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NES: VI außer Kontrolle

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Eine außer Kontrolle geratene Virtuelle Intelligenz hat eine Einrichtung der Allianz auf dem Erdmond unter ihre Kontrolle gebracht. Commander Shepard sollt die VI ausschalten.

AuftragsbeginnBearbeiten

Nachdem man Level 20 erreicht hat, meldet sich Admiral Hackett beim nächsten Aufruf der Galaxiekarte. Er bittet den Commander um Hilfe beim Deaktivieren einer VI, die auf Luna eine Allianzeinrichtung eingenommen hat. Dadurch wird das Sol-System im lokalen Cluster auf der Karte freigeschaltet.

VerlaufBearbeiten

AußenbereichBearbeiten

Nach der Landung auf Luna fährt das Squad mit dem Mako in Richtung der Einrichtung, die auf der Karte markiert ist, und genießt dabei die schöne Aussicht auf die Erde. Nähert man sich den drei Bunkern, findet man dort auf jedem zwei Raketentürme, die das Feuer eröffnen. Es ist ratsam, diese auf größere Entfernung auszuschalten, da man so leichter ihren Raketen ausweichen kann. Will man mehr Erfahrungspunkte sammeln, sollte man sie aus der Distanz mit der Kanone des Makos schwächen, dann näher hinfahren und sie zu Fuß ausschalten. Dabei sollte man stets in Bewegung bleiben und vor allem die Bewegungsrichtung beibehalten.

Sind alle sechs Geschütze ausgeschaltet, kann man einen der Bunker betreten. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle, weil sie sehr ähnlich aufgebaut sind. Lediglich die auffindbaren Gegenstände im Eingangsbereich unterscheidet sich. Zudem steigt mit jeder betretenen Einrichtung der Schwierigkeitsgrad durch die verteidigenden Einheiten. In jedem der Gebäude aktiviert das Ausschalten eines Knotens einen Verteidigungsmechanismus.

Bunker 1Bearbeiten

Betritt man den Hauptraum, greifen die Drohnen erst nach Sichtkontakt an. In diesem Bunker befinden sich neun Verbesserte Angriffsdrohnen. Gewinnen diese die Oberhand, was bei diesem Auftrag sehr schnell passieren kann, sollte man sich schnell zum Eingang zurückziehen und die nachfolgenden Drohnen im Korridor ausschalten. Diese reagieren als synthetische Gegner empfindlich auf Tech-Angriffe wie Überlastung und Sabotage, sind aber gegen biotische Kräfte weitgehend immun. Lediglich Warp kann hier effektiv sein.

Sind alle Drohnen zerlegt, geht es in den hinteren Abschnitt. Dort befinden sich im linken und rechten Raum je vier VI-Röhren. Zudem kann man hier einen der Datenports genauer untersuchen, um einen Kodexeintrag zu erhalten. Zerstört man die erste Röhre (Schrotflinten/Präzisionsgewehre mit Attentat sind hier sehr effektiv), erscheint die Meldung

ALARM: Giftgas wird in den Bunker eingeleitet.

Das Gas ist jedoch harmlos und reduziert nur die Wirkung von Erste Hilfe. Die Röhren verursachen bei der Zerstörung Giftschaden in ihrer direkten Umgebung, daher sollte man sich ihnen nicht allzu weit nähern. Sind alle acht Röhren ausgeschaltet, erscheint die Meldung

Die Lichter auf der optischen Anzeige blinken auf und verlöschen. Einer der drei VI-Cluster ist offline.

Anschließend geht es auf zum nächsten Bunker.

Bunker 2Bearbeiten

Hier wird es anspruchsvoller, weil ein neuer Gegnertyp hinzukommt: Neben sieben der bekannten Angriffsdrohnen trifft man hier auch zwei Verbesserte Raketendrohnen. Taktisch sollte man hier genauso vorgehen wie im ersten Gebäude, dabei allerdings den Fokus auf die Raketendrohnen legen, die deutlich mehr Schaden anrichten als die herkömmlichen Modelle. Ein einziger Treffer kann hier bereits tödlich sein. Notfalls kann man sich auch wieder zurückziehen. Sind alle erledigt, findet man im hinteren Abschnitt wieder acht VI-Röhren.

ALARM: Kinetische Barrierenfelder werden im gesamten Bunkerkomplex hochgefahren.

Vor jeder Röhre und in sämtlichen Türen erscheint eine Barriere. Bei den Röhren kann man seitlich vorbeischießen, sollte aber darauf achten, nicht zu nahe zu kommen, um nicht von der Explosion erfasst zu werden. In den Türen reichen ein bis zwei Schüsse aus einer Schrotflinte, um den Weg freizumachen. Wenn es heißt

Zwei der drei VI-Cluster sind offline.

geht es weiter in den dritten Bunker.

Bunker 3Bearbeiten

Hier entsteht ein sehr fordernder Kampf, vor dem man unbedingt speichern sollte. Ist das im Inneren nicht möglich, sollte man es draußen vor dem Eingang zum Gebäude tun.

Jetzt wird das Squad von vier Angriffs- und fünf Raketendrohnen empfangen. Diese folgen auch gerne beim Rückzug in den Eingangsbereich, so dass man sehr vorsichtig vorgehen muss. Das Anwenden aller verfügbaren Tech-Fähigkeiten ist hier Pflicht, allerdings sollte man versuchen, möglichst viele Gegner gleichzeitig zu schädigen. Zudem ist der Einsatz von Granaten sinnvoll, wenn die Tech-Fähigkeiten sich aufladen müssen. Hat man alle Drohnen zerlegt, warten weitere acht Röhren in den Hinterzimmern.

ALARM: Zusätzliche Sicherheitsdrohnen werden aktiviert.

Neben den Barrieren erscheinen hier im jeweils gegenüberliegenden Raum zusätzliche Drohnen, nachdem man die erste Röhre zerstört hat. Es gibt dort eine Raketen- und zwei Angriffsdrohnen. Da im Korridor kaum Deckung vorhanden ist, sollte man vorsichtig sein und wie zuvor das Feuer auf die Raketendrohne konzentrieren.

Ist der Auftrag erfüllt, erscheint ein Dialog, der die letzten Momente der VI beschreibt.

Das plötzliche Auftreten von weißem Rauschen auf allen Frequenzen macht Sie fast taub. Das HUD Ihres Kampfanzugs übersetzt das Signal in eine Serie von Nullen und Einsen:
01001000
01000101
01001100
01010000
Diese Sequenz wird immer wiederholt und überlagert alle Frequenzen, bis die Lichter auf dem letzten VI-Cluster aufblinken und verlöschen.
Spezialisierungsklasse erreicht

Anschließend muss man sich für eine Spezialisierungsklasse entscheiden, durch die das bisherige Klassentalent ersetzt wird. Damit erhält man die Möglichkeit, das Talent auf Rang 12 auszubauen und zwei starke Spezialisierungen zu erreichen. Die Spezialisierungsklassen gliedern sich in die drei Bereiche Kampf, Tech und Biotik und die Auswahl hängt von der Ausrichtung der Basisklasse auf diese Bereiche ab.


Auswirkungen in Mass Effect 2Bearbeiten

  • Miranda bezeichnet diese VI mit dem Namen Hannibal, wenn man auf EDIs Vorstellung mit Abneigung reagiert.
  • Unterhält man sich mit EDI an Bord der Normandy SR-2 über Künstliche Intelligenzen, wird in gewisser Weise bestätigt, dass der Zwischenfall auf Luna das Ergebnis des Versuchs war, eine kontrollierbare KI zu schaffen. Das ist allerdings offensichtlich gescheitert.

TriviaBearbeiten

  • Nachdem die VI zerlegt ist, sendet sie immer wieder die Zahlenfolgen:
01001000
01000101
01001100
01010000
Konvertiert man die Binärzahlen in ASCII-Codes, ergibt sich die Nachricht HELP.
  • In Mass Effect 2 nennt Miranda diese VI Hannibal. Das ist vermutlich eine Anspielung auf den karthagischen Feldherrn Hannibal, der bekannt dafür ist, seine Truppen mitsamt Kriegselefanten während des zweiten punischen Kriegs über die Alpen nach Rom geführt zu haben.
  • In Mass Effect 3 wird enthüllt, dass diese VI später modifiziert wurde mit Technologie, die aus der Sovereign stammte. Die entstandene KI ist EDI.

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