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Kommunikation

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Die Kommunikation in Echtzeit wird ermöglicht durch ein Netzwerk an Massenportal-Kommunikationsbaken, die eine Übertragung per Laser durchschleifen.
Diese Komm-Baken werden, ausgehend von jedem Massenportal, in bestimmten Abständen angeordnet. Aber die Komm-Baken stellen mehr als nur primitive Miniatur-Massenportale dar. Jede dieser Baken ist mit einer Partnerkomponente einer anderen Bake im Netzwerk verbunden. Damit wird zwischen ihnen ein Korridor mit reduzierter Masse gebildet. Durch diese „Leitungen“ senden Kommunikationslaser die Signale in ÜLG und ermöglichen praktische eine Echtzeitkommunikation über das gesamte Netzwerk. Die Kommunikationslaser nutzen also die Massenportale, um die verschiedene galaktischen Gebiete miteinander zu verbinden.
Die einzige Verzögerung bei dieser Kommunikation ist die Lichtverzögerung zwischen dem Aussender oder dem Ziel und der nächsten Bake. Solange alle Komponenten sich im Bereich einer halben Lichtsekunde (150.000km) von der Bake befinden, ist eine Echtzeitkommunikation technisch möglich. Da in den besiedelten Gebieten überall Baken unterhalten werden, genießen die Bewohner Kommunikation in Echtzeit. Bei Schiffen wird die Kommunikation nur verzögert, wenn sie sich außerhalb der frequentierten Routen und besiedelten Gebiete tief im Weltraum befinden – zum Beispiel bei den unbewohnten Gasgiganten.
Im Kriegsfall gelten die Komm-Baken als Primärziel. Wenn das Netzwerk beschädigt ist, kann es Wochen oder sogar Jahre dauern, eine Nachricht über das überforderte System zu übermitteln. Wenn ein Baken-Netzwerk von Feinden zerstört wurde oder noch gar nicht vorhanden ist, können Daten am schnellsten mit Hilfe von Kurierschiffen oder unbemannte Datendrohnen übermittelt werden.

Methodologie Bearbeiten

Die stetig wachsende galaktische Bevölkerung und die Kolonialisierung neuer Welten erforderte eine Überarbeitung der Kommunikationstechnologien, von der insbesondere die Bewohner ferner Welten profitieren sollten. Um für mehr Bandbreite und zeiteffizientere Kommunikation zu sorgen, wurde ein Netzwerk von Datenspeichern und VI (Virtuelle Intelligenz)-Suchprogrammen entwickelt.
Alle Eingaben an das Netzwerk werden zunächst an den nächsten Datenspeicher der Kolonie oder des Sternensystems übermitteln. Das VI-Suchprogramm durchforstet dann den riesigen Datenberg dieses Speichers auf der Suche nach den gewünschten Informationen. Wenn die Informationen nicht lokal verfügbar sind, wird die Anfrage zunächst an die Nachbarsysteme und dann an das erweiterte Netzwerk geschickt. Die VI-Suchprogramme in diesen Systemen übernehmen dann die Anfrage. Wenn die gesuchte Information gefunden wurde, wird sie in einer „Expressdatei“ komprimiert und für die Rücksendung vorbereitet. Jede Expressdatei erhält eine Prioritätennummer auf Grundlage der Anfragen nach den enthaltenen Informationen. Je mehr Anfragen, desto höher die Prioritätennummer.
Wenn ein neues Solarsystem an das Netzwerk angeschlossen wird, werden die am häufigsten angefragten Daten lokal zusammengefasst. Die Hardware der Speichersysteme ist zwar vergleichsweise günstig, aber dennoch ist es faktisch nicht praktikabel alle täglichen Daten von Milliarden Bewohnern Hunderter Welten zu archivieren. Es werden keine Daten über Trivialitäten aufbewahrt, nur damit sie jederzeit zur Verfügung stehen.
Wenn im Laufe der Zeit mehr und mehr erfolgreiche Suchanfragen innerhalb einer sich entwickelnden Kolonie anfallen, werden die Ergebnisse gefiltert und in lokalen Archiven angelegt. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse auf sehr spezifische Suchanfragen bereits vorhanden sind und schnell übermittelt werden können.

Verwaltung Bearbeiten

Trotz der schnellen Übertragungsraten über die Komm-Baken ist die Bandbreite für alle Kommunikationen doch eingeschränkt. Zum Beispiel für den Fall, dass Billionen Anwender gleichzeitig versuchen würden, ihre Nachrichten über eine einzige Komm-Bake zu versenden, gibt es Zugriffskategorien.

Der Citadel-Rat und die Spectres haben die höchste Kategorie. Sollten sie die ganze Bandbreite ausschöpfen, müssen alle anderen warten. Die nächste Prioritätenkategorie genießen die Mitglieder und Militärs der einzelnen Regierungen. In Kriegszeiten kann die Kommunikation für die Zivilbevölkerung eine Verzögerung von Stunden oder gar Tagen unterlegen sein. Um größere Militäransammlungen aufzudecken und zu beobachten, messen die Geheimdienste deshalb auch die Ping-Raten im Kommunikationsnetzwerk.

Nach der Kategorie der Regierungen und Militärs werden die Bandbreitenkontingente an den höchsten Bieter verkauft. Medienunternehmen, insbesondere Nachrichtennetzwerke, kaufen sich zum Beispiel größere Prioritätenpakete, um ihr Publikum mit den aktuellsten Nachrichten zu versorgen. Auch andere Unternehmen (wie Finanzdienstleister oder Investmentfirmen), die auf zeitgenaue Informationen und ständigen Zugriff angewiesen sind, investieren viel Geld in solche Prioritätenpakete. Die Einnahmen aus dem Verkauf solcher Pakete dienen der Instandhaltung und dem Ausbau des Kommunikationsnetzwerkes.

Private Nutzer haben zwar das Recht auf kostenlosen und unbeschränkten Zugriff auf das Extranet, aber sie zählen zur untersten Prioritätenkategorie und müssen damit zum Teil länger auf den Zugriff warten.
Bandbreitenwiederverkäufer setzen Investmentkapital ein, um ganze Prioritätenblöcke aufzukaufen und einzelne Kontingente davon an Abonnenten zu vermieten.

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