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Das Persönliche Apartment ist ein Ort auf der Citadel und befindet sich in den Tiberius Towers auf dem Silversun Strip. Es gehörte ursprünglich David Anderson. Dort wollte er mit Kahlee Sanders seinen Ruhestand verbringen, bis er beschlossen hat das Apartment Shepard zu übergeben. Das Apartment besitzt zwei geräumige Stockwerke.

ParterreBearbeiten

Das Parterre wird von einem großen Raum dominiert, der sich über die komplette Länge des Apartments erstreckt und nur durch einen großen Wandkamin unterbrochen wird, der einen Partybereich mit Sitzgelegenheiten und einer großen Bar abtrennt. Auf der anderen Seite des Kamins befindet sich ein Sitzbereich mit einem riesigen Fernseher, Sofas und auf einem erhöhten Bereich thront ein Piano. Gegenüber des Pianos, gleich rechts wenn man das Apartment betritt, befindet sich hinter einer Glasscheibe ein kleines Aboretum mit Grünpflanzen, über dem sich eine Treppe zum oberen Stockwerk befindet. Ein Korridor führt zu einem ersten Gästeschlafzimmer mit Trainingsraum, einer Stange für Klimmzüge und einem Sandsack. Auch befindet sich dort die erste Toilette von vielen. Ein Durchgang führt zur Küche mit frei stehendem Herd und riesigem Kühlschrank, in dem ein kompletter Varrenbraten reinpasst und im Gefrierfach noch genug Raum für einen Protheaner lässt. Im hinteren Bereich der Küche befindet sich ein großer Esstisch, der wohl auch für Privatkonferenzen genutzt wurde. Ein weiterer Durchgang führt zu einem Büro mit Terminals, dem sich ein Freizeitraum mit Pokertisch und kleinerer Bar anschließt. Von dort führt ein erhöhter Pfad über einen Zengarten, mit einem aus der Wand austretenden Wasserfall, der schließlich zurück zur Bar führt. Aufgrund der Dunstbildung ist davon auszugehen, dass der Wasserfall warmes Wasser führt.

Oberes StockwerkBearbeiten

Das obere Stockwerk wird von einem Balkon dominiert. Von dort hat man einen erhöhten Blick, sowohl über die "Haupthalle", als auch durch die Panoramafenster. Dort befinden sich eine weitere Sitzgelegenheit, sowie offensichtlich turianische Skulpturen. Durch einen Flur kommt man zum Hauptschlafzimmer mit begehbarem Schrank, der mit einer Waffenmodstation und einen Panzerungsspint ausgerüstet ist. Das zu dem Schlafzimmer gehörende Badezimmer besitzt einen Whirlpool. Vom Schlafzimmer kommt man in einen weiteren Sitzbereich mit Sofas und einem weiteren kleinen Zengarten mit Baum, der durch eine Tür getrennt zum zweiten Gästeschlafzimmer führt, sowie einem Badezimmer mit Dusche, groß genug für einen Kroganer.

Anderson hat bei der ursprünglichen Einrichtung wert auf geschmackvolle Ausstattung gelegt und sich dabei fernöstlicher Philosophie bedient, das Apartment ist nach Feng Shui eingerichtet, überall trifft man auf die 4 Elemente, welche den Energiefluß des Chi stimulieren sollen.

Insgesamt ist das Apartment größer als die modularen Fertighäuser auf Horizon und kostet mehr als die Anzahlung für einen Atlasmech.

Notizen für Anderson Biografie Bearbeiten

Kindheit Bearbeiten

Ähem. Okay... Also Daten für den Grabstein. Admiral David Edward Anderson. Keine Ahnung, warum das irgendjemanden interessieren sollte, aber danke für die Anfrage. Ich wurde in London geboren, am 8. Juni 2137, als jüngstes von drei Kindern. Meine Eltern waren Ursula und Paul Anderson- eine Krankenschwester und ein Raumschiffmechaniker. Dass ist ein bisschen trocken. Da sorgt doch noch jemand für mehr Pep, oder? Das mit dem Rampenlicht war noch nie mein Ding. Aber egal... wo war ich?

Es war für meine Eltern die zweite Ehe, und sie waren fast schon fünfzig, als ich zur Welt kam. Meine Mutter arbeitete im Schichtdienst, und mein Vater nahm mich oft mit auf die Basis. Während er arbeitete, sah ich zu, wie die Transportschiffe und Jäger starteten. Mein Vater hat sein ganzes Leben in der Weltraumfahrt gearbeitet, aber nie die Erde verlassen, nicht mal für einen Tag. Er war ein guter Mann. Aber das nur am Rande, lassen Sie's raus. Wer ist es, Kahlee? Ja, ich muss rangehen. Hoffentlich haben Sie bekommen, was Sie wollten. Die interessanten Sachen über N7 kommen dann beim nächsten Mal.


Verpflichtung Bearbeiten

Wovon habe ich gerade gesprochen? Ach ja, die Anfangszeit ... Ich werde oft gefragt, warum ich zum Militär gegangen bin, und alle reden dann immer von Ehre und Pflicht. Natürlich hat das eine Rolle gespielt, aber es ist nicht die ganze Wahrheit. Engagement ist das Ergebnis von hundert kleinen Aspekten. Ich bin wegen eines Hundes zum Militär. Ja, wegen eines Hundes. Diese bösartige Promenadenmischung hat mich jeden Tag auf dem Weg zur Schule angebellt. Er hat geknurrt, und ich bin weggerannt, völlig verängstigt. Ich war ja noch ein Kind. Ich weiß noch, dass ich eines Morgens sehr schlecht gelaunt war. Ich war wütend, keine Ahnung mehr, warum. Als der Hund wieder anfing zu bellen, hab ich einfach zurückgebellt. Wir haben beide weitergemacht, bis wir nicht mehr konnten. Danach hat mich der Hund in Ruhe gelassen. Warum bin ich also zum Militär? Weil man manchmal einfach laut bellen muss, damit die Dinge wieder in Ordnung kommen.


Kontakt Bearbeiten

Nein, nein, schon gut, ein paar Minuten habe ich. Erstkontaktkrieg? Ja, ich war dabei. Mein erster echter Kampfeinsatz. Der erste für viele von uns. Ich erinnere mich noch an eine Nacht in der Anfangsphase des Krieges. Ich saß angeschnallt auf meinem Platz, als unser Transporter sich der LZ näherte. Alle haben geschwiegen. Man hörte nur unser Atmen. Gute Männer. Wir waren alle zusammen ausgebildet worden. Ständig rissen wir Witze und alberten herum. Aber diesmal nicht. Da waren nur das Rumpeln des Shuttles und dieses schwere Atmen. Alle dachten dasselbe: Wir bekämpfen jetzt außerirdische Invasoren. Aliens! Man stelle sich das vor! Wir waren alle mit der Frage aufgewachsen, was da draußen wohl sein mochte, oder ob wir allein im Universum waren. Und jetzt wussten wir es. Wir waren nicht allein. Und das brachte uns Probleme.

Wir standen also kurz davor, einem Feind zu begegnen, der so anders und unbekannt war, dass wir's uns nicht mal vorstellen konnten. Ich wusste, dass ich etwas sagen musste, um die Männer zu beruhigen. Also drehte ich mich zu dem Soldaten neben mir um, ich glaube, er hieß Henricks, und fragte ihn, wie es seiner Mutter ging. "Gut", antwortete er. "Warum?" "Weil ich gehört habe, dass Ihre Frau Mama so hässlich sein soll, dass die Marines sie für einen Turianer gehalten haben ... und beinah erschossen hätten." Einige haben daraufhin gegrinst. Und dann wandte sich Hendricks mir zu und sagte ... "Verdammt, Anderson, und ich habe gehört, dass ein Bild von Ihrer Frau Mama diesen verdammten Krieg überhaupt erst ausgelöst hat. Es hat die Turianer zu Tode erschreckt." Darüber haben wir dann alle sehr gelacht. Und die Jungs haben in dieser Nacht großartig gekämpft.

Manchmal braucht es eben nicht viel. Nur einen Witz. Ein Schulterklopfen. Einen kleinen Hinweis darauf, dass schon alles wieder in Ordnung kommt.


N7 Bearbeiten

Peinliche Momente? Davon gibt's mehr, als jemals irgendwer erfahren wird. Nur dadurch lernt man. Aber wenn ich einen für die Öffentlichkeit auswählen müsste ... Ich war gerade in die N7 befördert worden. Voller Selbstbewusstsein. Der König der Welt. Ich hab dann irgendwelchen unerwünschten Personen in einer schmierigen Bar in den Bezirken Drinks spendiert, und sie haben auf meine Beförderung angestoßen. Na ja, die hätten auch batarianische Sklavenhändler hochleben lassen, wenn sie dafür was zu trinken gekriegt hätten. Als mir dann das Geld ausging, stellten sich meine neuen Freunde gegen mich.

Sie waren in der Überzahl. Es sah nicht gut aus. Mein Plan, da rauszukommen, hatte viel mit Faustschlägen zu tun. Und das klappte auch eine Weile. Dann traf mich ein Tisch ... oder vielleicht bin ich auch umgekippt. Als ich wieder zu mir kam, sah ich, wie ein Salarianer den Rest der Unruhestifter ausschaltete. Ein Salarianer! Er hat sich bewegt wie eine verdammte Katze, ich schwör's. Als alle bewusstlos waren oder davonrannten, kam er zu mir und stellte mich auf die Füße. "N7?" fragte er. "Ja, Sir", antwortete ich. Er ließ den Blick über die von mir erledigten Männer schweifen und nickte. "Nicht schlecht, Mensch", meinte er und verließ den Laden. Ich hatte meinen ersten Spectre getroffen.

Das war für mich eine wichtige Lektion. Ganz egal, für wie gut du dich hältst, es gibt immer einen, der schneller und viel klüger ist als du - und er wartet schon hinter der nächsten Ecke. Diese kleine Lehre hat mir seitdem schon mehr als einmal das Leben gerettet.


Turianer-Erfahrung Bearbeiten

Hmmm. Ich bin nicht immer einverstanden mit ihrer Politik und einzelnen Personen, aber ich habe großen Respekt vor dem turianischen Militär. Jeder Allianz-Soldalt, der das Glück hat, an Ihren Ausbildungsprogrammen teilzunehmen, wird dadurch seine Aufgabe besser erledigen können. Ihre Präzision, ihr Können und ihre Disziplin wirken in einer Perfektion zusammen, die einzigartig ist. Und damit will ich nichts Schlechts über unsere eigenen Leute oder ihre Ausbildung sagen ... Es ist nur so, dass ich Jahre nach dem KAmpf gegen die Turianer im Erstkontaktkrieg die Gelegenheit hatte, auf Palaven als Beobachter aktiv zu sein und auch selbst am Training teilzunehmen. Es war für mich persönlich ein Wendepunkt, und ich möchte jedem Soldaten dazu ermuntern, sich ebenfalls darum zu bemühen.

Es ist eine einzigartige Erfahrung, in der einheit eines turianischen Kommandanten zu sein. Mein Commander war ein kompromissloser Mistkerl namens Bartus Aurix. Falls Sie ihn finden, fragen Sie ihn mal, wie der Zug, den ich führte, bei seinen strategischen Manövern verhackstückt wurde. Es war erniedriegend, aber all das, was ich an jenem Tag gelernt hab, hat mir schon oft geholfen. Die Xenophoben schwadronieren natürlich dagegen, aber ich halte es für entscheidend, dass wir dieses spezies-übergreifende Training intensivieren.

Da haben Sie's. He! Und wenn Sie General Aurix finden, geben Sie mir Bescheid - ich schulde ihm noch Geld.


Beziehung Bearbeiten

Sie haben mich nie danach gefragt, aber... meine Frau hat gerade angerufen. Meine Ex-Frau... Niemand spricht gern über die Belastung, die monatelange Trennungen für Beziehungen im militärischen Umfeld darstellen. Sie gehörte nicht zum Militär. Sie konnte damit nicht umgehen. Dabei geht es nicht mal um Militär oder Nicht-Militär, verdammt. es geht um die Raumfahrt. Raumfahrt - die Entdeckung der Massenportale - Wunder der Technik. Die menschliche Fantansie wurde beflügelt und konnte endlich unseren Wünschen gerecht werden. Aber wir bezahlen einen Preis für die Neugier, diesen Trieb. Unsere Beziehungen leiden darunter. Menschen, die wir lieben, leiden darunter. Aber so ist die Realität - und es ist den Preis wert. Zumindest muss ich zu der Zeit dieser Ansicht gewesen sein... Wahrscheinlich bin ich es immer noch. Am Ende kann man nur hoffen, dass man die richtigen Entscheidungen getroffen hat.


Normandy SR1 Bearbeiten

Sie haben mich gebeten, von der SSV Normandy zu erzählen - der Normandy SR1. Als Commander der Tokyo war ich Berater beim Design der Normandy und später bei den ersten Trainingsflügen auch selbst an Bord. Die meisten wissen vermutlich gar nicht, dass die Normandy ein Gemeinschaftsprojekt mit den Turianern war. Die diensthabende Erste Offizierin Elli Zander hielt nicht viel von Diplomatie. Sie verlor während des Baus rasch die Geduld mit dem Getue und den politischen Schachzügen der Turianer. Der leitende Entwickler des Antriebskerns, Octavio Tatum, und sein turianisches Team waren für letzte Übungsmanöver im KIZ. Die Gemüter erhitzten sich, als Zander das Tarnsystem bis an die Grenze belastete und mit dem Entlüften des IES bis zu einen Punkt wartete, den Tatum für viel zu spät hielt. Ich hab versucht alle zu beruhigen, aber es endete damit, dass dem turianischen Wissenschaftlern Handschellen angelegt wurden. Später kam es noch in Choras Nest zu einer Schlägerei zwischen Menschen und Turianern.

Heute klingt das witzig… Als ich die Normandy zum ersten Mal sah, war sie das Schönste, was ich jemals gesehen hatte. Am Tag nach diesem Übungsflug kam Admiral Wright zu mir auf die Brücke: "Sie gehört Ihnen", sagte er. "Ich kann sie Zander nicht überlassen, schicken Sie mir eine Liste welche Crewmitglieder Sie von der Tokyo haben wollen. Und bereiten Sie sich auf Ihre erste Mission vor." Es war ein kurzes Kommando, dank Saren. Aber dennoch – einer der Höhepunkt einer langen Laufbahn.


Normandy Bearbeiten

Die Normandy? Ein brandneues Schiff. Mein Schiff. So einen Moment vergisst man nicht. Wenn man das erste Mal da steht und die gesamte Crew einen ansieht und einen Befehl erwartet? Unvergesslich. Ich hatte davor schon Männer und Frauen kommandiert. Ich hatte jede Menge Kampferfahrung, und es war mir immer gelungen, in einem Stück nach Hause zurückzukommen. Wenn man das ein paar Mal schafft, bekommt man irgendwann das Gefühl, besser zu sein als die anderen. Vielleicht stimmt es sogar. Ich weiß es nicht. Aber wenn man Glück hat, großes Glück, dann steht man irgendwann auf einem guten Schiff, vor einer guten Crew. Eine Crew, der man sein Leben anvertrauen kann. Fähig, diszipliniert, tapfer. Und alle wollen vollrer Erwartung die Segel setzen und in den endlosen schwarzen Ozean auslaufen. Ich weiß noch, wie meiner Erster Offizier mich nach meinen Befehlen gefragt hat. "Shepard", habe ich gesagt, "wir wollen doch mal sehen, was uns dort erwartet."


Shepard Bearbeiten

Natürlich kann ich über Commander Shepard sprechen. Das ist ein großes Thema. Es wurde viel über den Commander geschrieben, aber das meiste davon stimmt nicht. Viele neigen zu vorschnellen Urteilen, ohne die vollständige Geschichte zu kennen - und die kenne nicht mal ich. Aber ich kenne den/die Mann/Frau. Habe mit ihm/ihr gearbeitet, mit ihm/ihr gekämpft. Ich würde ihm/ihr jederzeit mein Leben anvertrauen. Shepard hat seine rauen Seiten. Aber wer von uns hat die nicht? Er/Sie musste viele Schlachten ganz alleine schlagen. Nur Gott weiß, wie er/sie aus manchen lebend wieder rausgekommen ist. Das ist schon Wahnsinn.

Aber er/sie hat sich kein einziges Mal beschwert. Und nie kam der Satz: "Nein, Sir, das ist unmöglich." Er/Sie hat nie gezögert. Die wenigsten wissen, was Shepard durchgemacht hat. Ich denke, ich habe einen relativ großen Einblick. Und ich mache mir manchmal Sorgen, dass er/sie vergisst, dass es viele Leute gibt, die nicht schlafen können, weil sie fürchten, er/sie könnte nicht zurückkommen. Vielleicht muss das gar nicht gesagt werden. Vielleicht sind wir zu dumm, um es zu sagen.

Soldaten wie den Commander gibt es nur selten. Männer/Frauen wie Shepard ... sind noch viel seltener.


Neue Fragen Bearbeiten

Okay, ich habe Ihre neuen Fragen hier ... "Haben Sie als Anführer jemals das Gefühl, dass der Zweck die Mittel heiligt? Der Sinn eines Gesetzes wichtiger ist als sein Wortlaut?" Ich würde das Thema nicht mal mit einer Kneifzange anfassen, aber ich denke, ich weiß, worauf Sie hinauswollen.

Sie spielen darauf an, wie ich es, äh, arrangiert habe, dass die Normandy vor der Schlacht um die Citadel an Commander Shepard überstellt wurde. Ich bin nicht sicher, inwieweit eine Nachbetrachtung für das Militär von Nutzen ist. Offensichtlich hat es hervorragend funktioniert. Ohne völlige Handlungsfreiheit für die Normandy und Commander Shepard - damit sie tun konnten, was sie tun mussten - hätte Saren die Citadel wahrscheinlich eingenommen.

Es dürfte keiner Erklärung bedürfen, dass wir in diesem Fall heute eine völlig andere Galaxie hätten. Ich hab getan, was ich tun musste. Hätte ich falsch gelegen, hätte ich die Konsequenzen ohne Murren hingenommen. Der eigentliche Trick besteht darin, niemals falsch zu liegen. Ha! Wenn Sie in diesen Anmerkungen mehr Handfestes und weniger Philosophie wollen, lassen Sie's mich wissen.


Anderson ANN-Interview Bearbeiten

Khalisah al-Jilani:
Vor einigen Monaten hatte ich die Gelegenheit zu einem Gespräch mit einem der höchstdekorierten Soldaten der Erde, Admiral David Anderson. Er war so freundlich, meine Fragen zu beantworten und über seine Laufbahn zu sprechen. Heute ist der Admiral auf der Erde und befehligt die Verteidigung unserer Heimat gegen die Reaper. Wir haben keine Verbindung zu ihm oder anderen Soldaten auf der Erde. Aber wir dürfen nicht vergessen, was sie für uns tun. Die heutige Ausgabe ist allen Soldaten da draußen gewidmet, die für unsere Sicherheit kämpfen und sterben.

Admiral Anderson, heute wird das dreißigjährige Bestehen des N7-Programms gefeiert. Können Sie den ersten Tag Ihrer Ausbildung in diesem heute so berühmten Programm beschreiben?


Anderson:
Das Interplanetare Kampf-Training ist vom ersten Tag an eine hochprofessionelle Angelegenheit.


Khalisah al-Jilani:
Oh? Und wieso?


Anderson:
Die Teilnehmer erhalten ihre Grundausrüstung und werden dann getrennt und ohne Navigationsdaten auf einem Asteroiden abgesetzt. Der Test endet, wenn dem letzten der Sauerstoff ausgeht.


Khalisah al-Jilani:
Das klingt abschreckend. Was passiert mit denen, die zuerst keine Luft mehr haben?


Anderson:
Für die ist das Programm beendet. Die besten N7-Leute können alleine überleben, aber sie arbeiten zusammen, und dann geht es sogar noch länger.


Khalisah al-Jilani:
Das ist sehr beeindruckend, Admiral. Überlebenstraining im Weltraum. Das muss ... unfassbar schwierig sein. Es erfordert sicherlich enorme Charakterstärke ... und auch ganz normale Stärke. Aber Sie machen ja auch den Eindruck einer starken Persönlichkeit.


Anderson:
Verzeihung, soll das eine Frage sein?


Khalisah al-Jilani:
Nun, formt das Programm die Männer, die für diesen Dienst geeignet sind, oder glauben Sie, dass Sie dafür geboren wurden?


Anderson:
Ein bisschen von beidem, nehme ich an.

Jeder Soldat erreicht in seiner Laufbahn einen Punkt, manche sogar öfter als einmal, an dem von ihm verlangt wird, mehr zu leisten, als er selbst je für möglich gehalten häIch habe Frauen und Männer gesehen, die eigentlich hätten scheitern müssen, aber dennoch durchhielten, weit über alle Grenzen hinaus. So eine Erfahrung verändert jeden. Andere schaffen es nicht, trotz aller Talente und Fähigkeiten. Manchmal können sie sich noch mal zusammenreißen und weitermachen. Und manchmal sind sie einfach fertig.


Khalisah al-Jilani:
Und Sie? Hatten Sie solche Augenblicke?


Anderson:
Ich hatte ein paar davon. Über keinen davon möchte ich sprechen. Aber ich glaube, die schwersten Prüfungen stehen mir erst noch bevor.


Khalisah al-Jilani:
Weshalb sagen Sie das?


Anderson:
Nennen Sie es eine Vorahnung.


Khalisah al-Jilani:
Die Intuition eines Soldaten?


Anderson:
So was in der Art.


Khalisah al-Jilani:
Vertrauen Sie Ihrer Intuition? Ich meine, folgen Sie eher Ihren Gefühlen oder Ihrem Verstand?


Anderson:
Das hängt ganz von der Tagesform ab. Nein ... wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich meinen Instinkten vertraue.

Das Problem ist, dass Kriege nicht geordnet ablaufen. Und der Feind ist niemals berechenbar. Selbst der erfahrenste Veteran gerät in Situationen, für die er nicht ausgebildet wurde. In diesen Fällen - und es gibt sie öfter, als ich zugeben möchte - sind die eigenen Instinkte das Einzige, was einen am Leben erhält. Und die Männer und Frauen, die an Ihrer Seite kämpfen.


Khalisah al-Jilani:
Aber Soldaten sind doch nur so gut wie ihr Anführer, oder stimmt das gar nicht?


Anderson:
Doch. Ein guter Anführer macht einen brauchbaren Trupp großartig. Ein schlechter Anführer ... nun, leider statuiert der Krieg an ihnen sehr oft ein Exempel.


Khalisah al-Jilani:
Was macht dann einen guten Anführer aus?


Anderson:
Hmm ... Ich würde sagen, ein guter Anführer stellt das Leben seiner Männer über den Erfolg der Mission. Aber er weiß auch, dass der Preis einer gescheiterten Mission manchmal höher ist als der Preis, diese Männer zu verlieren.


Khalisah al-Jilani:
An dieser Grenze entlangzugehen, muss schrecklich sein.


Anderson:
Ja, das ist es. Aber der Krieg an sich ist schrecklich.


Khalisah al-Jilani:
Danke für dieses Gespräch, Admiral.
Anderson:
Ich danke Ihnen.
Khalisah al-Jilani:
Der Rest dieses Interviews sollte einen Blick auf das Privatleben von Admiral Anderson werfen. Doch es wurde wegen der Invasion der Reaper nicht fertiggestellt. Wir können nur hoffen, dass der Admiral und die Soldaten unter seinem Befehl überleben, um uns den Rest ihrer Geschichten zu erzählen.

Mein Name ist Khalisah al-Jilani. Danke, dass Sie eingeschaltet haben.

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