten; aber auch die seltsamen Wesen die wie Turianer aussahen und die Truppen anführten, waren anfangs mehr als problematisch.
Tesera hatte allerdings besonders bei den Marodeuren genannten Wesen kaum Probleme, anders als Phoenixclaw oder Tensagi, die mit ihrer Astralkräften kaum Wirkung gegen sie erzielten, da sie mit einer neuen Waffe arbeitete und selbige kurzerhand einfach einfror. Die Marodeure wurden dann zu gefrorenen Bomben, die Phoenixclaw oder Tensagi in die feindlichen Reihen schleuderten, worauf selbige in einer kalten Explosion explodierten und alles andere einfrierten oder umhauten.
Ein paar Straßen weiter, sie waren mittlerweile mitten im immer kleiner werdenden Gebiet der Reaper und Phoenixclaw wollte sich bereits bereit machen, kamen gigantische alles vernichtende Wesen zu den bereits bekannten Truppen. Diese Monster rannten auf sie zu, egal ob jemand oder etwas dazwischen war oder nicht.
Tensagi nutze ihre Schwerfälligkeit um sie gegen einige dicke Wände renne zu lassen und ihren Kopf dann mit ihrem Thfina-MG bearbeiten zu können.
Tesera gefror den Boden vor ihren Füßen, so dass die Rohlinge ausrutschten und wie Abrissbirnen durch die restlichen Reapertruppen pflügten.
Phoenixclaw hatte eine andersgeartete Technik. Teilweise spielte sie die Rohlinge gegeneinander aus indem sie sie ineinander laufen ließ. Ansonsten nutze sie ihre Astralkräfte um die Rohlinge mal wegzuschleudern und mal unangespitzt in den Boden zu rammen. Und dann gab es ja noch die Plasmamunition aus der Thunderchild.
„Was hast du eigentlich vor?! Willst du jeden einzelnen Reaper töteten? Per Hand?!“ fragte Tensagi nach einen harten Kampf gegen vier Rohlinge und etlichen Kannibalen.
„Ich hab bald keine Kryo-Munition mehr! Mach schnell oder die Flanke bei mir bricht ein!“, rief Tesera und haute eine Fere-Granate raus, die die Horde vor ihr in Eisskulpturen verwandelte.
„Ok. Hier sind wir richtig. Was ist mit dem Impac-Sec-Schild und wie ist die Lage, EVI?“, fragte Phoenixclaw lächelnd, während sie über einen Rohling sprang, ihn mit ihren Astralkräften noch im Flug packte und als Keule in die Horden schleuderte.
„Wird in wenigen Minuten aktiviert. Sämtliche Reapertruppen wurden in die Hauptstadt getrieben und sind auf den Weg hier her. Durch die Belagerung des Systems durch die Flotten der galaktischen Allianz konnten keine weiteren gegnerischen Truppen abgesetzt werden.“, antwortete EVI nur.
„Dann ist es so weit…“, meinte Phoenixclaw und packte die Lanze aus.
Als sich der schwarze Stab aktivierte und zu der bekannten und gefürchteten Lanze wurde, leuchtete er rot auf und rote Energiewirbel bildeten sich um ihn. Tensagi und Tesera wichen vor Phoenixclaw zurück, kamen aber nicht weit wegen der ganzen Bodentruppen.
Phoenixclaw ignorierte nun die Tatsache, dass sie umzingelt wurden. Sie rammte die Lanze in den Boden und rief Richtung Himmel:
„Ich, die Astreus der Galaxie-Mutter Reshanta, Tochter der Sterne und Führerin der galaktischen Verbündete gegen die Reaper, rufe die heilige Macht des Ursprungs. Möge sie den Seelen, die von den Reapern missbraucht wurden, den Weg zurück ins Apeiron zeigen, auf dass sie für neue Geschöpfe verwendet werden können!“
Sechs rote, fast klauenförmige, Flügel hatten sich auf ihren Rücken gebildet und auf ihrer Haut waren grün die Zeichen der Astreus zu sehen. Rote Blitze sprangen die Lanze entlang und bildeten einen Lichtbogen zwischen den beiden Speerspitzen. Die schwarzen Wendel der Lanze leuchteten nun ebenfalls rot auf und die gesamte Lanze wechselte ihre Farbe. Als sich die Energie entlud, hörte man einen hohen Schrei und dann lösten sich sämtliche Reaperkreaturen auf.
Tensagi hatte in diesem Moment Deckung vor einen springenden Rohling gesucht und plötzlich waren er und sämtliche anderen Kreaturen weg. Einzig und alleine Reste von Nanoimplantaten waren noch sichtbar, die sich dann aber auch in schwarzen Staub verwandelten.
„Hm… Hättest du damit nicht schon etwas früher kommen können?“, meinte Tensagi etwas erschöpft.
„Nein. Um ehrlich zu sein hab ich das hinausgezögert, da ich nicht wusste, ob es funktionieren würde. EVI gab mir die 60%ige Chance es zu vergeigen, also… Schön das es funktioniert hat.“, antwortete Phoenixclaw geschafft und brach vor der Lanze, die immer noch rot pulsierend aufleuchtete, zusammen.
„Aha… Danke. Aber das nächste Mal warnst du uns vor. Dann nehmen wir dreimal so viel Munition mit.“, warf Tesera ein und half zusammen mit Tensagi ihrer Freundin auf.

Die Impac-Sec-Schilde wurde aktiviert und bildete leuchtenden Kuppeln über den Löchern in der Erde. Gleichzeitig versiegelte er sie mit einen Tarnschild, wodurch die Städte darunter wieder unsichtbar waren. Phoenixclaw war so geschafft, dass sie sich nur mithilfe von Tensagi in den Jäger schleppen konnte.
Die Demoria hatten weder Jubel noch Applaus für diese Aktion übrig, aber sie kannten auch keine Trauer für die immerhin 3 Millionen Tote, die die Reaper in nur einer Welle hervorbrachten. Phoenixclaw stellte für ihre Gebiete einige Schutzflottillen ab, bis klar war, dass sich kein Reaper mehr zu ihnen verirren würde (was wahrscheinlich nie passieren wird).

Stattdessen jubelte die Galaxie auf, denn es gab ein Video eines Scharfschützen, der die ganze Aktion von Phoenixclaw gefilmt hatte.

Admiral Marié Phoenixclaw selbst schlief da bereits und verpasste so ihren ersten Erfolg als Fleet-Admiral und Astreus.


Ende von Kapitel 1

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