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Reaper

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„Reaper? Eine Bezeichnung, die die Protheaner erfanden, um der Zerstörung einen Namen zu geben.“ – Sovereign zu Commander Shepard


Einem Mythos zufolge, den es bei mehreren Kulturen in der Galaxie gibt, stellte man sich Reaper als Weltraummonster vor, die ganze Sterne verschlangen. Archäologen und Ethnologen, die den Ursprung dieses Mythos entdecken wollten, haben lediglich herausgefunden, dass galaxieweit in den Religionen vieler primitiver Kulturen alles verschlingende Teufel vorkommen.

ReaperBearbeiten

Die Reaper sind eine extrem weit entwickelte (vermutlich die am weitesten entwickelte) Rasse von synthetisch-organischen Weltraumschiffen, die in den Tiefen des Alls, dem sogenannten "Orkusnebel", lauert, um alle 50.000 Jahre ihren Zyklus der Vernichtung aufrechtzuerhalten. Ihre Überlegenheit beinhaltet nicht nur den extremen technischen Abstand zu jeder bekannten Spezies in der Galaxis, sondern ebenfalls einen noch höher entwickelten Daseinszustand, der für das meiste organische Leben weit außerhalb des geistig/physisch Greifbaren liegt.

Nennenswerte ReaperBearbeiten

Reaper-VariantenBearbeiten

Anzahl Bearbeiten

Die genaue Anzahl an "richtigen" Reapern ist nicht bekannt, von den ferngesteuerten Hilfsschiffen ganz abgesehen,

Am Ende der ME2-Story und des Ankunft-DLC erhält man einen kurzen Blick auf die anrückenden Reaper, angeblich sollen ca. 295 Schiffe sichtbar sein.

In dem "Take Earth Back"-Trailer zu ME3 befinden sich nur auf Westeuropa über 100 Reaper (Klasse nicht zweifelsfrei erkennbar, aber vermutlich Sovereign-Klasse) beim Eindringen in die Atmosphäre, mit den Sichtbaren Teilen Asiens und Afrikas erreicht man locker Zahlen von 300. Da die Großmächte China und Vereinigte Staaten von Nordamerika eine nicht geringere Aufmerksamkeit seitens der Reaper erhalten, können sich auf der Erde leicht bis zu 1.000 Reaper befinden.

Da "nebenbei" auch noch große Teile der bekannten Galaxie (mit deutlich stärkerem Militär) gleichzeitig oder mit geringer Zeitverzögerung angegriffen werden, geht die Zahl der Reaper vermutlich mindestens in die zehntausende.

KollektorenBearbeiten

Hauptartikel: Kollektoren

Tatsächlich ist sehr wenig über die Reaper bekannt und noch weniger bestätigt. Als sicher gilt mittlerweile jedoch, dass sie verantwortlich für das Verschwinden der Protheaner sind. Zudem gilt als bestätigt, dass sie die Überbleibsel der Protheaner in die seelenlosen, insektenartigen Kollektoren verwandelten.

HeimatBearbeiten

Die protheanische VI Vigil nennt den Orkusnebel als Versteck der Reaper, vermutlich können sie die Leere durch lange Phasen der Inaktivität überstehen. Das damit verbundene Massenportal ist die Citadel. Das Geheimnis um die Entstehung und die Herkunft der Reaper wird im dritten Teil der Spieleserie durch das Leviathan DLC gelöst.

IndoktrinationBearbeiten

Hauptartikel: Indoktrination

Kreislauf der VernichtungBearbeiten

Nach Forschungen von Liara T'Soni in Mass Effect, welche sich lange Zeit mit den protheanischen Studien beschäftigte, und diversen anderen Quellen lässt sich darauf schließen, dass seit Millionen von Jahren ein Kreislauf der Vernichtung in der Galaxis existiert. Immer wenn eine Zivilisation den Höhepunkt ihrer Existenz erreicht, erfährt sie durch die Reaper ein rasches Ende. Es ist unbekannt, warum die Reaper immer wieder diesen Vernichtungsfeldzug führen. Laut Vigil ist es am wahrscheinlichsten, dass sie von Motiven angetrieben werden, die für organische Lebensformen nicht nachvollziehbar sind.

Vernichtet wird allerdings nur das Leben auf den in der Citadel verzeichneten Welten und die durch Schläfer entdeckten Welten. Dies sollte im 22. Jahrhundert menschlicher Zeitrechnung zu einer Störung des Zyklus führen. 50.000 Jahre zuvor war es einer Gruppe Protheaner gelungen, auf dem Planeten Ilos zu überleben, da alle Hinweise auf Ilos vernichtet worden waren. Jene Protheaner bauten eine verkleinerte Form der Massenportale, „Die Röhre“, mit der sie in die Citadel gelangt sind und die Programmeinstellungen geändert haben.


Mass EffectBearbeiten

Als die Sovereign das Signal sendete, hörten die Keeper es nicht. Somit musste Sovereign die Citadel direkt angreifen, wozu sie allerdings Verbündete brauchte. Diese fand die Sovereign später durch Indoktrination in Saren Arterius und den Geth, wobei nur ein Teil von letzteren ihr folgte. Saren avancierte schnell zum mächtigsten Verbündeten der Sovereign, weil dieser in belebten Systemen nach Hinweisen auf die Röhre suchen konnte ohne aufzufallen. Um zu verhindern, dass so ein Fall nochmal eintritt, sollten die Geth nach der Planung der Reaper zusammen mit eventuell den Kroganern den Genozid überleben, da synthetische Lebensformen leichter zu kontrollieren sind. Schließlich kam es zum finalen Angriff der Sovereign und ihrer Geth Flotte auf die Citadel, welche trotz starker Verluste auf Seiten der Allianz und der Citadel-Flotte mithilfe von Commander Shepard verhindert werden konnte. Sovereign wurde zerstört und Saren getötet.



Mass Effect 2Bearbeiten

Jedoch gaben sich die Reaper nicht geschlagen und entschlossen, „manuell“ die bekannte Galaxis anzufliegen, während die Kollektoren, Agenten des Vorboten, die Normandy SR-1 zerstörten und dabei Commander Shepard töteten. Danach begannen sie unerkannt, tausende menschliche Kolonisten zu entführen, um mit dem Bau eines neuen Reapers zu beginnen, dem Menschen-Reaper.

Die Kollektoren konnten jedoch schließlich nach der erfolgreichen Infiltration ihrer geheimen Basis im Kern der Galaxis durch Commander Shepard in der Suizidmission ausgeschaltet werden. Das Ende von Mass Effect 2 zeigt, dass die Reaper-Flotte mittlerweile den Rand der Galaxis erreicht hat.



Mass Effect 3Bearbeiten

Das Spiel beginnt mit der Invasion der Reaper.

Die Invasion traf die Erde vollkommen unvorbereitet, da sie durch ein schnelles Manöver die Arcturus-Station und die Flotten der Menschen ausschalten und so ungehindert die Verteidigungslinien der Allianz durchbrechen konnte. Die Menschen hatten der Übermacht der Reaper nichts entgegenzusetzten, und die Erde fiel in den Einflussbereich der Reaper. Kaum erobert, ernteten die Reaper die Bevölkerung der Erde und verwandelte sie in Husks. Ebenfalls eroberten die Reaper Palaven, die Heimatwelt der Turianer und griffen die kroganische Heimatwelt Tuchanka an. Die Heimatwelt der Asari, Thessia, fällt im späteren Spielverlauf durch die Reaper.

Weitere Angriffsziele:

Die Heimatwelt der Batarianer, die Heimatwelt der Volus, Dekuuna die Heimatwelt der Elcor und Rannoch die Welt der Quarianer sind ebenfalls Ziele der Reaper. Im Spielverlauf findet man heraus, dass die Reaper durch eine andere Macht kontrolliert werden.

SCHLACHT UM DIE ERDE

Je nach den getroffenen Entscheidungen, greift eine große oder eine kleine Flotte die Erde an, um die Reaper zu vernichten und die Erde zu befreien. Da sie von dem Unbekannten einen Hinweis erhalten hatten, stationierten die Reaper die Citadel, über dem Orbit der Erde und transportieren geerntete Menschen zur Citadel. Während der Rückeroberung durch die Allianz und ihren Verbündeten landet man in London, wo sich die meisten Reaper versammeln.

DER KATALYSATOR

Die Citadel ist nicht wie angenommen der Katalysator, sondern die Citadel ist ein Teil des Katalysators. Bei dem Katalysator handelt es sich eigentlich um eine KI. Die Reaper werden durch den Katalysator kontrolliert. Dieser nimmt die Erscheinungsform eines kleinen Jungen an. Die Reaper sind die „Lösung“ des Katalysators gegen das Chaos.

„Die Erschaffenen rebellieren immer gegen ihre Schöpfer“ Der Katalysator zu Shepard

Der Katalysator wurde vor unzähligen Zeiten von einer hochentwickelten Spezies, den Leviathanen, erschaffen, er sollte eine Lösung für das Problem der Koexistenz zwischen organischen und synthetischen Lebensformen finden. Der Katalysator kam zu dem Schluss, dass irgendwann sich beide Lebensformen unausweichlich bekämpfen würden, und dass die organischen verlieren würden. Um zu verhindern, dass die organischen Lebensformen endgültig verloren gehen würden, wurden die Reapers erschaffen. Die organischen Zivilisationen werden abgeerntet und in Reaperform "gespeichert".

„Es gibt noch Hoffnung, mehr als Sie ahnen. Dass Sie als erstes organisches Wesen überhaupt hier stehen, beweist das. Es beweist allerdings auch, dass meine Lösung nicht länger funktioniert." Der Katalysator zu Shepard

Da Shepard das erste organische Wesen ist, welches dem Katalysator begegnet, sowie die Fertigstellung des Tiegels und dessen Andocken an der Citadel lassen die Lösung des Katalysators nicht länger funktionieren. Der Tiegel jedoch lässt Raum für eine neue Lösung. Der Katalysator lässt Shepard zwischen zweien (je nach Entscheidungen dreien) Lösungen entscheiden.

ZERSTÖRUNG DER REAPER

„Sie können alle synthetischen Wesen zerstören, wenn sie wollten. Die Reaper einschließlich der Geth.“ Der Katalysator zu Shepard

Wählt man die Zerstörung, werden alle Reaper und synthetische Wesen in der Galaxie zerstört.

KONTROLLE

„Oder glauben sie uns kontrollieren zu können? ... Sie werden sterben, sie werden alles verlieren, was sie haben. Aber sie werden uns kontrollieren.“ Der Katalysator zu Shepard.

Durch das Kontroll-Ende löst sich Shepard auf, seine Persönlichkeit und Erinnerungen formen jedoch einen neuen Katalysator. Dieser hat nun die Kontrolle über die Reaper und setzt sie dazu ein die Galaxie wiederaufzubauen. Des Weiteren will er die Reaper dazu benutzen um, vielen Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu geben (Vorbildlich) / der Galaxie den starken Führer zu geben den sie braucht (Abtrünnig).

SYNTHESE

„Alles, was sie ausmacht, wird absorbiert und in der gesamten Galaxie verteilt. Organische und synthetische Wesen bekommen dadurch ein neues Gerüst. Eine neue DNA.“ Der Katalysator zu Shepard.

Wählt man die Synthese, stürzt sich Shepard in einen Strahl, welcher ihn absorbiert und seine gesamte DNA in der Galaxie verteilt. Die Reaper beenden ihre Kampfhandlungen, Sie leben daraufhin mit den anderen Zivilisationen zusammen und teilen mit ihnen die verschiedenen Kulturen über die Zyklen.

ZYKLUS FORTSETZEN

„SO SEI ES!" Der Katalysator zu Shepard.

Shepard kann dem Katalysator widersprechen und die Möglichkeiten ablehnen. So setzt er zwar den Zyklus fort, dies jedoch aus freien Stücken, mit dem Wissen, dass er die Reaper hätte aufhalten können.

Die Zivilisation nach diesem Zyklus schafft es letztendlich die Reaper zu besiegen.

TriviaBearbeiten

  • Bei der Erschaffung der Reaper wurde Bioware offen inspiriert durch H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos. Eine gottgleiche Alien-Rasse welche in den Tiefen des Alls lauert und scheinbar keinen bekannten Naturgesetzen unterliegt, auch die Indoktrination, ist aus Lovecrafts Werk übernommen.
  • Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den Reapern und den Unterdrückern/Wölfen im Revelation-Space-Zyklus von Alastair Reynolds. Ähnlich wie die Reaper vernichten auch sie jede intelligente, raumfahrende Zivilisation. Anders als bei den Reapern ist bei den Unterdrückern/Wölfen ihr Ursprung und der Grund für die regelmäßigen Vernichtungen bekannt. Die Unterdrücker/Wölfe wurden nach dem ersten großen galaktischen Krieg von einer Rasse erschaffen, welche in Intelligenz den Grund für den Krieg sah und die einzige Möglichkeit, einen weiteren Krieg zu verhindern darin sah, jede intelligente Zivilisation im Keim zu ersticken. Anders ist auch, dass die Heimatwelt der Unterdrücker/Wölfe in der Milchstraße und nicht in einer anderen Galaxis liegt. Auch gelang es einer außerirdischen Rasse sich vor den Unterdrückern/Wölfen zu verstecken. Von einer weiteren Rasse wird dasselbe vermutet.
  • Im 3. Roman Mass Effect: Vergeltung, erlebt Paul Grayson eine langsame vollständige Indoktrination. Man könnte ihn mit dem Schicksal von Saren Arterius vergleichen. An seiner Haut sind die kybernetischen Verbesserungen der Reaper zu erkennen. Seine Stimme hat sich verändert, da die Reaper durch ihn sprechen und er in seinem eigenen Körper gefangen ist. Außerdem entwickeln die Reaper in ihm biotische Fähigkeiten, obwohl er kein Biotiker ist.
  • In Mass Effect ist Reaper auch die Bezeichnung für ein Präzisionsgewehr.
  • Die Geth bezeichnen die Reaper als Alte Maschinen
  • Im Gegensatz zu den Geth werden die Reaper nicht von einem Konsens regiert, sie zerstören den Konsens.
  • Die Reaper der Zerstörerklasse weisen in ihrer Körperstruktur eine entfernte Ähnlichkeit mit den Keepern auf.
  • Die Waffen der Reaperschiffe machen dasselbe Geräusch wie die Erntemaschinen aus dem Film Krieg der Welten
  • Die Story der Reaper oder eher gesagt die von Mass Effect 3 ähnelt dem Spiel Conflict Freespace (1997) hat. In Freespace tauchen die Shivaner auf, als zwei Zivilisationen (Terraner u. Vasudaner) den Subraum entdecken und ihn als Transportwege für ihre Kriege nutzen. Sie sind eine technologisch weit fortgeschrittene Spezies, deren Motive unklar und ihre Flotte unbesiegbar scheinen. Dabei zerstören sie gezielt erst den Heimatplaneten der Vasudaner und können nur kurz vor der Erde gestoppt werden, als Archäologen in einem weit entfernten System 10.000 Jahre alte Aufzeichnungen finden in denen "die Alten" (ausgestorbene Kultur) von ihrem Untergang gegen die Shivaner schreiben und vermuteten, dass es ein immer wiederkehrender Zyklus ist. Kurz vor dem Untergang haben sie aber die einzige Schwäche der Shivaner erfahren und diese Information für nachfolgende Kulturen konserviert.
  • Da die Reaper die gesamte Energie ihrer Galaxie nutzen können, sind sie eine Zivilisation vom Typ 3 auf der Kardashev Skala.
Citadelcouncilicontransparent.png Spezies Citadelcouncilicontransparent.png
Citadel AsariDrellElcorHanarKeeperMenschSalarianerTurianerVolus
Nicht-Citadel BatarianerRaloiGethKollektorKroganerLeviathanQuarianerReaperVorchaYahg
Historisch ProtheanerRachniAndere historische Spezies

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