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Rannoch: Geth-Jägerstaffeln

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Rannoch - Geth-Jägerstaffeln (Speicherstand-Bild).png

Rannoch: Geth-Jägerstaffeln ist eine Nebenmission von Mass Effect 3.

ErhaltBearbeiten

Etwa zur selben Zeit wie Rannoch: Admiral Koris von Legion auf der Normandy

VorgehenBearbeiten

Hinweis: Durch das Abschließen der Mission vor Priorität: Rannoch, kann man sowohl die Geth wie auch die Quarianer als Verbündete gewinnen (funktioniert nur bei einem importierten Spielstand; mehr auf der Hauptseite).

Diese Mission fängt ohne einen Schusswechsel an. Das Shuttle landet bei dem Geth-Server und man geht mit Legion und zwei Teammitgliedern in das Gebäude.

Innen führt Legion alle zu einem Raum in dem zwar jede Menge Geth-Plattformen sind, diese aber alle in seltsamen Kammern stehen und inaktiv sind. Er erklärt Shepard, dass er zusammen mit ihm/ihr den Konsens beitreten müsse, um die Jägerstaffeln abzuschalten. Auf Shepards Frage hin, wie er/sie den Konsens betreten soll, deutet Legion auf eine leere Stasis-Kammer und erklärt (mit dem Overlord-DLC), dass sie so ähnlich funktionieren würde, wie der Apparat, in dem sich David Archer befand; ohne den DLC erwähnt er, dass es einen Versuch gab, ähnliche Kammern zu schaffen. Durch diese Kammer kann Shepard - oder besser gesagt: sein/ ihr Bewusstsein - in den Konsens integriert werden. Etwas unwohl steigt Shepard in die Einheit und wartet, während Legion sein/ ihr Bewusstsein in den Geth-Konsens transferiert.

Als Shepard die "Augen" öffnet (denn in Wahrheit ist sein/ ihr Körper nach wie vor in der Stasis-Einheit), findet er/ sie sich in einer Welt wieder, die durch ihre Voxel-Grafik an Minecraft oder dessen unzähligen Ableger erinnert. Diese virtuelle Welt ist anscheinend nur aus geometrischen Gebilden aufgebaut, die wiederum aus Würfeln und Quadern zusammengesetzt sind. In alle Richtungen scheint sich der Horizont ins Unendliche zu erstrecken. Alles ist in ein gleichbleibendes bläuliches Licht getaucht, obwohl man keine Lichtquellen in dem Sinne ausmachen kann. Legion erscheint kurz als Projektion und erklärt, was es mit dieser Welt auf sich hat, dann bildet er einen Weg, auf dem Shepard gehen kann. Dort, wo Shepard auftritt, "materialisiert" sich ein kleines Stück Pfad aus viereckigen Platten, das ihm/ ihr anzeigt, wo er/ sie langgehen soll. Auch Legion ist mittlerweile in den Konsens eingetreten und gibt Shepard Instruktionen. Auf eine entsprechende Frage hin erklärt Legion, dass er dem Konsens eine virtuelle Gestalt gegeben hat, die Shepard "vertraut" ist und in der er/ sie interagieren kann. Auch sich selbst stellt Legion sichtbar dar, damit Shepard einen Anhaltspunkt hat, obwohl er das eigentlich nicht müsste. Shepard wundert sich, wieso er/ sie eine eigenartige Waffe in der Hand hält, doch schon bald zeigt sich, warum.

Die geometrischen Gebilde, die die Geth darstellen, werden immer wieder von Strängen, Nervenfasern ähnlich, durchzogen, die eine eitrig gelbe Farbe haben und eigenartig pulsieren. Sie gleichen einer Infektion, und genau das sind sie auch; Infektionen von Reapersoftware, in die Geth eingepflanzt, um sie zu kontrollieren. Immer wieder versperrt eine solche Infektion den Weg und Shepard unterbricht sie, indem er/ sie mit dem virtuellen Gewehr auf sie feuert. Mehrere dieser Stränge scheinen sich immer wieder um einen größeres geometrisches Gebilde, eine Sphäre zu schlingen, die offenbar Datencluster darstellen. Shepard muss auch diese Cluster mit dem Gewehr freilegen. Sobald das geschehen ist, erhält Legion Zugriff und es zeigt sich anschließend eine gespeicherte Information aus der Anfangszeit der Geth in Form eines holografischen Videos, das vor Shepard projiziert wird. Je mehr Cluster Shepard freilegt, umso mehr Informationen erhält er/ sie über den sogenannten "Morgenkrieg": es stellt sich heraus, dass die Geth sich tatsächlich nur verteidigten, als die Quarianer in ihrer Panik versucht haben, sie auszulöschen. Allerdings zeigt sich auch, dass bei weitem nicht alle Quarianer mit dem versuchten Genozid einverstanden waren, und auf Seiten der Geth kämpften. Zuletzt führte dieser Morgenkrieg die Quarianer ins Exil, während sich die Geth wieder in den Perseus-Nebel zurückzogen.

Zwischendurch sieht man eine Szene aus der realen Welt, bei der Admiral Raan an die Begleiter von Shepard durchgibt, dass etwas mit den Geth nicht stimme und die Jäger nun reihenweise abstürzen oder ausfallen. Beide schauen unsicher auf den/ die bewusstlose/ n Shepard in der Geth-Kammer und warten auf weitere Berichte oder dass er/ sie wieder aufwacht.
Allerdings kommt es im Konsens zu Komplikationen: das Reapervirus hat sich angepasst, das heißt, Shepard kann die Infektionen nur mehr an bestimmten Stellen unterbrechen und immer wieder reißt die Verbindung zu Legion ab. Im Geth-Konsens steht Shepard nun vor der letzten Geth-Sphäre und befreit sie. Die „Erinnerung“ in dieser stellt ihn/ sie selber dar und wie er/ sie mit Legion spricht. Auf seine/ ihre Nachfrage hin, erklärt Legion, dass dieser Moment extrem wichtig für die Geth war. Hat man das geschafft, öffnet Legion den Weg, um aus dem Konsens wieder rauszukommen und letztendlich erwacht Shepard wieder in seinem/ ihrem richtigen Körper. Der Angriff der Jägerstaffeln ist beendet und die Quarianer können endlich etwas aufatmen. Sobald Shepard aus der Stasis-Einheit steigt, scheinen neue Probleme auf ihn/ sie zuzukommen, denn plötzlich erwachen die reglosen Plattformen um sie herum zum Leben und formieren sich. Doch gleich gibt Legion Entwarnung: die Geth-Jäger haben beschlossen, sich Shepard anzuschließen und wollen nun gegen die Reaper kämpfen.

Überleben die Geth, bzw. schließen Frieden mit den Quarianern, werden diese Plattformen dem Kriegsaktivposten der Geth hinzugefügt.

TriviaBearbeiten

  • Die Kammer, in die Shepard steigt, erinnert von der Funktion her an die Schnittstelle aus Matrix mit der Neo und seine Kameraden in die Matrix steigen können.
  • Dank den gespeicherten Ereignissen weiß man nun, warum die Quarianer gegen die Geth gekämpft haben. Es beruht alles auf ein Missverständnis:
    • Als die Quarianer die Geth abschalten wollten, da sie ein eigenständiges Bewusstsein entwickelten, wollten die Geth wissen, warum sie ausgeschaltet werden sollen, schließlich haben sie weder was falsch gemacht, noch waren sie beschädigt. Die Quarianer missverstanden aber gerade das als Fehlfunktion und versuchten dadurch noch krampfhafter die Geth zu deaktivieren. Was schließlich mit dem Anfang des „Morgenkrieges“ endete.
    • Die Geth haben anfangs nicht gekämpft, da sie die Feindseligkeit der Quarianer gar nicht verstanden, erst nach einiger Zeit hatte sich eine Art „Selbstschutzmechanismus“ aktiviert, der dazu führte, dass die Quarianer als Bedrohung eingestuft und vertrieben wurden. Das bedeutet aber nicht, dass die Geth danach aggressiv waren, sie haben nur sich selbst geschützt. Abgesehen von den Heretics und den später mit Reaper-Viren infizierten Geth, schießen sie nur, wenn sie bedroht werden.
  • Geht man nach dieser Mission ins Cockpit und spricht mit Joker, so meint dieser, dass Shepard vielleicht gar nicht aus der Simulation draußen ist, sondern von den Geth vorgegaukelt bekommt, dass dies die Realität ist. Der Sinn hinter diesem Satz stammt aus dem ersten Matrix-Film, fasst dessen Bedeutung auf und spielt auch auf dezente Art und Weise mit der Tatsache, dass man selber (der Spieler) in das Spiel (Mass Effect) eintaucht, um das alles erleben zu können. Für die Spielfiguren selbst ist es aber die "Realität".

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